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"Bürger für Klimaschutz"
Business picture

Meldungen aus dem ersten Quartal 2009

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30.03.2009
Kopenhagen macht's vor - Erdwärme, Energiesanierung und Parks

Stockholm: Kopenhagen verfolgt ein ehrgeiziges Ziel: Bis 2025 will die Stadt erste "CO2-neutrale" Hauptstadt der Welt sein. 50 konkrete Schritte für eine erste Etappe auf dem Weg dorthin - eine 20-prozentige CO2-Reduktion bis 2015 - hat Dänemarks rot-rot-linksliberal regierte Hauptstadt in der vergangenen Woche in einem Klimaplan präsentiert. Nicht nur neue Windkraftwerke sollen bei dem Rekordversuch helfen, sondern auch die Kraft aus der Tiefe. Halb Kopenhagen kann laut einer Studie für mehrere tausend Jahre mit geothermischer Energie versorgt werden. Mehr dazu ...
Quelle: taz

27.03.2009
Bürgerinitiative Brunsbüttel kritisiert Preissteigerungsdrohung als „pure Angstmache“

Brunsbüttel/Berlin: Die Bürgerinitiative (BI) "Gesundheit und Klimaschutz Unterelbe" aus Brunsbüttel kritisiert die jüngsten Äußerungen des Chefs der Deutschen Energie-Agentur (DENA), Stephan Kohler. Dieser kündigte erhebliche Steigerungen beim Strompreis an, sollten keine weiteren neuen Kohlekraftwerke gebaut werden. „Hier wird dreist mit den Ängsten der Bürger gespielt“, sagt der Sprecher der BI, Karsten Hinrichsen. „Ohne dass belegt wird, welche alten Kohlekraftwerke wegen Altersschwäche vom Netz genommen werden, ist dass eine pure Lobbyisten-Taktik“. Mehr dazu ...
Quelle: bi-unterelbe.net

26.03.2009
RWE und Vattenfall scheitern mit Atom-Klage - keine Laufzeitverlängerung für Biblis A und Brunsbüttel!

Düsseldorf: Im Streit um längere Laufzeiten für Atomkraftwerke haben die Energiekonzerne RWE und Vattenfall eine weitere Niederlage erlitten. Sie scheiterten am Donnerstag vor dem Bundesverwaltungsgericht mit dem Versuch, die Meiler Biblis A und Brunsbüttel länger als nach dem Atomausstiegsbeschluss vorgesehen am Netz zu lassen. [...] Die Versorger verfolgen allerdings noch weitere Verfahren, um einen Weiterbetrieb der über 30 Jahre alten Atomkraftwerke durchzusetzen. Mehr dazu ...
Quelle: Reuters

26.03.2009
E.on gibt zu : Erneuerbare machen Atomkraft unwirtschaftlich

Gr0ßbritannien: Eon und EdF wollen in England keine neuen AKWs bauen, wenn dort erneuerbare Energien gefördert werden. Was eigentlich als Drohung gegen den Ökostrom geplant war, wird plötzlich zum Eigentor: Es bestätigt die Argumente der Atomgegner. Ursprünglich sollte es eine Drohung sein. Die beiden Atomkonzerne Électricité de France (EdF) und Eon haben gegenüber der britischen Regierung erklärt, sie würden Pläne zum Neubau von Atomkraftwerken aufgeben, wenn im Land ein massiver Ausbau der erneuerbaren Energien stattfinde. Mehr dazu ...
Quelle: taz

25.03.2009
CO2-Endlager sind geologische Zeitbomben - Greenpeace protestiert mit Bombenattrappe

Berlin: Mit einer Bombenattrappe vor dem Bundeskanzleramt haben Greenpeace-Aktivisten am Mittwoch gegen geplante unterirdische CO2-Deponien protestiert. [...] Nutznießer sind die Kraftwerksbetreiber, auf den Risiken bleiben die Bürger sitzen.
Die Einrichtung von CO2-Lagern scheint so gut wie beschlossen, ohne dass Klarheit über mögliche Konsequenzen besteht. Das vorliegende Gesetz für die Entsorgung von CO2 schafft geologische Zeitbomben, warnt Karsten Smid, Klimaexperte von Greenpeace. Es sind nicht einmal Maßnahmen gegen den Austritt des Klimagases vorgesehen. Da die wissenschaftliche Bewertung für die Endlagerung von riskantem Müll fehle, würden die dieselben Fehler wie im kollabierten Atommülllager Asse wiederholt. Mehr dazu ...
Quelle: Greenpeace e.V.

20.03.2009
37 500 000 Tonnen CO2-Müll für brandenburg

Potsdam/Cottbus: Der Energiekonzern Vattenfall will zwei riesige, unterirdische Kohlendioxid-Speicher im Osten Brandenburgs errichten. Zunächst sollen ein rund 556 Quadratkilometer großes Areal um Beeskow (Oder-Spree) und eine Fläche von 300 Quadratkilometern um Neutrebbin ( Märkisch-Oderland) eingehend untersucht werden, ob sich die geologischen Formationen tief in der Erde für eine dauerhafte, sichere Lagerung des Treibhausgases eignen. Mehr dazu ...
Quelle: Berliner Zeitung

19.03.2009
Aktion "Stromfasten" im Kirchenkreis Ronnenberg

Hannover: Viele Christen weltweit fasten derzeit 40 Tage lang bis Ostern, um sich so auf die Auferstehung Christi vorzubereiten. Manche verzichten zum Beispiel in dieser Zeit auf den Alkohol oder aber es kommt kein Fleisch auf den Teller. Es gibt aber auch andere Formen der Enthaltsamkeit: Im Kirchenkreis Ronnenberg bei Hannover verzichtet man auf Energie. Die ungewöhnliche Aktion dort heißt "Stromfasten. CO2-Ausstoß, Treibhauseffekt, Klimawandel: Umweltfragen spielen im Kirchenkreis Ronnenberg eine große Rolle, erklärt Superintendent Hermann de Boer. "Die Schöpfung zu bewahren, ist ein Kernanliegen der Christen in dieser Welt. Und alles, was zur Bewahrung beitragen kann, sollte auch uns beschäftigen und ein Thema sein." Mehr dazu ...
Quelle: Deutschlandfunk/dradio.de

19.03.2009
Erörterungstermin zum Raumordnungsver-fahren für Staudinger steht bevor

Wiesbaden: Wenige Tage vor dem Erörterungstermin zum Raumordnungsverfahren für das Kohlekraftwerk Staudinger haben die Ausbaugegner ihr Nein bekräftigt. «Der Bau von Staudinger Block 6 wäre eine klima-, wirtschafts- und umweltpolitische Fehlentscheidung allerhöchster Stufe», teilten die Bürgerinitiative Stopp Staudinger, der BUND Hessen und die Landtagsfraktionen von Grünen und Linkspartei am Donnerstag in Wiesbaden mit. Die Gegner bemängeln die vom Betreiber E.ON eingereichten Gutachten, die «gravierende Fehler» aufwiesen und «falsche Argumente» anführten. Ein Sprecher der Bürgerinitiative Stopp Staudinger forderte den Regierungspräsidenten auf, das Raumordnungsverfahren aus diesem Grund auszusetzen. Mehr dazu ...
Quelle: ddp-hes

19.03.2009
Vattenfall verklagt 36 Kohlekraft-Gegner wegen "Hausfriedensbruch"

Hamburg: taz: Weshalb stehen Sie heute vor Gericht, Frau Wittig? Franziska Wittig: Vattenfall wirft mir Hausfriedensbruch vor, weil ich bei der Besetzung des Kraftwerkgeländes in Moorburg dabei war. Insgesamt hat Vattenfall 36 Leute verklagt, alle aus demselben Grund. Sie verteidigen sich selbst. Was erzählen Sie dem Richter, damit er Sie freispricht? Vor Gericht will ich versuchen zu zeigen, dass der Widerstand gegen Moorburg notwendig und gerechtfertigt war. Schließlich hat der Bau des Kraftwerks viele schädliche Folgen: die Elbe wird erwärmt, dadurch kippt vielleicht das ganze Ökosystem. Außerdem beschleunigen besonders Kohlekraftwerke den Klimawandel. Mehr dazu ...
Quelle: taz

18.03.2009
Stillstand vor den Küsten

Mit einem Schiff kann man zu den deutschen Windparks auf hoher See nicht reisen. Es geht nur mit einem Mausklick vom Schreibtisch aus - die sogenannten Offshore-Projekte sind virtuell. Immer noch. Denn entgegen allen Ankündigungen wurde noch keine einzige Windfarm im tiefen Wasser errichtet. Mehr dazu ...
Quelle: Welt online

17.03.2009
Ein Deutschland ohne Atomkraft und weitere Kohlekraftwerke ist möglich

Deutschland: Geht es auch ohne Atomkraft? Und kann dann unsere Stromversorgung ohne zusätzliche Kohlekraftwerke gesichert sein ? Die Klima-Allianz, ein Zusammenschluss deutscher Umwelt- und Entwicklungsorganisationen, sagt "Ja" und hat das heute erneut vor der Presse bekräftigt. Mehr dazu ...
Quelle: Deutschlandfunk

17.03.2009
Erneut Klimaaktivistin wegen Moorburg-Protesten vor Gericht

Hamburg: Zu den anstehenden Prozessen gegen KlimaaktivistInnen wegen der Proteste gegen den Bau des Kohlekraftwerks Moorburg (Do 19.03. 14:00 Amtsgericht HH-Harburg Saal 211) erklärt die Aktion Gegenstrom08: Während Vattenfall in Moorburg weiter gegen den Mehrheitswillen der Hamburger Bevölkerung ein neues Kohlekraftwerk baut, werden diejenigen angeklagt, die sich dieser undemokratischen und unökologischen Energiepolitik widersetzen. Am Donnerstag findet der erste in einer Reihe von Prozessen wegen Hausfriedensbruchs statt. Angeklagt ist eine Aktivistin, die sich an der Besetzung der Baustelle am 20.August des letzten Jahres beteiligt haben soll. "Es ist ein Skandal, dass Vattenfall KlimaschützerInnen per Strafantrag verfolgen lassen kann. Vielmehr gehört dieses Unternehmen wegen seiner unsozialen und klimazerstörenden Geschäftspolitik auf die Anklagebank!" erklärt die Angeklagte Franziska Wittig dazu. Mehr dazu ...
Quelle: scharf-links.de

17.03.2009
Undemokratische Eile für CO2-Müll

Bundesregierung bereitet ein Gesetz vor, das die Abscheidung und Einlagerung von CO2 regeln soll

Deutschland: Glaubt man den Lobbyisten der Energiekonzerne, dann ist der Stein der Weisen gefunden. Man braucht das Klimagas CO2 nur in den Kraftwerken abtrennen und dann im Untergrund oder am Boden der Ozeane einlagern, und schon sind alle Energie- und Klimaprobleme gelöst. Mehr dazu ...
Quelle: heise/telepolis

15.03.2009
Ausgekohlt - Erfolgsgeschichten aus dem Widerstand

Deutschland: Zwei Dutzend neue Kohlekraftwerke sind derzeit bundesweit geplant oder bereits im Bau. Allerdings wurden in den vergangenen anderhalb Jahren auch acht Projekte verhindert - zuletzt in Berlin. wir-klimaretter.de beleuchtet in einer Serie die Hintergründe und jeweiligen Besonderheiten dieser Erfolgsgeschichten. Bei den Recherchen hat sich gezeigt: Die Projekte scheiterten vor allem dort, wo zum gesellschaftlichen Widerstand auch noch ökonomische Zweifel des Investors kamen. - Teil 1: Bremen. Mehr dazu ...
Quelle: wir-klimaretter.de

14.03.2009
"Was für Berlin gut ist, kann in Hanau nicht falsch sein"

Hanau / Großkrotzenburg: So hat Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky auf die bekannt gewordene Kursänderung von Vattenfall reagiert. Berichten zufolge will der Energiekonzern seine Pläne zum Bau eines Steinkohlekraftwerks in Berlin aufgeben - nach massiven Protesten aus der Bevölkerung. Gleiches erhofft sich Kaminsky im Fall des umstrittenenen Kraftwerkausbaus in Großkrotzenburg. Er appelliert an Betreiber E.ON, auf den Neubau des 1100-Megawatt-Block zu verzichten und sich damit dem Wunsch der Bürger zu beugen. Bemerkenswert im Fall Berlin wäre, dass Vattenfall statt Steinkohle jetzt auf Biomasse setzen wolle, so der Obernbürgermeister. Auch Staudinger-Ausbau-Gegner hätten immer den Einsatz erneuerbarer Energien gefordert. Seit Monaten wehren sich Naturschützer, Kommunen und Bürgerinitiative gegen die Ausbaupläne in Großkrotzenburg. Link zur Meldung ...
Quelle: Aschaffenburg24.de

13.03.2009
BI Greifswald beschliesst Konzepte für 2009

Greifswald: Der Vorstand der Bürgerinitiative Greifswald gegen das Steinkohlekraftwerk Lubmin hat in der ersten Sitzung nach seiner Umgestaltung die Konzepte für das Jahr 2009 festgelegt. Der neugewählte stellvertretende Vorstandsvorsitzende Dr. Bernd Giese fasst zusammen: "Wir werden unsere fachlich-fundierte Arbeitsweise fortsetzen und über die gesundheitlichen und klimatischen Folgen des Betriebs eines Kohlekraftwerks am Greifswalder Bodden weiter aufklären. Daneben wollen wir den Dialog mit verantwortlichen Politikern intensivieren, denn wir mussten feststellen, dass viele nicht umfassend über die Konsequenzen eines Kohlekraftwerks informiert sind." Mehr dazu ...
Quelle: MVregio

13.03.2009
Gabriel unterst ützt Kohlekraft in Mainz

Mainz: Ein Herz für die Kohle hat Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) gestern in Mainz gezeigt. Nur wenn in Deutschland acht bis zwölf neue Kohlemeiler gebaut würden, könne das Land aus der Atomenergie aussteigen, sagte der Minister vor der Betriebsversammlung der Kraftwerke Mainz-Wiesbaden (KMW). [...] Die Gegner des Kohlekraftwerks kritisierten Gabriel denn auch deutlich. "Morgens heucheln, mittags mauscheln heißt seine Devise", sagte der Sprecher der Bürgerinitiative Kohlefreies Mainz, Patrick Hassenpflug. Während er auf einer Partei-Konferenz in der Rheingoldhalle für den Klimaschutz werbe, propagiere er bei der KMW den Bau eines Kohlekraftwerks. Schon jetzt seien mehr Kohlekraftwerke in Deutschland in Bau, als es mit den europäischen Klimaschutzzielen vereinbar ist. Der Bau in Mainz werde gegen den Willen der Bevölkerung durchgedrückt, Hassenpflug erinnerte an die über 40.000 Einwendungen, die gegen den Bau abgegeben wurden. Mehr dazu ...
Quelle: Frankfurter Rundschau

13.03.2009
Kohlekraft in Hessen - e.on will Ausbau gegen alle Widerstände

Hessen: Der Energiekonzern Vattenfall investiert in Berlin in Biomasse und Kraft-Wärme-Kopplung statt in den Bau eines umstrittenen Steinkohlekraftwerks. In Hessen dagegen soll der Ausbau der Kohlekraft gegen alle Widerstände vorangetrieben werden. Eon jedenfalls sieht in dem am Donnerstag bekannt gewordenen Zurückweichen Vattenfalls vor dem massiven Protest in der Bundeshauptstadt keinen Anlass, beim geplanten Ausbau von Staudinger bei Hanau ebenfalls über einen Kurswechsel nachzudenken. Mehr dazu ...
Quelle: Frankfurter Rundschau

13.03.2009
"Gegner in die Knie gezwungen"

Berlin: Die Deutsche Umwelthilfe hält Vattenfalls Pläne für einen "großen Schritt in Richtung Klimaschutz", auch der Bund für Umwelt und Naturschutz findet das Konzept "durchaus ambitioniert". Die Bürgerinitiative gegen die Kohlekraftwerkspläne spricht von dem "Beweis, dass mit Engagement und Hartnäckigkeit auch ein großer Gegner in die Knie gezwungen werden kann". Mehr dazu ...
Quelle: taz

13.03.2009
Kohlekraftwerk in Berlin verhindert: bundesweite Signalwirkung

Berlin: Die Klima-Allianz begrüßt die nach massiven Protesten in Berlin erfolgte Abkehr Vattenfalls vom Neubau eines Kohlekraftwerks in Berlin-Lichtenberg. Damit bleibt Berlin ein großes CO2-Monster erspart. Gleichzeitig zeigt sich einmal mehr, dass der Protest Wirkung hat, dass Politik und Wirtschaft nicht gegen den Willen der Bevölkerung ein Kohlekraftwerk bauen können und sich stattdessen mit anderen Energiequellen auseinandersetzen müssen. Rainer Baake, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH): "Die Entscheidung von Vattenfall ist ein erfreulicher Beweis dafür, dass Stromkunden heute erfolgreich Einfluss nehmen können auf die Geschäftspolitik ihrer Stromversorger." Mehr dazu ...
Quelle: die-klima-allianz

13.03.2009
Erörterungstermin zu Staudinger live im Internet verfolgen

Ab Dienstag, 24. März wird die Landtagsfraktion der Grünen vom Erörterungstermin zum länderübergreifenden Raumordnungsverfahren zum Kohlekraftwerk Staudinger Block 6 live und in Echtzeit im Internet berichten. Für alle, die nicht vor Ort sein können und zur Dokumentation der Veranstaltung bietet sich unter www.twitter.com/blog_6 und ab 24. März auch unter www.gruene-fraktion-hessen.de die Möglichkeit, den Erörterungstermin in einem Tweet, d.h. einem Webtagebuch mit Einträgen von max. 140 Zeichen Länge, zu verfolgen. Wir freuen uns auf zahlreiche “Follower” und die Verbreitung dieser Information in interessierten Kreisen. Link zur Ankündigung ...
Quelle: BI Stopp Staudinger - Klimaschutz statt e.on-Schmutz

12.03.2009
Fackeln gegen Kohlekraft: Proteste an der Ems

Emden/Borkum/Eemshaven: Mit einer grenzüberschreitenden Fackelaktion haben gestern Abend Umweltschützer in Emden, Borkum und Eemshaven gegen den Bau von Kohlekraftwerken protestiert. Mehr dazu ...
Quelle: Ostfriesen Zeitung

12.03.2009
Initiativen zwingen Energieriesen in die Knie - Feier vor dem Roten Rathaus

Berlin: Vorm Roten Rathaus knallten gestern um 12 Uhr mittags die Sektkorken. Gut 25 Aktive der Bürgerinitiative (BI) [Richtigstellung der Online-Redaktion: Beteiligte, u.a. BI, des Bündnisses berlin-sagt-nein.de ] gegen den Kraftwerksneubau in Rummelsburg [...] hatten sich mit Transparenten, schwarzen Luftballons und einem Grill versammelt, um ihren Sieg gegen den Energiekonzern Vattenfall zu feiern. »Berlin: Vattenfall, 1:0«, stand auf einem Banner. Nachdem es sich vorige Woche bereits angedeutet hatte, verdichteten sich Dienstag die Gerüchte, dass Vattenfall von den Plänen zur Errichtung eines 800 Megawatt-Kohlekraftwerks abrückt. Dort, wo jetzt noch das alte Braunkohlekraftwerk Klingenberg CO2 in die Luft bläst, könnten kleinere Anlagen auf Basis regenerativer Energien entstehen. Mehr dazu ...
Quelle: Neues Deutschland

11.03.2009
Leck im Atomkraftwerk Biblis B

Hessen: Im hessischen Atomkraftwerk Biblis ist erneut eine Störung aufgetreten. Wie das Umweltministerium in Wiesbaden als zuständige Aufsichtsbehörde am Mittwoch (11. März) mitteilte, sei am vergangenen Samstag im "Ringraum" des Reaktorgebäudes von Biblis, Block B, ein Leck an einer Rohrleitung des Nebenkühlwassersystems entdeckt worden. Mehr dazu ...
Quelle: ngo/ddp

11.03.2009
Regeln für strittige CCS-Technologie

Ein neues Gesetz soll die Lagerung von Kohlendioxid aus Kraftwerksabgasen regeln. Doch die Technologie wirft weiter Fragen auf.

Deutschland: Die EU und Deutschland haben der Klimaerwärmung den Kampf angesagt: Die Treibhausemissionen sollen sinken, bis 2050 um bis zu 80 Prozent gegenüber dem Stand von 1990. Ein Baustein der Klimastrategie: „CCS“-Technologie („Carbon Capture and Storage“). Ein Gesetz soll Abtrennung (Capture) und Lagerung (Storage) des aus Kraftwerksabgasen stammenden Kohlendioxids regeln. Umwelt- und Wirtschaftsministerium stimmen den Entwurf derzeit federführend ab. Mehr dazu ...
Quelle: focus

10.03.2009
Vattenfall verzichtet auf umstrittenes Kohlekraftwerk

Berlin: Eigentlich wollte Vattenfall in Lichtenberg ein neues Steinkohlekraftwerk bauen. Doch nun beugt sich der Energierkonzern dem massiven Widerstand gegen das Projekt. Statt Steinkohle will Vattenfall nun auf Gas setzen und bietet Berlin ein Klima-Bündnis zur CO2-Reduzierung an. [...] Mit den neuen Vorhaben reagiert Vattenfall auf die massive Kritik am ursprünglich geplanten Kraftwerk, das mit Steinkohle aus Polen befeuert werden sollte. Das Kraftwerk sollte mit einer Leitung von 800 Megawatt die alte Anlage in Klingenberg ersetzen. Mehr dazu ...
Quelle: Berliner Morgenpost

09.03.2009
BUND-Klage vor dem Europäischen Gerichtshof

Deutschland: Die Klage des Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) gegen das umstrittene Trianel-Kohlekraftwerk im nordrhein-westfälischen Lünen geht vor den Europäischen Gerichtshof: Der soll klären, ob Umweltorganisationen künftig mehr Klagerechte zustehen als bisher. Das könnte Auswirkungen auf Kraftwerksvorhaben in ganz Deutschland haben. Mehr dazu ...
Quelle: wir-klimaretter.de

"CCS: Hier ist was faul im Staate Brandenburg"

Brandenburg: (Von Falk Hermenau, Koordinator des gescheiterten Volksbegehrens "Keine neuen Tagebaue" in Brandenburg) Um das "CCS-Märchen" zu erzählen, muss ich etwas länger ausholen: Letzten Dezember beschloss ich - damals noch als viel beschäftigter Koordinator des Volksbegehrens gegen neue Tagebaue in der Lausitz - einen Rundgang durch die neue CCS-Pilotanlage von Vattenfall zu riskieren. CCS, vielleicht wissen Sie das, bedeutet "Carbon Capture and Storage": das Abscheidung und unterirdische Ablagern von Kohlendioxid. Der Konzern hatte damals zu einem „Tag der offenen Tür“ eingeladen. Doch so offen wie das Unternehmen immer tut, ist es gar nicht. Bereits bei der Anfahrt in Richtung Schwarze Pumpe fiel mir die erhöhte Präsenz der Polizei auf. Beim Erreichen des Besucherparkplatzes wurden alle Autos und Personen nach ihrem Anliegen gefragt – vielleicht fand ich das auch nur so einprägend, da mein Nummernschild auf einer extra geführten Liste vermerkt war. Mehr dazu ...
Quelle: wir-klimaretter.de

09.03.2009
KohleKraftwerksgegner planen Großkundgebung

Duisburg/Rheinhausen: Jede Menge neue Nachrichten konnte der Vorsitzende der Rheinhauser Bürgerinitiative "Saubere Luft", Norbert Böhmer, seinen Mitstreitern beim jüngsten Treffen im Gemeindehaus Auf dem Wege mitteilen. [...] Der Vorstand der Bürgerinitiative kündigte an, dass zusammen mit den Mitstreitern gegen den Uerdinger Kraftwerksbau aus Krefeld und der rechten Duisburger Rheinseite für Samstag, 6. Juni, eine Großkundgebung geplant sei. Diese solle, so der Vorstand, zum "Kristallisationspunkt der Antikohlekraftwerksbewegung in Deutschland" werden. Das gebe einen Tag vor der Europawahl die Chance, politische Zeichen zu setzen. Mehr dazu ...
Quelle: RP online

06.03.2009
Zusammenhang zwischen AKW-Störfall und niedriger Lebenserwartung vermutet

Bayern: Die bayerische Landtagsabgeordnete Christine Kamm (Grüne) vermutet einen Zusammenhang zwischen einem Störfall im Atomkraftwerk Gundremmingen im Jahr 1977 und einer niedrigeren Lebenserwartung im Landkreis Dillingen. Grundlage der Vermutung ist der kürzlich veröffentlichte zweite bayerische Sozialbericht. "Dieser weist eine vergleichsweise niedrige Lebenserwartung für die Menschen im Landkreis Dillingen aus: Um zwei bis 2,5 Jahre geringer als in anderen ländlich geprägten schwäbischen Landkreisen ist die Lebenserwartung der Dillinger", so Kamm. Möglicherweise bestehe ein Zusammenhang dem Störfall im Atomkraftwerk Gundremmingen vor 32 Jahren. Bei diesem seien radioaktive Emissionen abgegeben worden, die um ein Vielfaches die jährlich zulässigen Emissionen überschritten hätten. "Normale Erklärungsmuster für eine niedrigere Lebenserwartung wie Arbeitslosigkeit oder Umweltverschmutzung greifen in Dillingen nicht", so Kamm. Mehr dazu ...
Quelle: ngo-online.de/ddp

05.05.2009
Lobbyisten wehren sich gegen Obamas Plan einer Green Economy

USA: [...] Nachdem die USA der Bush-Ära ganz auf Atomstrom, Kohle und Öl setzten, will Obama nun massiv in erneuerbare Energien und effizientere Energietechnologien investieren. Er nennt das "green economy" und hofft, dass mit ihr nicht nur CO2-Emissionen reduziert werden, sondern auch ein Jobmotor gedeiht, der bis zu drei Millionen Arbeitsplätze schafft. [...] Eine kürzlich veröffentlichte Studie des unabhängigen Center for Public Integrity zeigt, dass 770 Unternehmen rund 2.340 Lobbyisten angeheuert haben, um Druck auf die Abgeordneten und Senatoren bei der klimarelevanten Umwelt- und Energiepolitik auszuüben. Die Zahl der Klimalobbyisten habe sich, so die Studie, damit in den letzten fünf Jahren um 300 Prozent erhöht. [...] Darunter auch deutsche Firmen wie die Siemens Corporation (mit Lobbyausgaben in 2008 von insgesamt 4,8 Millionen Dollar), Daimler/Mercedes-Benz USA (mit insgesamt 300.000 Dollar), Lufthansa (60.000 Dollar) und Bayer (6,3 Millionen Dollar). Mehr dazu ...
Quelle: taz

05.03.2009
Kraftwerks-Klage: Alle sehen sich als Sieger

Münster/Lünen: Sowohl der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) als auch Vertreter der Trianel GmbH bewerteten die gestrige Verhandlung vor dem Oberverwaltungsgericht Münster gegen die erste Teilgenehmigung für das geplante Kohlekraftwerk in Lünen als Erfolg. Mehr dazu ...
Quelle: ddp/web

05.03.2009
Pro Kohle und gegen Europarecht - Scharfe Kritik am Gesetzentwurf zur CO2-Einlagerung

Berlin: Noch in dieser Legislaturperiode wollen Umwelt- und Wirtschaftsressort einen Gesetzentwurf zur Kohlendioxid-Einlagerung (Carbon Capture and Storage - CCS) durch den Bundestag bringen. Umweltorganisationen halten das CCS-Gesetz für ein Geschenk an die Kohlekonzerne, wie sie am Mittwoch noch einmal betonten. Während die Bundesregierung die Umsetzung der EU-Richtlinie zum Energieeffizienzgesetz auf die lange Bank schob, bastelte sie seit Dezember hektisch am Gesetzentwurf zur CCS-Technologie. Die Industrie wartet auf den Startschuss für milliardenschwere Investionen in Pilotprojekte. Mehr dazu ...
Quelle: taz

04.03.2009
Moorburg – Fernwärmetrasse unter St.Pauli und quer durch Altona?

Hamburg: Die von Vattenfall geplante Fernwärmeleitung ist ein wesentlicher Teil der Baustelle des Steinkohlekraftwerks Moorburg. Der Konzern Vattenfall braucht die Leitung, Hamburg hingegen wird über 50 Jahre abhängig von dem Energieriesen und dem Standort Moorburg. Dabei mangelt es keineswegs an ausgereiften und besseren Alternativen. Mehr dazu ...
Quelle: indymedia

04.03.2009
Umweltschützer rufen zum RWE-Boykott auf

Bochum: Mit einer bundesweiten Kampagne machen Umweltschützer Druck gegen den strammen Atomkurs des Essener Energiekonzerns RWE. Seit Dienstag protestieren Atomkraftgegner in 54 Städten gegen den Bau des umstrittenen bulgarischen Atomkraftwerks Belene. Die Aktion geht noch bis zum Sonntag. Das Atomkraftwerk Belene liegt mitten im Erdbebengebiet an der Grenze zu Rumänien. Dort will der Energiekonzern bei der Errichtung des Atommeilers Cernavoda dabei sein. Dabei hatten selbst sowjetische Wissenschaftler schon 1983 gewarnt, Atomkraftwerke seien in der erdbebengefährdeten Region nicht zu verantworten. Weitere neue Meiler plant RWE außerdem in Großbritannien und im litauischen Ignalina. Mehr dazu ...
Quelle: taz/campact

04.03.2009
Berliner Senat will im Mai Eckpunkte seines Energiekonzepts vorlegen

Berlin: Der Berliner Senat will im Mai Eckpunkte seines Energiekonzepts vorlegen. Das kündigte Wirtschaftssenator Harald Wolf (Die Linke) am Mittwoch im RBB-Inforadio im Zusammenhang mit der Debatte über Pläne des Energiekonzerns Vattenfall, in Berlin ein neues Kohlekraftwerk zu bauen, an. [...] Nach Angaben des Wirtschaftssenators ist das zentrale Ziel des Energiekonzepts, den Ausstoß des klimaschädlichen Kohlendioxids zu senken. Deshalb setze der Senat auf mehr Energieeffizienz durch dezentrale Anlagen mit Kraft-Wärme-Kopplung und eine stärkere Nutzung der erneuerbaren Energien. «Wir haben in Berlin gegenwärtig einen Anteil von regenerativen Energien von zwei Prozent, bundesweit von 15 Prozent. Sprich: Wir müssen das hier noch deutlich erhöhen.» Mehr dazu ...
Quelle: ddp-bln

März 2009
Von Atommeilern und Mücken

Kolumne: Haben sie grad Licht an? Läuft die Waschmaschine? Ist Ihnen warm genug? Kann eigentlich nicht sein. Als vor über dreißig Jahren die Experten vom Kernforschungszentrum Jülich vorrechneten, wie viele Atomkraftwerke gebaut werden müssten, damit in Deutschland nicht die berühmten Lichter ausgehen, kamen sie auf über 600. Aktuell sind es gerade mal 17. Doch meine Schreibtischlampe brennt noch, der Computer summt und auch die Ökospülmaschine gibt grad ihr Bestes. Prognosen, die die Zukunft betreffen, sind besonders schwierig, wusste schon Mark Twain, aber es ist schon augenfällig, dass sich gerade die deutsche Energiewirtschaft so oft verhaut. Jedenfalls, wenn es um Kohle oder Atomstrom geht. Wieder mal scheint unsere Zukunft davon abzuhängen, möglichst viele neue Kohlekraftwerke zu bauen und die Laufzeiten unserer Uraltreaktoren auf ewig zu verlängern. Mehr dazu ...
Quelle: Fred Grimm in Schrot&Korn 03/2009

27.02.2009
Berner Kraftwerke wollen ihren Schmähpreis nicht haben

Bern: Die Erklärung von Bern (EvB) wollte heute Mittag den Schmähpreis «Public Eye Swiss Award» der BKW übergeben. Die Übergabe von Botschafter Greis scheiterte. Der Direktionspräsident Kurt Rohrbach und Geschäftsbereichsleiter Samuel Leupold waren für eine Stellungnahme nicht erreichbar. Mehr dazu ...
Quelle: bernerzeitung.ch/newsnetz

26.02.2009
Umwelt-Staatssekretär a.D. will Gasproduktion (CCS) in Berlin

Berlin: Auch in Berlin soll “in Nachfolge des bestehenden Vattenfall-Kraftwerks Klingenberg“ ein CCS-Gas- oder -Kohlekraftwerk errichtet werden, so Prof. Lutz Wicke vom Institut für Umweltmanagement der Europäischen Wirtschaftshochschule und ehemaliger Umwelt-Staatssekretär für die CDU im Berliner Senat. Die Kosten sollen auf die Stadt abgewälzt werden: Auf dem letzten Kongress des IZ-Klima wurden seitens der Energieunternehmen Stimmen laut, der Staat solle sich beteiligen. [...] Was derartige CO2-Gasleitungen im Berliner Boden bedeuten, erläutert die Lokale Agenda 21 aus NRW: "Kohlendioxyd ist ein geruchloses unsichtbares Gas, das schwerer ist als normale Luft und sich daher unbemerkt in Kuhlen und Senken ansammeln kann. Wiederholt starben Menschen z.B. in Italien durch CO2 aus vulkanischem Ursprung an Erstickung. Würde z.B. künftig CO2 per Pipeline von Kraftwerken zu den Salzstöcken nach Norddeutschland transportiert, könnten Leckagen zum Erstickungstod führen. Manche Experten sehen auch die Gefahr eines explosionsartigen Entweichens großer CO2-Mengen, was zur massenhaften Erstickung führen könnte. CO2-Ausbrüche aus Lagerstätten unter dem Meeresgrund könnten sogar große Schiffe versenken." Mehr dazu ...
Quelle: PM der BI Nein zum Kohlekraftwerk/wir-klimaretter.de/Lokale Agenda 21

26.02.2009
Bergbauschäden: Durch diese Lausitzer Stadt geht ein großer Riss

Weißwasser: Von den Fassaden platzt Putz, in den Wänden klaffen Risse. Weißwasser zerbröselt unter den Augen seiner Bewohner. Sie sind wütend und machtlos zugleich. Denn eine Möglichkeit, sich gegen den Verfall zu wehren, gibt es nicht. Mutmaßlicher Verursacher der Schäden ist der Vattenfall-Braunkohlentagebau Nochten, der sich in nur 300 Metern Entfernung an der Stadt vorbeischaufelt. Mehr dazu ...
Quelle: SUPERillu.de

25.02.2009
Audioüberwachung für AKW Krümmel angeordnet - Vattenfall gegen schärfere Sicherheitsvor-kehrungen

Kiel: Für die Rekonstruktion von Störfällen hat das für die Reaktorsicherheit verantwortliche Sozialministerium in Kiel Tonaufzeichnungen im Leitstand des Kernkraftwerks Krümmel angeordnet. Die Auflage sei gegen den Widerstand des Betreibers erfolgt, sagte ein Ministeriumssprecher am Mittwoch. "Damit können wir etwa bei Störfällen besser nachvollziehen, was auf der Warte des Werks passiert ist." Auch für die Kraftwerke in Brunsbüttel und Brokdorf werden dem Ministerium zufolge demnächst solche Aufzeichnungen angeordnet. Bislang zeichnet kein deutsches Kernkraftwerk die Gespräche der Verantwortlichen im Leitstand auf. Die Meiler in Krümmel und Brunsbüttel waren im Sommer 2007 nach Pannen abgeschaltet worden. Der Hauptbetreiber der beiden Meiler, der Energiekonzern Vattenfall, will beide Kraftwerke bis Jahresende wiederanfahren. Mehr dazu ...
Quelle: NDR

25.02.2009
Kohlekraft: Minister rudert feige zurück

Stade: Im Streit um die drei in Stade geplanten Kohlekraftwerke haben sich die Bürgerinitiativen zu früh über die Unterstützung von Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) gefreut. Bei einem Gespräch vergangene Woche hat Sander der BI zufolge klargemacht, dass er nur den Bau eines Kohlekraftwerks befürworte (das Abendblatt berichtete). Seine Sprecherin Jutta Kremer-Heye hat diese Darstellung nun zurück gewiesen. Sander habe zwar gesagt, dass noch offen sei, ob in Stade tatsächlich drei Kraftwerke gebaut werden. Der Grund dafür liege aber nicht in einer Ablehnung der Kraftwerke durch Sander, sondern in den nicht abgeschlossenen Genehmigungsverfahren. Die Bürgerinitiative Stade-Altes Land bleibt dabei: "Sander hat uns gesagt, dass drei Kraftwerke in Stade zu viel für die Region sind", bekräftigte Stefan Kruijer, Sprecher der BI, gestern. Link zur Meldung ...
Quelle: Hamburger Abendblatt

2.2009
Macht nicht die gleichen Fehler"

Die Energie- und Klimawochenschau: Die Welternährung ist gefährdet, die USA sprechen wieder über Klimaschutz und für Offshore-Windanlagen öffnen sich interessante Perspektiven
Wie viel Krise verträgt der Mensch eigentlich? Die Aktienkurse purzeln mal wieder und Nationalökonomien unterbieten sich mit ihren Prognosen. Die bisher düsterste: Minus fünf Prozent für Deutschlands Wirtschaft in 2009. Kann man da den Menschen eigentlich auch noch eine Klimakrise zumuten? Ohne Frage kann man da schon ein bisschen depressiv werden, wenn soviel negative Meldungen auf einen einstürzen. Insbesondere, wenn ein Ausweg zur Hand scheint. Insofern ist es schon aufmunternd, wenn die Idee des Grünen New Deals (siehe: [local] "Global Green New Deal" oder "Weiter wie bisher"?. Zuletzt war auf der [extern] Jahrestagung des UN-Umweltprogramms UNEP in Nairobi von Montag bis Freitag der Ruf nach einem umweltfreundlichen Umbau der Wirtschaft laut geworden. Mehr dazu ...
Quelle: heise.de

24.02.2009
Vattenfall scheut Wettbewerb und schluckt Nuon

Europa: Mit der Übernahme von Nuon entledigt sich Vattenfall eines lästigen Konkunrrenten in Deutschland. Für den unzureichenden Wettbewerb im Endkundengeschäft ist das eine schlechte Nachricht. Wieder räumt einer der vier Riesen auf dem deutschen Energiemarkt einen Wettbewerber aus dem Weg, indem er ihn kauft. Erst im Januar hatte RWE den Versorger Essent übernommen und damit den Versuch der Niederländer beendet, mehr Wettbewerb in den deutschen Markt zu bringen. Mehr dazu ...
Quelle: Financial Times Deutschland

23.02.2009
Müllverursacher Atomwirtschaft lehnt Kostenbeteiligung an Asse-Sanierung ab

Frankfurt/Main: Die deutsche Atomlobby will sich nicht an den Kosten für die Sanierung des maroden Atommülllagers Asse in Niedersachsen beteiligen. Nur 20 Prozent der etwa 126.000 dort lagernden Fässer stammten von den Stromversorgern, sagte der Geschäftsführer des Atomforums, Dieter Marx, der Frankfurter Rundschau. Dieser Anteil sei längst in Staatshand übergegangen. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) will die Atomindustrie an der Sanierung des alten Salzbergwerks finanziell beteiligen. Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg kritisierte, die vier großen Stromkonzerne hätten knapp 30 Milliarden Euro an steuerfreien Rücklagen für die Entsorgung angespart. Das Geld sei da, es müsse nur für die Atommüllentsorgung ausgegeben werden. Mehr dazu ...
Quelle: dpa

23.03.2004
Gutachten des Investors Berner Kraftwerke "lückenhaft"

Dörpen: In Dörpen plant der Schweizer Energiekonzern Berner Kraftwerke (BKW) den Bau eines 900 Megwatt Steinkohlekraftwerks. Das Unternehmen hatte bereits ein Gutachten zur Umweltverträglichkeitsprüfung vorgelegt. Die Ortsgruppe Surwold der Bürgerinitiative Saubere Energie Dörpen hat nun ein eigenes Gutachten zum Gutachten erstellen lassen. ie gutachterliche Stellungnahme des Umwelttechnikers und -analytikers Prof Dr. Dietrich Schuller spricht eine deutliche Sprache: Das vorgelegte Gutachten der BKW sei ein "äußerst lückenhaftes Konglomerat von Beiträgen sehr unterschiedlicher Qualität und Untersuchungstiefe, die keine hinreichende Grundlage für eine verantwortbare Entscheidung bietet". Mehr dazu ...
Quelle: wir-klimaretter.de

22.02.2009
Die Deutsche Eiche stirbt

Frankfurt: Das ist aus Sicht des WWF das zentrale Ergebnis des Waldzustandsberichts für 2008, der soeben vom Bundesministerium für Landwirtschaft vorgelegt wurde. Insgesamt sind in Deutschland mehr als die Hälfte der Eichen stark geschädigt (deutliche Kronenverlichtung >25%). Damit ist sie die am stärksten geschädigte Hauptbaumart in Deutschland. Trotz leichter Verbesserungen in einigen Bundesländern ist der Zustand der Eiche insgesamt kritisch. [...] „Wenn sich der Trend fortsetzt, dann könnte die Deutsche Eiche in wenigen Jahrzehnten aus unseren Wäldern verschwinden [...] Die leichten Besserungen in einigen Regionen sind auf günstigeres Wetter bezeichnet die verschiedenen Phänomene (z.B. Sonnenschein, Regen, Gewitter) in der Troposphäre, an einem bestimmten Ort zu einer bestimmten Zeit. Wetter und die letzten feuchten Sommer zurückzuführen. Doch die nächste Trockenperiode kommt bestimmt“. Mehr dazu ...
Quelle: WWF Deutschland

21.02.2009
Hoffnung bleibt über dem Kohle-Flöz

Lausitz: Wie soll der Strom der Zukunft aussehen? Wie führe ich einen Dialog mit Leuten, die mir das Haus wegnehmen wollen? Warum schlägt eine Linke, mit einer CDU-Vertreterin in eine Kerbe? Die Talkrunde von 20cent und radioeins zum Kohlestreit in Kerkwitz (SPN) zeigte am Donnerstagabend neue Perspektiven. Den Zorn unterdrückend, brummt einer der etwa 100 Besucher im von der Abbaggerung bedrohten Kerkwitz in Richtung Vattenfall: "Was ist das für ein Dialog? Vattenfall will mein Haus und ich soll freundlich sein?" Wie dieser Gast sehen es viele Einwohner von Kerkwitz, die trotz des gescheiterten Volksbegehrens auf die Abwendung ihres Schicksals hoffen. Mehr dazu ...
Quelle: 20 Cent

20.02.2009
"CO2-Speicherung unsicher" - Greenpeace warnt Regierung

Hamburg: Greenpeace hat den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur unterirdischen Speicherung des klimaschädlichen Kohlendioxids als ungenügend kritisiert. Er blende zahlreiche Risiken aus, heißt es in einer Analyse im Auftrag der Umweltorganisation. Laut der Untersuchung des Beratungsinstituts intac aus Hannover sind besonders geologische Fehleinschätzungen auffällig. So seien keine wirksamen Maßnahmen gegen Leckagen vorgesehen, obwohl das gasförmige Kohlendioxid (CO2) ohne Behälter gelagert werden soll. Greenpeace forderte die Bundesregierung auf, die für den 11. März geplante Entscheidung zum CCS-Gesetz nicht zu überstürzen. "Die Risiken der CO2-Endlagerung dürfen nicht unterschlagen werden", sagte der Greenpeace-Klimaexperte Karsten Smid. So sehe der laut Greenpeace ursprünglich von den Energiekonzernen Vattenfall und RWE erarbeitete Gesetzentwurf unter anderem eine nur geringe Betreiberhaftung vor. Mehr dazu ...
Quelle: n-tv

20.02.2009
Extremwetter-Kongress: Hochwasser und schmelzende Gletscher sind Menschenwerk

Bremerhaven: Zum inzwischen vierten Mal findet der Extremwetter-Kongress statt, der genau genommen eine Klimakonferenz ist. Denn Hochwasser, Wirbelstürme oder Trockenheit sind zwar Naturereignisse, aber die Zahl und die Heftigkeit des außergewöhnlichen Wettergeschehens nimmt zu und daran, so die Ansicht vieler Fachleute, ist der Mensch Schuld durch die Produktion von Treibhausgasen, die das Klima ändern. Die Lage ist nach Ansicht der Klimaforscher dramatisch. Mehr dazu ...
Quelle: Deutschlandfunk

20.02.2009
Lubmin: Politik rückt vom Kohlekraftwerk ab

Rostock: Der Bau eines Steinkohle-Kraftwerks im vorpommerschen Lubmin rückt immer weiter in die Ferne: Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) rückt jetzt erstmals deutlich von der Milliarden-Investition ab. „Die Landesregierung bekennt sich dazu, dass Gaskraftwerke und die Ostseepipeline nach Lubmin kommen“, sagte der Regierungschef gestern beim Jahresempfang des CDU-Wirtschaftsrats in Rostock. Mehr dazu ...
Quelle: Ostsee-Zeitung

18.02.2009
„Bürger brauchen die Leitung nicht“

Rödental: Um Für und Wider der 380-Kilovolt-Stromleitung durch das Coburger Land sollte es gehen. Doch die TV-Aufzeichnung „Coburg konkret – der Talk der VR-Bank“ am Dienstagabend im Rödentaler Rathaussaal war einseitig besetzt. Der Netzbetreiber Eon, der die Stromleitung auf bayerischer Seite bauen will, und die Deutsche Netzagentur, die mit ihrer Netzstudie die Notwendigkeit der Leitung festgestellt hat, waren zwar eingeladen, hatten ihre Teilnahme aber ebenso abgesagt wie das Bundeswirtschafts-, das Bundesumwelt- und das bayerische Wirtschaftsministerium. [...] Wenn die Leitung wirklich für den Transport erneuerbarer Energien gebraucht würde, wie das von den Leitungsbetreibern gesagt wird, so Anette Martin, dann würde diese von „Pro Heimat“ auch akzeptiert. Die Sprecherin vermutete aber, dass die Leitung benötigt werde, um Kohlekraftwerke auszulasten. Ähnlich sah das Wolfgang Weiß, der in der Hochspannungsleitung ein „Trojanisches Pferd“ sah. In Wirklichkeit seien ganz andere Interessen im Spiel. Weiß befürchtete, dass mit Hilfe der 380-kV-Trasse Atomstrom oder schmutziger Kohlestrom aus dem Osten nach Europa transportiert werden soll. Mehr dazu ...
Quelle: Neue Presse

16.02.2009
Steinkohle-Lobby biegt Wissenschaft zurecht

Potsdam: Der Lobby-Verband der deutschen Steinkohlebranche biegt in seinem Jahresbericht die Klimawissenschaft zurecht. Der Potsdamer Klimaforscher Stefan Rahmstorf ist empört. Nicht einmal im Weißen Haus sitzt mehr ein Klimaskeptiker. Selbst Shell und Vattenfall tun heute in großen PR-Kampagnen so, als seien sie Klimaretter. Man sollte meinen, dass endlich Konsens herrscht über die Gefahren der Erderwärmung und eines hohen CO2-Ausstoßes. Doch der Gesamtverband Steinkohle (GVSt), der Lobbyverein der deutschen Grubenunternehmen, setzt noch immer auf Leugnen und Verharmlosen. Mehr dazu ...
Quelle: taz

16.02.2009
Klimawandel: Anstieg der Kohlendioxid-Emissionen beschleunigt

Chicago: Als ob die Warnungen vor dem Klimawandel, die das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) der UN vorlegte, noch nicht genug wären, gibt es nun neue Hiobsbotschaften der Klimaforscher: Der Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) in die Atmosphäre ist in den Jahren 2000 bis 2007 noch weitaus schneller vorangeschritten als von Experten prognostiziert. Mehr dazu ...
Quelle: dpa

16.02.2009
Tausende Beschwerden gegen Staudinger-Ausbau

Darmstadt: Die Gegner des Kohlekraftwerks Staudinger haben mehrere tausend Beschwerden an das Regierungspräsidium Darmstadt übergeben, um den geplanten Bau eines sechsten Kohleblocks in Großkrotzenburg zu verhindern. Eine Bürgerinitiative überreichte zusammen mit Umweltverbänden Regierungspräsident Gerold Dieke einen großen Karton voller Protestnoten. Die Einwendungen werden gesichtet und von Ende März an erörtert. Die Bürgerinitiative bekräftigte ihre Zweifel an einem ergebnisoffenen Genehmigungsverfahren zu den Plänen des Energiekonzerns Eon. Mehr dazu ...
Quelle: FAZ.NET mit lhe/dpa

16.02.2009
Demo gegen Kraftwerksbau

Brunsbüttel: Mehrere hundert Menschen demonstrierten am Samstag in Brunsbüttel gegen den Bau der Kohlekraftwerke, an dem auch die Tübinger Stadtwerke beteiligt sind. Landwirte aus der benachbarten Wilstermarsch, die in der Hauptwindrichtung der Emissionen liegt, beteiligten sich mit rund 50 Treckern an dem Protestzug durch die Innenstadt. Aufgerufen dazu hatte ein Bündnis aus Umweltverbänden, Politik und Bürgerinitiativen. Auch viele besorgte Einwohner schlossen sich der Demonstration an. Wie mehrfach berichtet, will die Südweststrom (an der auch die Stadtwerke Tübingen beteiligt sind) zusammen mit GDF Suez Deutschland und GETEC in der Stadt an der Elbmündung drei Kraftwerke mit vier Blöcken und je 800 Megawatt bauen. Noch ist keines davon genehmigt, nicht einmal ein Bebauungsplan ist rechtskräftig. Denn der Widerstand ist groß. Mehr dazu ...
Quelle: Schwäbisches Tagblatt

14.02.2009
Brunsbüttel macht mobil gegen Kohle

Brunsbüttel: Als "Riesenerfolg" haben die Klima-Allianz sowie die Bürgerinitiative (BI) "Gesundheit und Klimaschutz Unterelbe (BiGKU) eine Demonstration gegen die in Brunsbüttel geplanten Kohlekraftwerke bezeichnet. Vor allem das Engagement von Landwirten sei überraschend groß gewesen, meinte Daniela Setton von der Klima-Allianz. Neben mindestens 700 Demonstranten hätten mehr als 50 Traktoren an den Protesten teilgenommen - "die größte jemals dagewesene Treckerdemo in der norddeutschen Kleinstadt". Die Bauern fürchteten durch die höhere Luftverschmutzung - unter anderem durch das in der verfeuerten Kohle enthaltene Quecksilber - negative Auswirkungen auf ihre Äcker und Produkte. Der Landwirt Thomas Götsche forderte die Politik auf, Abstand vom Bau neuer Kohlekraftwerke zu nehmen. Die Bedenken großer Teile der Bevölkerung müssten von den verantwortlichen Politikern auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene "endlich ernst genommen werden". Mehr dazu ...
Quelle: klimaretter.de

13.02.2009
Pannenreaktoren Brunsbüttel und Krümmel sollen wieder ans Netz

Stockholm: Manch einer mag sich wundern, dass die Brunsbütteler Gegend überhaupt noch besiedelt ist. Wie lange das noch so bleibt, mag man sich ebenfalls fragen. Denn trotz Milliardenprofiten, Rekordexporten beim Strom und all den ausgegangen Lichtern in Deutschland, von denen kein Mensch auch nur eines gesehen hat, will Vattenfall seine Störfallreaktoren Brunsbüttel und Krümmel noch dieses Jahr wieder ans Netz bringen. Die Welt widmet den Plänen des Skandalkonzerns einen Artikel. Mehr dazu ...
Quelle: Welt

13.02.2009
Erstes "Interkommunales Heimleuchten" am Datteln-Hamm-Kanal

Lünen: Das erste Interkommunale Heimleuchten findet am Sonntag, den 1. März, am Datteln-Hamm-Kanal zwischen Lünen und Waltrop statt. Das Heimleuchten ist eine Großdemonstration gegen die geplanten und im Bau befindlichen Kohlekraftwerke in Lünen und Datteln. Die Bürgerinitiativen Stoppt den Landschaftsfraß, BI-Kontra Kohle Kraftwerk e.V. und die Grüne Liste Waltrop veranstalten am Sonntag, den 1. März, das erste interkommunale Heimleuchten und damit eine Großdemonstration gegen die geplanten und im Bau befindlichen Kohlekraftwerke von E.on, Trianel und Evonik. Die Veranstaltung ist interkommunal ausgerichtet und wird von vielen verschiedenen Institutionen, Vereinen und Parteien aus der nahen Region und Umgebung unterstützt und mitgetragen. Im Oktober 2007 hatte das erste Lüner Heimleuchten stattgefunden. Damals gegen den Bau einer Stromtrasse von Evonik und Trianel durch das Mühlenbachtal. Link zur Meldung ...
Quelle: DerWesten

 

18.02.2009
Bürgerinitiativen im Gespräch mit Politik

Stade: Zu Beginn des Gespräches stellten die BI´n ihre Positionen dar: Reinhard Elfring erläuterte die ungeheuerliche Belastung der Unterelberegion mit acht geplanten Kohlekraftwerken und weiteren immissionsrelevanten Industriebetrieben. Niels-Peter Rühl aus der Haseldorfer Marsch bedauerte das Fehlen von Energiekonzepten und die mangelnde Abstimmung zwischen den Bundesländern Niedersachsen und Schleswig-Holstein bezüglich der massiven, Umwelt belastenden Industriekonzentration in Stade. Dr. Jochen Witt wies auf die Folgekosten der Umweltbelastungen (Schäden im Obstbau, Deichsicherheit, Sturmschäden) hin, die durch die Industriebetriebe verursacht, jedoch allein von den Steuerzahlern getragen werden müssen. Mehr dazu ...
Quelle:
Pressemitteilung der BIs Stade Altes-Land, Bützfleth, Haseldorfer Marsch

11.02.2009
BI macht sich stark gegen Bau eines Kohlekraftwerks

Lippramsdorf: Mit der Ankündigung, im Chemiepark ein Kohlekraftwerk zu bauen, war das Maß voll. Von Bergschäden schon arg getroffene Lippramsdorfer gründeten eine Bürgerinitiative. Wie ihre Ziele aussehen, berichten Heinz Stegemann und Markus Florin. Welche Ziele verfolgt die Bürgerinitiative BLU? Heinz Stegemann: Wir wollen mehr Lebensqualität und Umweltschutz für die Menschen erreichen. Dazu gehört unter anderem die Vermeidung zusätzlicher Steinkohlekraftwerke und ein Stopp des Kohleabbaus unterhalb Lippramsdorfs. Hat die Gründung Reaktionen hervorgerufen? Heinz Stegemann: Aus Marl und Haltern kam positive Resonanz, es gab viele Fragen, Spendenangebote und Beitrittsankündigungen. Zudem entsteht durch die Anerkennung als BI ein Netzwerk mit informeller als auch finanzieller Unterstützung durch andere Klima- und Umweltschutzorganisationen. Mehr dazu ...
Quelle: Ruhr Nachrichten

10.02.2009
Folgen des Pellet-Booms - "Der Waldboden blutet aus"

Hintergrund: Billig und klimafreundlich heizen: Immer mehr Deutsche rüsten von Öl und Gas auf Holzpellets um. Eine fatale Entwicklung, warnt der Förster Peter Wohlleben. Im Interview erklärt er, warum Pellets nicht CO2-neutral sind und wie deren Produktion Wälder nachhaltig schädigt. Mehr dazu ...
Quelle: Spiegel

10.02.2009
Vattenfall setzt weiter auf Klimazerstörung - Produktion von CO2-Müll ist keine Lösung

Brandenburg: Der schwedische Staatskonzern Vattenfall will in der Lausitz bis zu vier neue Tagebaue erschließen, um auch nach 2020 den klimaschädlichsten aller Energieträger in seinen Kohlekraftwerken verstromen zu können. Etwa 4.000 Menschen sollen für die Braunkohleförderung weichen. Das Volksbegehren "Keine neuen Tagebaue – für eine zukünftsfähige Energiepolitik" wollte dem Konzern einen Strich durch die Rechnung machen und einen Gesetzentwurf für den mittelfristigen Ausstieg aus der Braunkohleverstromung vor den Landtag bringen. Mehr dazu ...
Quelle: www.wir-klimaretter.de

.02.2009
Berliner Untergrund im Widerstand gegen Vattenfall - BI distanziert sich

Berlin: Die BI „Nein zum Kohlekraftwerk“ weist eine Beteiligung an der Schadstoff-Warnung rund um den Bahnhof Ostkreuz (Friedrichshain) von sich und distanziert sich von der Aktion. „Unser Anliegen ist die ernsthafte Information der Bevölkerung rum den Neubau eines Kohlekraftwerkes im Lichtenberger Ortsteil Rummelsburg", sagt BI-Sprecher Mike Kess. Per Aushang wurden Anwohner vor einem ansteigenden Schadstoffausstoß am folgenden Tag gewarnt, da man zwecks Messungen zur Emissionsausbreitung das bestehende Kraftwerk kurzfristig auf das Niveau eines neuen Kraftwerkes hochfahren werde. Empfindliche Bürger sollten daher den ganzen Tag die Türen und Fenster geschlossen halten. [...] Diese Aktion zeige jedoch, dass der Widerstand gegen die Baupläne Vattenfalls anwächst und nun schon auf andere Bezirke übergreift. ( Auf der Internetseite der BI kann der Aushang zur Ansicht heruntergeladen werden) Mehr dazu ...
Quelle: BI "Nein zum Kohlekraftwerk"

09.02.2009
Schweden, Vattenfall und Co - das Atomchaos soll weitergehen

München: Der Beinahe-GAU im schwedischen Atomkraftwerk Forsmark-1 ist gerade einmal zweieinhalb Jahre her. Der vom Skandal-Konzern Vattenfall betriebene Meiler war etwa sieben Minuten von einer Kernschmelze entfernt. Dass ein Land, das nur knapp einem GAU entkommen ist, seine unfallträchtigen Meiler abschalten will, ist verständlich. Phantasielos ist dagegen, sie durch neue zu ersetzen. Der Entschluss Schwedens ist kein Vorbild für Deutschland, denn Schweden hat nie ernsthaft versucht, Energie auf alternativen Wegen zu erzeugen. Mehr dazu ...
Quelle: Umweltinstitut München e.V.

09.02.2009
Süderelbe-Bereich bündelt Kräfte

Harburg/Stade: Erstmals seit Anfang der 70er-Jahre kommen die Gruppen aus dem Süderelbe-Bereich zusammen. Kohlekraftwerke, Küstenautobahn, Elbvertiefung, Mobilfunksendemasten - all diese Projekte wollen zahlreiche Bürgerinitiativen entlang der Unterelbe in Niedersachsen, Hamburg und Schleswig-Holstein verhindern. Bisher haben sie einzeln agiert, ohne übergreifende Aktivitäten oder Koordinationen. Das soll sich nun ändern. 30 Vertreter dieser Bürgerinitiativen haben sich am Sonnabend in Stade getroffen. Mehr dazu ...
Quelle: Hamburger Abendblatt

06.02.2009
„Kohlegipfel“ in Lützen: Energie ja - aber nicht aus Braunkohle

Lützen: Auf dem Tisch im Ratssaal in Lützen lag eine Tapetenrolle, auf der Listen mit 4500 Unterschriften gegen den Kohleabbau in der Region Lützen aufgeklebt waren. Die Vertreter der Bürgerinitiative und die Bürgermeister der betroffenen Gemeinden und Städte waren der Einladung gefolgt. Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff erklärte in seinen Ausführungen, dass er vor drei Jahren von den Plänen der Mibrag erfahren hat, einen Tagebauneuaufschluss in Erwägung zu ziehen. Mehr dazu ...
Quelle: Super Sonntag

05.02.2009
Leserbrief: Der Zauberpeter von DONG und sein CCS-Humbug

Lubmin/Dersekow: Bisher beteuerte DONG-Projektleiter Peter Gedbjerg, eines der modernsten Kraftwerke bauen zu wollen und auf allen Gebieten die beste verfügbare Technik (BVT) einzusetzen. Das wurde von den Umweltverbänden, Ingenieuren und Bürgerinitiativen bezweifelt. Mit Recht, wie jetzt DONG zugibt. Wenn Herr Gedbjerg ein völlig neues Kohlekraftwerk aus dem Ärmel zaubert, muss er sich fragen lassen (vor allem von Herrn Dr. Backhaus), warum er erst versucht hat, eine Anlage anzubieten, die einen bis zu fünf Mal höheren Schadstoffausstoß verursacht hätte. Offenbar handelt es sich um ein ganz anderes Kraftwerk, welches jetzt gebaut werden soll, und die Antragsunterlagen müssen erneut ausgelegt und öffentlich erörtert werden. Mehr dazu ...
Quelle: Ostsee-Zeitung

04.02.2009
Kein Bebauungsplan für Klingenberg

Berlin: Verzögerungstaktik, meint ein Lichtenberger Bezirksverordneter der Grünen und erneuert seine Aufforderung an Umwelt- und Baustadtrat Andreas Geisel (SPD), endlich einen Bebauungsplan für das Gewerbegebiet Köpenicker Chaussee/ Blockdammweg an der Rummelsburger Bucht aufzustellen. Seit im März 2007 Pläne des Energiekonzerns Vattenfall für den Neubau eines Kohlekraftwerks bekannt wurden, regt sich nicht nur im Bezirk der Protest. »Wir werden mit einem fundierten und umweltgerechten Gesamtkonzept nach außen gehen, wenn es fertig ist«, sagte eine Vattenfallsprecherin gegenüber ND. Es gehe um ein Konzept für die Fernwärmeversorgung in ganz Berlin. Vor März werde das aber nicht passieren. Ob Vattenfall an der Rummelsburg also wirklich bauen will – und was – bleibt im Dunkeln. Mehr dazu ...
Quelle: Neues Deutschland

03.02.2009
Weitere Teilgenehmigung für Trianel-KKW in Lünen - BIs, Familien und BUND klagen

Lünen: Während Kraftwerksgegner gegen die erste Teilgenehmigung für den Trianel-Bau klagen, hat die Bezirksregierung die dritte Teilgenehmigung für das Vorhaben erteilt. Neben Umweltverband und Lüner Bürgerinitiative sind es zwei Familien, die sich mit juristischen Mitteln wehren. Es handelt sich dabei um Nachbarn Lünens: Die Bürger aus Werne-Langern und Selm-Cappenberg klagen am 5. März (wir berichteten) vor dem Oberverwaltungsgericht Münster gegen die Bezirksregierung Arnsberg - wegen der aus ihrer Sicht nicht ordnungsgemäßen Beteiligung am Genehmigungsverfahren für das Trianel-Kohlekraftwerk. Dass die Antragsunterlagen für den Kraftwerksbau in ihren Städten nicht öffentlich ausgelegen haben, halten sie für einen Verfahrensfehler. Neben der formalen Kritik haben die Grundstückseigentümer Immissionsschutz-Bedenken. Mehr dazu ...
Quelle: DerWesten

03.02.2009
Bürgerinitiative macht sich stark gegen Bau eines Kohlekraftwerks

Lippramsdorf: Mit der Ankündigung, im Chemiepark ein Kohlekraftwerk zu bauen, war das Maß voll. Von Bergschäden schon arg getroffene Lippramsdorfer gründeten eine Bürgerinitiative. [...] Welche Ziele verfolgt die Bürgerinitiative BLU? Heinz Stegemann: Wir wollen mehr Lebensqualität und Umweltschutz für die Menschen erreichen. Dazu gehört unter anderem die Vermeidung zusätzlicher Steinkohlekraftwerke und ein Stopp des Kohleabbaus unterhalb Lippramsdorfs. Hat die Gründung Reaktionen hervorgerufen? Heinz Stegemann: Aus Marl und Haltern kam positive Resonanz, es gab viele Fragen, Spendenangebote und Beitrittsankündigungen. Zudem entsteht durch die Anerkennung als BI ein Netzwerk mit informeller als auch finanzieller Unterstützung durch andere Klima- und Umweltschutzorganisationen. Mehr dazu ...
Quelle: Halterner Zeitung

02.02.2009
Meereswissenschaftler aus 32 Nationen fordern Reduzierung des CO2-Ausstoßes - jetzt

Kiel: Heizen mit Öl, Stromerzeugung mit Kohle, Autofahren mit Benzin: die Menschheit setzt noch immer riesige Mengen Kohlendioxid frei. Dass sie so die Atmosphäre aufheizt, gehört mittlerweile zum Allgemeinwissen. Doch es gibt noch eine weitere Folge, die weniger bekannt, aber nicht weniger gefährlich ist. Ein Viertel des von Menschen produzierten Kohlendioxids landet in den Ozeanen. Dort verwandelt es sich in Kohlensäure - das Meer wird saurer. Mehr dazu ...
Quelle: idw - Leibniz-Institut für Meereswissenschaften

02.02.2009
Porträt: Michael Wilk

Anpassung und Denkfaulheit mag er nicht. Vorauseilender Gehorsam ist ihm ein Gräuel. Michael Wilk wünscht sich, dass die Menschen Verantwortung für sich und ihre Umwelt übernehmen. Daran könnten sie wachsen, Kraft und Stärke ziehen, sagt der gelernte Schmied, Arzt, Psychotherapeut, Umweltaktivist, Anarchist und politische Autor. Auch deshalb sei der aktive Widerstand gegen Großprojekte wie den Ausbau des Frankfurter Flughafens so wichtig. Oder gegen geplante Kohlekraftwerke, Atomtransporte, Faschismus, staatliche Willkür. Der 52-Jährige aus Wiesbaden scheut selbst die Verantwortung nicht. Ob bei Aktionen im gerodeten Bannwald, wo er mit der Polizeiführung verhandelt. Mehr dazu ...
Quelle: FR-online.de

30.01.2009
Stader OB (CDU) zeigt "bedenkliches Demokratieverständnis"

Jork: Eon, Electrabel und Dow/EnBW haben am Donnerstagabend im Hotel Altes Land in Jork ihre Pläne vorgestellt - auf Einladung der Gemeinde Jork. Dass Bürgermeister Rolf Lühmann (CDU) lediglich Referenten der Energiewirtschaft eingeladen hatte, stieß auf Kritik. Unter dem Beifall der Altländer warf Adolf Meyer von der Bürgerinitiative Stade-Altes Land dem Rathaus-Chef "bedenkliches Demokratieverständnis" vor. Mehr dazu ...
Quelle: Tageblatt online

29.01.2009
47 Prozent Ökostrom bis 2020 möglich

Berlin: Die Branche der erneuerbaren Energien erhöht ihre Prognose deutlich. Wenn die politischen Rahmenbedingungen stimmen, seien neue Kohlekraftwerke oder längere Atomlaufzeiten unnötig. Die Kosten für die Ökostromförderung sollen ab 2013 wieder sinken. Mehr dazu ...
Quelle: taz

29.01.2009
Schmähpreis für Bernische Kraftwerke

Bern/Dörpen: Die Erklärung von Bern und Greenpeace Schweiz haben zum Auftakt des WEF erneut den Schmähpreis «Public Eye Award» für besonders krasse Verstösse gegen ethische Unternehmensführung vergeben. [...] In der Kategorie «Swiss Award» wird dieses Jahr die Bernischen Kraftwerke (BKW) für das geplante 1,6-Milliarden-Franken-Kohlekraftwerk im niedersächsischen Dörpen angeprangert. Inge Stemmer als Vertreterin der lokalen Bürgerinitiative «Saubere Energie» kritisierte den «riesigen Widerspruch zwischen der grünen Schweizer Werbung und der schwarzen Dörpener Realität». Sie forderte BKW-Konzernchef Kurt Rohrbach auf, auf den gigantischen CO2-Export ins benachbarte Ausland zu verzichten. Mehr dazu ...
Quelle: Berner Zeitung

28.01.2009
Erneuerbare Energien decken 2020 fast die Hälfte des deutschen Strombedarfs

Berlin: Die Erneuerbaren Energien decken im Jahr 2020 mit einem Anteil von rund 47 Prozent fast die Hälfte des deutschen Strombedarfs. Gleichzeitig ist eine sichere Stromversorgung auch zur Zeit der höchsten Stromnachfrage gewährleistet. Das geht aus der aktuellen Ausbauprognose der Branche "Stromversorgung 2020" hervor, die der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) und die Agentur für Erneuerbare Energien heute in Berlin vorgelegt haben. "Energie aus Wind, Biomasse, Wasser, Sonne und Geothermie wird 2020 das prägende Element unserer Stromversorgung sein. Herkömmliche Kraftwerke ergänzen dieses Angebot nur noch bei Bedarf, Brennstoffimporte und CO2-Emissionen werden entsprechend reduziert. Damit stellen wir die Stromversorgung vom Kopf auf die Füße", kommentierte Dietmar Schütz, Präsident des BEE, die Ergebnisse der Prognose. Mehr dazu ...
Quelle: Bundesverband Erneuerbare Energie e.V.

28.01.2009
Ärzte warnen vor neuem Kohlekraftwerk - Stadt Hanau wehrt sich

Hanau: Umweltschützer und Ärzte protestieren gegen den Ausbau des Eon-Kohlekraftwerkes Staudinger in Großkrotzenburg östlich von Hanau. Bis 2012 will der Eon-Konzern einen neuen Block mit einer Leistung von 1100 Megawatt bauen. Derzeit läuft ein Raumordnungsverfahren beim Regierungspräsidium Darmstadt. Gegen den Ausbau des EON-Kraftwerks Staudinger in Hessen protestieren auch Ärzte.
Knapp 40 Ärzte aus der Region Hanau, Offenbach und Aschaffenburg haben sich gegen den Ausbau ausgesprochen. Darunter ist auch Dr. Axel Althen aus Hainburg. Der Hausarzt sieht in seiner Praxis eine deutliche Zunahme von Atemwegserkrankungen. Mehr dazu ...
Quelle: Ärzte Zeitung

28.01.2009
Neuer Kraftwerks-Ärger

Meerbusch: In Krefeld-Uerdingen soll ein 750-Megawatt-Steinkohlekraftwerk entstehen. Dessen Abgase würden bei Nordwind auch über Meerbusch getrieben. Ein Einspruchsrecht hat die Stadt jedoch nicht. Etwa zehn Kilometer sind es von Lank-Latum und Nierst bis zum Chempark in Krefeld-Uerdingen. Dort planen der Energieversorger Trianel und Bayer ein Kohlekraftwerk mit 750 Megawatt Leistung. Mehr dazu ...
Quelle: RP online

27.01.2009
Proteste in Berlin gegen Beteiligung an umstrittenem Kohlekraftwerk

Berlin: Anlässlich der Eröffnung des neuen Hauptstadtbüros des norddeutschen Regionalversorgers EWE AG, werden die Klima-Allianz und die Bürgerinitiative Saubere Energie Dörpen das Unternehmen mit einer Protestaktion am Brandenburger Tor zu einer verantwortlichen und zukunftsorientierten Energiepolitik aufrufen. Die EWE ist vor kurzem als potentieller Partner für das von dem Schweizer Stromunternehmen Berner Kraftwerke (BKW) geplante Steinkohlekraftwerk im Emsland (Dörpen) benannt worden. Das Kohlekraftwerksprojekt wird von der Bevölkerung mehrheitlich abgelehnt und mit Protesten bekämpft. Auch in der Schweiz ist die BKW wegen ihrer klimaschädlichen Planungen mit Imageschäden konfrontiert. Mehr dazu ...
Quelle: pr-inside.com

27.01.2009
Bürgerinitiativen treffen sich in großer Runde

Stade/Haseldorf - Die Arbeitsgemeinschaft Umweltplanung Niederelbe (AUN) lädt Vertreter aller Bürgerinitiativen von beiden Seiten der Elbe zu einem Treffen nach Stade ein. Am Sonnabend, 7. Februar, soll von 11 bis 13 Uhr in der Gaststätte "Zur Einkehr" an der Freiburger Straße über mögliche gemeinsame Aktionen gesprochen werden. Anlass sind die vielen Projekte an der Niederelbe von den Kohlekraftwerken über Elbvertiefung und Tiefwasserhafen bis zu Autobahnplanungen mit den erwarteten und befürchteten Auswirkungen. Schon einmal, Anfang der 70er-Jahre, gab es eine ähnliche Situation. Die Themen damals: Industrialisierung Bützflethersand, Elbvertiefung auf 13,5 Meter, Autobahn 26. Damals wurde die AUN gegründet, um diesseits und jenseits der Elbe den vorhandenen Widerstand zu vernetzen und zu verzahnen. "Durch die Verzahnung der Initiativen konnten wir unter anderem verhindern, dass ein PVC-Werk in Stadersand gebaut wurde, das in Schweden verboten war", sagen Anne-Dore Völkers und Tönjes Hagelstein, die beiden Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft in der Einladung. Mehr dazu ...
Quelle: Hamburger Abendblatt

25.01.2009
BVV wendet Bürgerbegehren ab - Bezirk muss umweltfreundlichen Bebauungsplan aufstellen

Berlin: Die Bezirksverordnetenversammlung von Berlin-Lichtenberg beschloss in der Sitzung am 22.Januar die Aufstellung eines Bebauungsplanes mit Höhen- und Schadstoffbegrenzung für das Gebiet, in dem der schwedische Energiekonzern Vattenfall ein Kohlekraftwerk plant. Damit griff die BVV ein zur Diskussion stehendes Bürgerbegehren auf und setzte die Anregungen der Bürgerinitiative (BI) „Nein zum Kohlekraftwerk – Unserer Umwelt zuliebe“ um. Mehr dazu ...
Quelle: BI Nein zum Kohlekraftwerk

23.01.2009
Kraftwerk Wedel bleibt am Netz - Empörung über Vattenfall

Hamburg/Wedel: Die Vorwürfe reichen von "Zweifel an der Glaubwürdigkeit von Vattenfall" über "Wortbruch" bis hin zu "gezielte Täuschung". In der Kritik an der Entscheidung Vattenfalls, den Kraftwerksstandort Wedel nun doch nicht aufgeben zu wollen, herrschte gestern ungewohnte Einigkeit bei Regierungspartei, Opposition und Umweltverbänden. Bisher hatte es geheißen, Vattenfall wolle im Gegenzug zum Bau des Kraftwerks Moorburg den Standort in Wedel aufgeben. Gestern hatte das Unternehmen dem Abendblatt bestätigt, dass sich diese Pläne, mit Verweis auf die unsichere Situation in der Energiepolitik, mittlerweile geändert hätten. Mehr dazu ...
Quelle: Hamburger Abendblatt

23.01.2009
Brasilianischer Menschenrechtler: Ethanol fuer Deutschland stammt aus Sklavenarbeit

Der Menschenrechtsaktivist Pater Tiago spricht im SPIEGEL-ONLINE-Interview über die Schattenseiten des Ethanol-Booms.

SPIEGEL ONLINE: Pater Tiago, die Bundesregierung hat mit Brasilien einen Energie-Vertrag geschlossen. Es geht darum zu klären, unter welchen Bedingungen brasilianisches Ethanol aus Zuckerrohr - der effizienteste Biosprit - aus deutschen Zapfsäulen fließen könnte. Ethanol kann helfen, Klimaziele zu erreichen. Doch es soll sozialverträglich und umweltfreundlich produziert werden. Ist das möglich?

Tiago: Rund eine Million Menschen arbeiten jetzt schon für Brasiliens Ethanol-Industrie, etwa 400.000 davon sind Zuckerrohrschneider. Mit dem Ökoboom werden es täglich mehr. Aber sehr viele von ihnen werden gehalten wie Sklaven. Die Arbeitsbedingungen sind grausam, die Löhne lächerlich, ihre Kinder hungern. Brasilien hat ja bereits erstklassige Arbeitsgesetze; Sklaverei ist natürlich verboten. Aber diese Gesetze werden nicht befolgt und auch kaum durchgesetzt. Und wenn die Deutschen auf sauberen Agrosprit warten wollen, werden sie ewig warten. Abkommen und Vorschriften helfen da wenig. Mehr dazu ...
(Der schottische Pater Tiago, 66, kümmert sich seit knapp 20 Jahren für die kirchliche Hilfsorganisation Comissão Pastoral da Terra um die Zuckerrohrschneider im Nordosten Brasiliens.)
Quelle: Spiegel online

23.01.2009
Hoffnung der Kohlegegner ruht auf der Justiz

Mainz: Wie geht es nach dem positiven Vorbescheid der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Süd zum geplanten Kohlekraftwerk weiter? Fest steht, dass die Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG als Betreiber des Projektes bis zu einem Baubeginn einige juristische Hürden nehmen muss - derzeit ist aber noch nicht abzusehen, wie sich die zu erwartenden gerichtlichen Auseinandersetzungen mit den Kraftwerksgegnern auf den Zeitplan auswirken werden. Anfang Februar - ein genauerer Termin war gestern von der SGD Süd in Neustadt noch nicht zu erfahren - werden die rund 500 Seiten umfassenden Unterlagen zur aktuellen Entscheidung der SGD 14 Werktage lang öffentlich ausgelegt. Mehr dazu ...
Quelle: Main-Rheiner

21.01.2009
Bürgerinitiative macht gegen Kohlekraftwerk mobil

Lippramsdorf: Der Protest gegen das geplante Kohlekraftwerk im Chemiepark Marl an der Stadtgrenze Halterns hat jetzt einen Namen. In Lippramsdorf gründete sich die „Bürgerinitiative für Lebensqualität und Umweltschutz“, kurz BLU. Vorsitzender Heinrich Stegemann und Geschäftsführer Markus Florin bilden die Spitze eines fachkompetenten Teams. Aus jetzt 50 Mitgliedern sollen Tag für Tag mehr werden, in ihrer Zielsetzung spricht die Bürgerinitiative den ganzen Kreis Recklinghausen an. Informationsbeschaffung, Kontaktpflege und die Suche nach Unterstützung bestimmen derzeit das Arbeitspensum. Mehr dazu ...
Quelle: Halterner Zeitung

21.01.2009
Kraftwerksgegner gehen in die Vollen

Duisburg: Um ihre weitere Strategie zu beraten, haben sich in Krefeld jetzt die Gegner des geplanten Steinkohlekraftwerks in Uerdingen getroffen. Anwesend waren Vertreter der BUND-Kreisgruppen Duisburg und Krefeld, des Naturschutzbundes Krefeld-Viersen, des Niederrheinischen Umweltschutzvereins, von Greenpeace, der Rheinhausener Bürgerinitiative "Saubere Luft" sowie der Grünen aus Krefeld und Duisburg-West. Alle Teilnehmer sind nach wie vor davon überzeugt, den Bau eines 800 MW-Steinkohlekraftwerks an der Krefelder Stadtgrenze verhindern zu können. "Wir werden in nächster Zeit eine Öffentlichkeitskampagne starten, um die Menschen in Krefeld und Duisburg über die Gefährdungen durch ein Kohlekraftwerk sachlich und konkret zu informieren. Wir werden Veranstaltungen und Infostände in beiden Städten machen, um alle ökologischen und gesundheitsbelasteten Folgen zu beleuchten. Wir werden auch versuchen, möglichst viele Menschen gegen diese gigantische CO2- und Schadstoffschleuder auf die Straße zu bringen." Mehr dazu ...
Quelle: RP online

20.01.2009
Mainzer Widerspruch kam zu spät

Mainz: Auch wenn die Gegner des Kohlekraftwerks es nicht gerne zugeben: Es war höchst wahrscheinlich, dass die Genehmigungsbehörde (SGD) den Vorbescheid für das Kohlekraftwerk auf der Ingelheimer Aue erteilt. Schließlich prüft die SGD nur die rechtliche Zulässigkeit. Die politische Willensbildung, ob es in der Region weiterhin eine eigenständige Energie-Erzeugung geben soll, auch um den Preis, dass viele Bürger das Kohlekraftwerk wegen seines Kohlendioxid-Ausstoßes für eine "Dreckschleuder" halten, oblag der Kommunalpolitik in Mainz und Wiesbaden. Die Kohle-Gegner in der Mainzer CDU haben versagt, indem sie zu spät reagierten. So vollzogen die Christdemokraten ihre Kehrtwende erst, nachdem sie im Stadtrat und in den Aufsichtsgremien selbst dazu beigetragen hatten, die Weichen für das Kohlekraftwerk zu stellen. Mehr dazu ...
Quelle: ots / Allgemeine Zeitung Mainz

20.01.2009
Steuerzahler haftet für CO2-Müll-Lager

Ein Gesetzesentwurf aus dem Wirtschaftsministerium soll die Speicherung von des Gases Kohlendioxid aus Kohlekraftwerken regeln. Sollte er Wirklichkeit werden, wären die Energiekonzerne gut bedient

Berlin: Geht es nach dem Bundeswirtschaftsministerium, werden die Energieversorger einen Freibrief für ihre künftigen Kohlendioxidlager unter der Erde bekommen. Denn die Allgemeinheit soll haften, wenn aus vollen Lagern Kohlendioxid (CO2) entweicht oder andere Schäden entstehen. Das zumindest sieht ein Gesetzentwurf aus dem Wirtschaftsministerium vor, der der taz vorliegt und der den Vorgaben der Europäischen Union widerspricht. Mehr dazu ...
Quelle: taz

19.01.2009
Von wegen Stromlücke - Deutschland exportiert immer mehr Strom

Berlin: Deutsche Energiekonzerne haben in den vergangenen Jahren in immer größerem Umfang Strom ins Ausland exportiert. Wie die Bundesregierung in ihrer Antwort (16/11538) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (16/11162) mitteilt, wurde 2007 beim Stromexport ein Überschuss von 19,1 Terrawattstunden erzielt. Eine Terrawattstunde entspricht einer Milliarde Kilowattstunden. 2003 hatte der Exportüberschuss noch bei 8 Terrawattstunden gelegen. Mehr dazu ...
Quelle: bundestag.de

17.01.2009
Ökobranchen bleiben Jobmotor - 2006 bereits 1,8 Millionen Jobs

Berlin: Persönlich präsentieren konnte der Umweltminister die guten Nachrichten am Freitag nicht - Sigmar Gabriel liegt mit Rückenbeschwerden im Krankenhaus. Doch zumindest schriftlich - im ersten "Umweltwirtschaftsbericht" - verkündete Gabriel Gutes: "Die Märkte der Zukunft sind grün." Auf 168 Seiten haben Umweltministerium und Umweltbundesamt Zahlen und Statistiken über die wirtschaftliche Bedeutung des Umweltschutzes zusammengetragen. Und die belegen das ungebrochene Wachstum: Die Ökobranche hat sich zum Jobmotor entwickelt. Mehr dazu ...
Quelle: taz

16.01.2009
Koch lässt Atomkraftwerk Biblis trotz Radioaktivitäts-Austritt weiterlaufen

Hessen: Die hessische Atomaufsicht unter Ministerpräsident Roland Koch (CDU) lässt offenbar den Atomkraftwerksblock Biblis B weiterlaufen, obwohl dort seit dem 10. Januar Radioaktivität über einen so genannten Dampferzeuger in die Umgebung entweicht.
Wie der Betreiber RWE und das hessische Umweltministerium meldeten, ereignete sich in Biblis B am 10. Januar eine ´geringfügige Heizrohrleckage´ in einem Dampferzeuger des Atomkraftwerks. Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW machte das Ereignis nun breit bekannt. Man wolle zwar nichts künstlich aufbauschen, sagte ein Sprecher. ´Es handelte sich offenbar erneut um ein Leck unterhalb der kritischen Größe. Aber man muss wissen, dass Dampferzeuger-Heizrohrlecks ab einer kritischen Größe alles andere als Lappalien sind. In allen offiziellen Risikostudien gehören sie zu den gefährlichsten Auslösenden Ereignissen, die vergleichsweise leicht zur Atomkatastrophe führen können.´ Mehr dazu ...
Quelle: ngo-online / contratom

16.01.2009
Public Eye Award: Kohlekraftwerksgegner erhalten Unterstützung aus der Schweiz

Schweizer Stromunternehmen BKW wegen deutschem Kohlekraftwerk-Projekt nominiert
Deutschland/Schweiz: Am 28. Januar 2009, dem Eröffnungstag des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos, verleihen die Schweizer Organisationen Erklärung von Bern (EvB) und Greenpeace ihre „Public Eye Awards 2009“. Mit diesen Preisen werden Unternehmen „ausgezeichnet“, die sich ökologisch und sozial besonders rücksichtslos verhalten. Der deutsche Bundesminister a.D. Heiner Geissler (CDU) wird u.a. auf der Gala zur Verleihung der Preise in Davos zum Thema Unternehmensverantwortung referieren. Gestern gaben die Organisatoren bekannt, dass der Schweizer Stromkonzern Berner Kraftwerke (BKW) als eines von sechs Grossunternehmen für den berühmt-berüchtigten Anti-Oskar nominiert ist. Die Gewinner werden am 28.1.2009 bekannt gegeben. Mehr dazu ...
Quelle: europaticker

16.01.2009
Unsachlicher OB von Stade ausgebuht

Stade: Andreas Rieckhof redete sich in Rage. Bei der Aufzeichnung der Hörfunksendung "Jetzt reicht's" von NDR1 im "Stadeum" lief Stades Bürgermeister zur Hochform auf. Obwohl er nicht offizieller Redner der Podiumsdiskussion war, sondern gemeinsam mit etwa 150 Zuhörern im Publikum saß, bezog Rieckhof so klar wie nie zuvor Stellung für den Bau von bis zu drei geplanten Kohlekraftwerke in Bützfleth und Bassenfleth. "Stade ist ein Kraftwerksstandort und soll es bleiben", rief Rieckhof. Den Kohlekraftgegnern warf er apokalyptische Gedankenspiele vor. "Es ist eine deutsche Tugend, von Untergang und Apokalypse zu sprechen", sagte der Bürgermeister und erntet Buhrufe der Zuhörer. Das Gas sei zu russisch, Atomenergie zu gefährlich und Öl zu "schaichisch", so Rieckhof. Mehr dazu ...
Quelle: Hamburger Abendblatt

13.01.2009
Berliner Initiativen gegen Vattenfalls Kohlekraftwerkspläne

Berlin: Aufgrund der negativen Reaktionen aus allen gesellschaftlichen Kreisen überdenkt der schwedische Energiekonzern Vattenfall derzeit seine ursprünglichen Pläne für den Bau eines neuen Mega-Kohlekraftwerks in Berlin. Im Februar oder März will der Konzern seine Kraftwerkspläne im Rahmen eines Gesamt-Energiekonzepts für Berlin bekannt geben. Zahlreiche Berliner Organisationen und Initiativen befürchten, dass Vattenfall an seinen Plänen für ein neues Steinkohlekraftwerk festhält, eventuell auch in einer kleineren Variante. Mehr dazu ...
Quelle: Europaticker

13.01.2009
Bürgerbewegung gegen Trianel-Kohlekraftwerk in Krefeld

Rheinhausen: „Wir brauchen nicht noch mehr Dreckschleudern, die die Luft hier verpesten“, erklärt Claudia Leiße, eine der Initiatoren der Bürgerinitiative (BI) „Saubere Luft“. Seit fast zwei Jahren kämpfen die Bürger nun schon gegen den Neubau eines Kohlekraftwerks in Krefeld-Uerdingen durch die Firma Trianel. Mehr dazu ...
Quelle: RP

13.01.2009
Der Gasstreit und das Solidaritätsloch

Der Beitritt zur EU bringt strenge Auflagen mit sich. Dennoch stehen die Bewerber Schlange, weil sie sich Modernisierung und wirtschaftlichen Aufschwung versprechen - und europäische Solidarität. Wenn die Slowakei nun droht, ihr Beitrittsversprechen aufzukündigen und ein im Dezember stillgelegtes AKW wieder anzuwerfen, dann wird sie juristisch gesehen vertragsbrüchig. Politisch aber sind die anderen EU-Mitglieder mitverantwortlich. Denn sie wissen schon länger, dass Russland seine Streitigkeiten mit abtrünnigen Republiken auf ihrem Rücken austrägt. Im Herbst 2005 beschlossen sie einstimmig, ihre Energieversorgung enger zu vernetzen und sich in Krisenzeiten gegenseitig beizustehen. [...] Doch ob es darum ging, einen europäischen Netzregulator einzuführen, eine EU-Gasreserve zu bilden oder den Zugang zu den Netzen für Konkurrenten zu öffnen - alle Vorschläge scheiterten letztlich am Reflex der Mitgliedstaaten, ihre eigene Energieversorgung gegenüber den anderen EU-Ländern abzuschotten. Mehr dazu ...
Quelle: taz

08.01.2009
Nordland-Papier schließt Kraftwerksbeteiligung aus

Dörpen: Eine Investition in den in Dörpen geplanten Kohle-Meiler lohne sich nicht, heißt es aus dem Unternehmen. Gegen das Projekt kämpft eine Bürgerinitiative. Beim Kohlekraftwerksprojekt im emsländischen Dörpen ist ein wichtiger potenzieller Partner endgültig abgesprungen. Die UPM Nordland Papier GmbH habe eine Beteiligung an dem Kraftwerksvorhaben geprüft, aber verworfen, sagte ein Sprecher des Unternehmens jetzt in Dörpen und bestätigte damit einen Bericht der „Lingener Tagespost”. Mehr dazu ...
Quelle: Ostfriesen Zeitung

07.01.2009
Mit Dinosaurier gegen Kohlekraftwerk

Großkrotzenburg / Wiesbaden: Mit schwerem Geschütz marschiert die Bürgerinitiative „Stopp Staudinger“ aus Großkrotzenburg am Vormittag (10.40 Uhr) vor dem Hessischen Landtag auf. Mit einem Dinosaurier will sie gegen den Ausbau des Kohlekraftwerks Staudinger in Großkrotzenburg mobil machen. Die Bürgerinitiative, der hessische BUND und die Klima-Allianz befürchten durch den geplanten Block 6 einen rasanten CO²-Anstieg. Der wird heute vor dem Wiesbadener Landtag durch einen fünf Meter hohen Dinosaurier deutlich gemacht. Mehr dazu ...
Quelle: Aschaffenburg24.de

07.01.2009
Stade plant um

Haseldorf/Stade: Die Stadt Stade wird einen neuen Bebauungsplan für das Gewerbegebiet mit dem geplanten Kohlekraftwerk des Unternehmens Electrabel aufstellen. Davon geht Stades Bürgermeister Andreas Rieckhof aus. Damit reagiert die Stadtverwaltung auf das Oberverwaltungsgericht Lüneburg, das den aktuellen Bebauungsplan vorläufig außer Kraft gesetzt hat. Im Lager der Kraftwerkskritiker wird der Richterspruch unterschiedlich bewertet."Ich gehe noch nicht davon aus, dass damit das Projekt gestorben ist", äußert sich Siegfried Zell vorsichtig. Mehr dazu ...
Quelle: Hamburger Abendblatt

06.01.2009
Anti-Kraftwerks-BI zieht gemischte Bilanz

Haseldorf/Hetlingen/Haselau/ Neuendeich: Unterelbe ist ein „Eldorado für Kraftwerksbetreiber. “Acht Monate nach der Gründung der Marsch-Bürgerinitiative gegen die zahlreichen Kraftwerks-projekte im Raum Stade zieht das Sprecherteam eine Zwischenbilanz. „Wir sind nicht blauäugig, es wird noch ein weiter Weg“, blickt Siegfried Zell, Sprecher der „Bürgerinitiative gegen massiven, umweltbelastende Industriekonzentration in Stade“ in die Zukunft. Was er in der Zeit seit der BI-Gründung am 24. April 2008 erlebt hat, macht ihm allerdings Mut: „Wir haben schon einiges erreicht!“ Mehr dazu ...
Quelle: Uetersener Nachrichten

06.01.2009
Nachbar Kohlekraftwerk - Wenn Nachbarn krank machen

Lünen: Als Lennart zum ersten Mal die Luft wegblieb, ergriff seine Eltern noch Panik. Sie packten den Säugling ins Auto und rasten zum Krankenhaus. Da wohnten sie gerade wieder sechs Monate in Lünen, Kreis Unna, am östlichen Rand des Ruhrgebiets. "Nun röcheln alle Kinder. Jeden Tag", sagt Sara Köhler. Im Winter müssen drei ihrer vier Kinder inhalieren, vier Mal am Tag eine Viertelstunde. Denn Jonas und Lennart, beide Grundschüler, und Kindergartenkind Katharina ringen inzwischen alle nach Luft und leiden unter chronischem Husten. Mehr dazu ...
Quelle: FR-online.de

05.01.2008
Auch Polen können Klage gegen KKw Lubmin einreichen - Interview

Lubmin: Das geplante Kohlekraftwerk Lubmin stößt auch im nahen Polen auf Unmut. Den dort Betroffenen steht der Rechtsweg in Deutschland offen, sagt Anwalt Reiner Geulen (Fachanwalt für Verwaltungsrecht in Berlin, vertritt Gegner des Kraftwerks Lubmin). taz: Herr Geulen, nach der öffentlichen Erörterung des geplanten Kohlekraftwerks Lubmin ist die Diskussion über das Vorhaben neu entbrannt. Selbst Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) geht auf Distanz. Stehen die Gegner vor dem Sieg? Reiner Geulen: Die Erörterung hat klar ergeben, dass das Meerwasser im Greifswalder Bodden und im angrenzenden offenen Meer durch Kühlwasser und Schadstoffe stark belastet würde. Das Kraftwerk ist daher auf keinen Fall genehmigungsfähig. Vor allem würde das Wasser erheblich erwärmt, mit möglicherweise katastrophalen Folgen. Mehr dazu ...
Quelle: taz

05.01.2008
Stader Bürgermeister lehnt Anhörung von BI's und Klimaexperten ab

Stade: Andreas Rieckhof, Stades Bürgermeister, will keine Klimaexperten oder Vertreter von Bürgerinitiativen im Stader Rat zu den geplanten Kohlekraftwerken anhören. Damit lehnt Rieckhof den Antrag von Grünen-Ratsherr Ulrich Hemke ab, der dies im Dezember gefordert hatte. "Electrabel und E.on hatten die Möglichkeit ihre Projekte vorzustellen, nun muss auch die andere Seite zu Wort kommen", sagt Hemke. Mehr dazu ...
Quelle: Hamburger Abendblatt

03.01.2008
Interview - „Wir müssen Co2 vermeiden, nicht vergraben“

Berliner Umweltsenatorin lehnt neues Kohlekraftwerk ab

[...] Berliner Zeitung: Sie wollen ein Kohlekraftwerk weiter verhindern? "Das ist mein Interesse, auch wenn es nur halb so groß wie zunächst geplant ausfiele. Ein Kohlekraftwerk würde den Klimazielen Berlins entgegenstehen, es gibt keinen Bedarf dafür und keine gesellschaftliche Akzeptanz. Der Regierende Bürgermeister hält ausdrücklich auch eine Kohleoption offen." Ihre Meinung? "Es geht Klaus Wowereit genauso wie mir darum, dass wir nicht nur einen Klimakiller vermeiden, sondern auch eine realistische Alternative haben, wie wir die Berlinerinnen und Berliner weiterhin mit Energie versorgen. Bezahlbar, sicher und sauber. Es bleibt noch ausreichend Zeit, um ihn davon zu überzeugen, dass das auch ohne Kohle gelingen kann." Vattenfall setzt sehr stark auf ein neues „CCS“-Verfahren, mit dem Kohlendioxid aus dem Abgas entfernt und unterirdisch eingelagert werden soll. Wäre ein solches „sauberes“ Kohlekraftwerk für Sie genehmigungsfähig? "Was genehmigungsfähig ist und was nicht, richtet sich leider nicht nach meinem Geschmack. Sonst bräuchten wir uns über ein Kohlekraftwerk nicht zu unterhalten. Ich halte die CCS-Technologie für nicht ausgereift und lehne auch den Ansatz ab. Wir müssen CO2 vermeiden, nicht vergraben!" Mehr dazu ...
Quelle: Berliner Zeitung

02.01.2009
Solarstrom aus der Wüste - Eine Alternative für Europas Energieversorgung

Ganz Europa deckt seinen Energiebedarf ausschließlich durch Sonnenenergie statt Öl, Gas oder Atomstrom zu nutzen - diese Vision erscheint heute utopisch. Doch Experten glauben, dass solarthermische Kraftwerke in der Sahara aus der Utopie Realität machen können: Nach Berechnungen würden die Kraftwerke ausreichen, um ganz Europa mit Strom zu versorgen. Die Wüstengebiete der Sahara erstrecken sich über ein Drittel des afrikanischen Kontinents. Ein Gebiet von der Größe Hessens würde reichen, das entspricht 0,3 Prozent der Fläche der größten Wüste der Welt, um die Region und ganz Europa mit Strom zu versorgen. Mehr dazu ...
Quelle: dradio.de

02.01.2008
Online Mitmachaktion - Berliner Studenten wollen umweltgerechte Stromversorgung

Berlin: Im Januar wird die neue Ausschreibung über Stromlieferverträge für alle öffentlichen Gebäude in Berlin für die nächsten Jahre erarbeitet - sämtliche 16 Unis und FHs eingeschlossen. Die Hochschulgruppe Grüne Uni Berlin fordert die Senatsverwaltung für Finanzen, die über die Vergabekriterien entscheidet, in einem offenen Brief auf: *100% Erneuerbare Energien aus Neuanlagen -- die Energiewende in Berlin umsetzen!* Alle Studierenden und alle an den FHs und Unis Beschäftigten sind aufgerufen, den offenen Brief online unter www.studieren-ohne-kohle.de zu unterschreiben. Die Aktion läuft bis zum 12. Januar. Mehr dazu ...
Quelle: studieren-ohne-kohle.de

01.01.2009
Neujahrsgrüße der Bürgerinitiative „Kein Steinkohlekraftwerk Lubmin“ e.V.

Lubmin: Es war ein aufregendes Jahr. Und ein besonders anstrengendes für die vielen Akteure, die sich im Kampf gegen die Pläne des dänischen Investors Dong energy, ein Kohlekraftwerk bauen zu wollen, engagieren. Allerdings war es auch ein erfolgreiches Jahr, denn der Plan, schon in 2008 mit dem Kraftwerksbau zu beginnen, ist nicht aufgegangen. Und es ist durchaus berechtigt, anzuzweifeln, obes eine Genehmigung im folgenden Jahr für Dong geben wird. Im größten Erörterungsverfahren, welches Mecklenburg-Vorpommern jemals durchführte, stellte sich heraus, dass die Gegner des Kohlekraftwerkes nicht nur einfach dagegen sind, sondern mit viel Sachverstand auch den verantwortlichen Behörden in diesem Verfahren viele neue Einblicke verschaffen konnten. Mehr dazu ...
Quelle: Bürgerinitiativen Kein Steinkohlekraftwerk in Lubmin

 

 

"Es lastet auf dieser Zeit der Fluch der Mittelmäßigkeit." Kurt Tucholsky, deutscher Schriftsteller.

 

 

 

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