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"Bürger für Klimaschutz"
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Meldungen aus den ersten beiden Quartalen 2008

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28.06.2008
Front gegen Offsteiner Kohlekraftwerk / Gutachten kurz vor dem Abschluss

Offstein: Gegen das von der Südzucker AG am Standort Offstein geplante Kohlekraftwerk regt sich auch im benachbarten Dirmstein Widerstand. Mehr dazu ...
Quelle: Wormser Zeitung

27.06.2008
Kohlekraftwerksgegner vereinbaren Kooperation

Stade: Die Bürgerinitiativen in der Haseldorfer Marsch und Stade gegen die Massierung von Kohlekraftwerken auf der niedersächsischen Elbseite rücken enger zusammen. „Ausgesprochen positiv“ so Niels-Peter Rühl, Sprecher der „Bürgerinitiative gegen eine massive umweltbelastende Industriekonzentration in Stade“, sei ein Treffen mit vier Vertretern der „Bürgerinitiative für eine umweltverträgliche Industrie“ aus Stade-Bützfleth verlaufen. „Wir wollen in Zukunft eng zusammenarbeiten.“ Mehr dazu ...
Quelle: Uetersener Nachrichten

27.06.2008
Asse und Atom-Wahlkampf im Bundestag

Berlin: Aktuelle Stunde zu den Pannen im Atommülllager Asse im Bundestag: "Atomenergie ist unverantwortlich. Atomenergie ist teuer. Atomenergie ist dreckig. Das beweisen erneut die Vorgänge in Asse II", erklärte der forschungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Jörg Tauss. Wenn die Union die Atomkraft im Bundestagswahlkampf zum Thema machen wolle, habe er nichts dagegen: "Da haben wir gute Argumente." Tatsächlich hinterließ die Debatte den Eindruck, der Wahlkampf habe längst begonnen: Die Union lobte Atomstrom als "Ökoenergie". Am Montag hatte die Parteispitze eine neue Umweltstrategie beschlossen - auch um den Bündnisgrünen ein Signal zu Bündnisfähigkeit zu senden. Darin war explizit die Verlängerung der Laufzeiten der AKWs festgeschrieben worden. Darauf ging in der Aktuellen Stunde auch der stellvertretende Fraktionschef der Grünen Jürgen Trittin ein: "Wenn Atomkraft Ökoenergie ist, dann bin ich kein Öko mehr." Mehr dazu ...
Quelle: taz

25.06.2008
SPD: Mehr erneuerbare Energie statt Verdopplung der Strompreise

Berlin: Nach der Warnung des Energieversorgers EnBW vor einer Verdopplung der Strompreise will die SPD zunehmend auf Solar- und Windenergie setzen. "Die Antwort von Politik und Bürgern auf die EnBW-Drohung ist ein verstärkter Ausbau der erneuerbaren Energien, um die Erpressungsmöglichkeiten der Energiekonzerne zu beenden", sagte SPD-Fraktionsvize Ulrich Kelber am Mittwoch in Berlin. Schon jetzt sei erneuerbare Energie zunehmend preisgünstiger als der Strom aus den Kraftwerken der großen Energiekonzerne. Mehr dazu ...
Quelle: dpa

24.06.2008
NASA: „Wir sind Toast“

U.S.A.: Der angesehene NASA-Wissenschaftler James Hansen fordert in den USA seit 1988 drastische Maßnahmen gegen den Klimawandel. Anlässlich des 20. Jahrestags seiner Warnung vor der Erderwärmung erklärte er vor dem US-Kongress erneut „Dies ist die letzte Chance." Hansen hat die Vereinigten Staaten zu drastischen Maßnahmen im Kampf gegen den Klimawandel aufgerufen. Hansen sagte am Montag vor dem Kongress, die Welt müsse den Ausstoß der Treibhausgase auf den Stand von 1988 reduzieren. Soviel Kohlendioxid wie derzeit verkrafte die Erde nur einige Jahrzehnte, bevor es zu Artensterben, einem Anstieg der Meeresspiegel und einem Zusammenbruch der Ökosysteme komme. „Wir sind Toast, wenn wir nicht einen ganz anderen Weg einschlagen“, sagte Hansen, der Direktor des Goddard Instituts für Weltraumwissenschaften. Mehr dazu ...
Quelle: AP

24.06.2008
Klimawandel bedroht Atommülllager

Russland: Russland erkennt den Klimawandel als nationale Bedrohung. Behörden warnen vor Gefahren durch Atommülllager in Sibirien, wenn Permafrostböden auftauen. Russlands Präsident Dmitri Medwedjew hat den Umweltschutz zu einer "Frage der nationalen Sicherheit" erklärt. "Unser Land ist in einer bedrohlichen Lage. Wenn wir jetzt nichts tun, werden Teile unseres Landes in zehn, zwanzig oder dreißig Jahren unbewohnbar sein", erklärte Medwedjew am Wochenende in St. Petersburg. Mehr dazu ...
Quelle: taz

24.06.2008
Das neue EEG, Lobbyisten und Stromlückenmärchen

Deutschland: [...] Das neue EEG zeigt stark den Einfluss politiknaher Wirtschaftslobbyisten. [...] Geschickt lenkten die wirtschaftsnahen EEG-Kritiker den Fokus der Verhandlungen zur EEG-Novelle 2009 auf die vermeintlich überförderte Solarindustrie und konnten im Windschatten dieses Ablenkungsmanövers die Privilegien und Ausnahmegenehmigungen für die besonders stromintensiven Branchen ausbauen. So wurden stromintensive Industriebetriebe und Bahnunternehmen vom EEG wieder weitgehend befreit. [...] Die Deutsche Energieagentur DENA (zur Hälfte von den großen vier Stromversorgern finanziert) hatte im Vorfeld der EEG-Verhandlungen den Begriff von der "Stromlücke" lanciert. [...] Die Daten des Verbands der europäischen Netzbetreiber UCTE, zeigen aber, dass Deutschland jährlich 40.000 GWh mehr Strom exportiert, als es importiert. Dieser Saldo entspricht 7 % des jährlichen Stromverbrauchs in Deutschland. Von Stromlücke kann also keine Rede sein. Genug Spielraum also, um mit den Abschaltungen zu beginnen, ohne dass Engpässe zu befürchten wären. Mehr dazu ...
Quelle: telepolis/heise

21.06.2008
Atomlobby googelt mit - Anti-Atomkraft-Seiten kaum noch zu finden

Freiburg: Bis vor kurzem waren die Internetseiten des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, BUND, im Internet gut zu finden. Gab man in der Suchmaschine Google den Namen eines Atomkraftwerks ein, so landete man recht schnell auf einer der Seiten des BUND-Regionalverbandes Südlicher Oberrhein. Doch das ist jetzt vorbei: Google ignoriert plötzlich die Seiten. Axel Mayer, Geschäftsführer des BUND in Freiburg, findet den Zeitpunkt bemerkenswert: "Seit in der Schweiz letzte Woche ein Antrag auf ein neues AKW gestellt wurde, sind unsere kritischen Atom-Seiten bei Google nicht mehr zu finden." Mehr dazu ...
Quelle: taz

20.06.2008
Allianz der Bürgerinitiativen gegen das Steinkohlekraftwerk traf sich in Lubmin

Lubmin: Anfang der Woche berieten sich die Vorstände aller 4 Bürgerinitiativen und Vertreter der Umweltschutzverbände im Seebadzentrum Lubmin über die weiteren Vorgehensweise gegen das Kohlekraftwerk. Die großartigen Erfolge der zwei Benefizkonzerte "Kunst gegen Kohle", die bisher im Greifswalder Dom stattgefunden haben, veranlassten die 15 Teilnehmer der Konferenz, nun auch die Künstler der Insel Usedom anzusprechen, mit dem Ziel, entsprechende Konzertveranstaltungen auf der Insel zu organisieren. Eine Einladung, bzw. die Aufforderung zum Mitmachen ist schon unterwegs. Mehr dazu ... auch unter www.kein-kohlekraftwerk-lubmin.de
Quelle: MVregio

19.06.2008
Wikipedia - Das AKW im Redaktionskrieg

Deutschland: Beim Kampf um Artikel zur Atomenergie ziehen ­KritikerInnen im Internet regelmässig den Kürzeren - nicht nur wegen der ­verdeckten PR-Aktivitäten der Atomlobby. Wikipedias Machtstruktur vereine Züge von Anarchie, Diktatur, Plutokratie, Demokratie, Meritokratie und Technokratie, schreibt der Chemnitzer Sozialwissenschaftler Christian Pentzold in seiner aktuellen Analyse des populären Internetlexikons. Was das konkret bedeutet, erfahren AKW-KritikerInnen regelmässig, wenn sie sich als Autor­Innen der «freien Enzyklopädie» versuchen. Kaum haben sie einen Artikel ergänzt, wird der Beitrag auch schon wieder gelöscht. Mehr dazu ...
Quelle: WOZ

19.06.2008
Bundesregierung will Stromleitung für KKWs ausbauen

Coburg/Berlin: Die Bundesregierung hat am Mittwoch ihr zweites Klimaschutzpaket geschnürt. Es beinhaltet ein „Gesetz zur Beschleunigung des Ausbaus der Höchstspannungsnetze“. [...] Auch wenn Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) „an die Betroffenen und die Umweltverbände“ appelliert, „sich gegenüber dem Bau neuer Leitungen kooperativ zu verhalten“, lehnt die thüringisch-bayerische Interessengemeinschaft „Achtung Hochspannung“ (IG) die 380-kV-Leitung weiterhin kategorisch ab. Sie sei nur notwendig, um Strom von 20 im Bau befindlichen bzw. geplanten Kohlekraftwerken in den Süden zu transportieren, so die IG. Dies widerspreche der Klimapolitik Deutschlands. Mehr dazu ...
Quelle: Neue Presse Coburg

18.06.2008
Scheitert Kraftwerk am Baurecht?

Mainz/Wiesbaden: Die Realisierung des geplanten Kohlekraftwerks am Mainzer Rheinufer könnte mit Hilfe des Baurechts verhindert werden. [...] Unterdessen erneuert die Bürgerinitiative "Kohlefreies Mainz" (KoMa) ihre Kritik an der Wirtschaftlichkeit des Kohlekraftwerks: In den vergangenen zwölf Monaten sei der Preis für Steinkohle um 139 Prozent gestiegen. Die Preiserhöhungen seien gravierender als bei Erdgas und Öl. Mehr dazu ...
Quelle: Wiesbadener Kurier

18.06.2008
Zusatzeinnahmen durch Emissionshandel - E.ON und Co. kassieren ab

Berlin: Deutsche Energieversorger verdienen kräftig am Emissionshandel. Rund 35 Milliarden Euro zusätzlich könnten E.ON, RWE und Co. durch den Handel mit CO2-Zertifikaten bis 2012 einstreichen. Das hat eine Studie ergeben, die der WWF beim Öko-Institut in Auftrag gegeben hat. Die gegenwärtige Regelung erlaube den Versorgern die Kosten für den Emissionshandel vollständig auf die Strompreise aufzuschlagen - obwohl sie 90 Prozent der Verschmutzungszertifikate gratis erhielten. „Die Versorger machen von der Möglichkeit, ihren Kunden in die Tasche zu greifen, ausgiebig Gebrauch“, sagt Juliette de Grandpré, Expertin für Kohlenstoffmärkte beim WWF Deutschland. Mehr dazu ...
Quelle: taz

17.06.2008
Kohlekraftwerk Staudinger - Klima-Allianz kündigt Demo an

Hanau: Die Gegner des geplanten Blocks Nr. 6 am Kohlekraftwerk Staudinger wollen am 13. September mit einer großen Kundgebung gegen das umstrittene Bauprojekt demonstrieren. "Wir erwarten mehr als 4000 Teilnehmer und wollen so den Druck erhöhen", sagte der Sprecher der Bürgerinitiative Stopp-Staudinger, Winfried Schwab-Posselt, am Dienstag in Hanau. Der geplante 1100-Megawatt- Block in Großkrotzenburg am Main (Main-Kinzig-Kreis) sei mehrheitlich weder vom hessischen Landtag noch von den Bürgern gewollt. Das müsse Eon-Chef Wulf Bernotat endlich begreifen. Parallel zu der Kundgebung in Hessen ist auch eine Demonstration vor dem Kohlekraftwerk im brandenburgischen Jänschwalde bei Cottbus geplant. Mehr dazu ...
Quelle: dpa

16.06.2008
Geplantes TRIANEL-Steinkohlekraftwerk in Lünen: BUND reicht Klage gegen Kraftwerk ein

Düsseldorf: Der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat heute beim Oberverwaltungsgericht in Münster Klage gegen das geplante TRIANEL-Steinkohlekraftwerk in Lünen eingereicht. Die Klage richtet sich gegen den von der Bezirksregierung Arnsberg am 6. Mai erlassenen Vorbescheid und die 1. Teilgenehmigung für das im Lüner Stummhafen projektierte 750 Megawatt-Kraftwerk. Unterstützt wird die Klage von der Bürgerinitiative Kontra Kohle Kraftwerk (BI-KKK e.V. i.Gr.). Mit der Klage wird nunmehr eine gerichtliche Überprüfung des Genehmigungsbescheides eingeleitet. Der BUND und die BI sind zuversichtlich, dass die Rechtswidrigkeit der Kraftwerksplanung festgestellt und das Vorhaben aufgegeben wird. Der Klage kommt zwar keine aufschiebende Wirkung zu, sollte TRIANEL indessen mit Baumaßnahmen beginnen, erfolgt dies vollumfänglich auf eigenes Risiko und ohne jede Rechtssicherheit vor einer späteren Abrisspflicht. Mehr dazu ...
Quelle: lifepr

16.06.2008
Nordrhein-Westfalen will Kohle fördern

NRW: Angesichts steigender Energiepreise arbeiten Politik, Zechenbetreiber RAG und die Gewerkschaft IG BCE am Ausstieg aus dem Kohleausstieg. Im Münsterland soll ein Kohlefeld erschlossen werden. Grüne halten das für "Wahnsinn" und ziehen vor Gericht. Mehr dazu ...
Quelle: taz

12.06.2008
Lichtblick - Korrekt, aber nicht sauber

Freiburg: [...] in der Jahresbilanz kauft Lichtblick tatsächlich so viel Strom aus regenerativen Quellen ein, wie die Kunden des Unternehmens verbrauchen. Weil die Nachfrage nie hundertprozentig zu prognostizieren ist, gibt es allerdings Zeiten, in denen Lichtblick Überschuss an Ökostrom hat, und in anderen Zeiten hat das Unternehmen zusätzlichen Bedarf. Diese Fluktuationen gleicht Lichtblick über die EEX aus. "Zertifizierer akzeptieren solche Abweichungen von den Prognosewerten, solange sie nicht über 3 bis 5 Prozent liegen", sagt der Lichtblick-Sprecher Gero Lücking. [...] Obwohl an der Lichtblick-Praxis formal nichts auszusetzen ist, widerspricht sie aus Sicht vieler Kunden der reinen Ökostromlehre, zumal die drei anderen großen Ökostromanbieter Naturstrom, Greenpeace Energy und Elektrizitätswerke Schönau (EWS) eigenen Angaben zufolge mit den Schwankungen ganz ohne die Strombörse zurechtkommen. Mehr dazu ...
Quelle: taz

12.06.2008
Studie der Regierung: CCS offenbar völlig unrentabel

Hamburg: Im Streit um das Kohlekraftwerk in Hamburg-Moorburg gibt es einen neuen Rückschlag für Vattenfall. Der Energiekonzern hatte angekündigt, schon in wenigen Jahren könne Moorburg mit einem umweltfreundlichen Kohlendioxid-Rückhaltesystem nachgerüstet werden. Diese Hoffnung könnte sich aber als verfrüht erweisen. Eine Studie im Auftrag der Bundesregierung sieht diese CCS-Technologie sehr kritisch. Zum Problem könnten vor allem die hohen Kosten bei der CO2-Abscheidung sein. Für Kohlekraftwerke bedeute die Technik "annähernd eine Verdopplung der Stromentstehungskosten". Mehr dazu ...
Quelle: Hamburger Abendblatt

12.06.2008
Kohlekraft mit grüner Hilfe - der Sündenfall von Brunsbüttel

Hamburg: "Kohle von Beust": So bissig hatten Hamburgs Grüne vor der Wahl die Pläne für das Kraftwerk Moorburg bekämpft. Und auch jetzt, als Teil der ersten schwarz-grünen Landesregierung in Deutschland, ringen sie erbittert um jede Möglichkeit, den neuen Kohlemeiler des Vattenfall-Konzern noch zu verhindern. Rund 600 Kilometer weiter südlich indes bahnen Parteikollegen etwas an, das die Hamburger GAL als Verrat aus den eigenen Reihen empfinden muss: Die Grünen im baden-württembergischen Tübingen wenden sich nicht nur nicht gegen Kohlekraftwerke, sie wollen sich sogar am Bau eines solchen beteiligen. Noch brisanter: Es soll nicht etwa vor ihrer eigenen Haustür stehen, sondern ausgerechnet vor den Toren Hamburgs - in Brunsbüttel. Und es soll mit 1800 Megawatt Leistung noch größer ausfallen als Moorburg (1640 Megawatt). Mehr dazu ...
Quelle: Hamburger Abendblatt

11.06.2008
Politisches AUS für Block 6
Bürgerinitiative: E.on - Vorstand muss endlich Wort halten

Hessen: Der Hessische Landtag hat mehrheitlich in seiner Sitzung am Donnerstag, den 5.6.08, den Ausbau des Kohlekraftwerks Staudinger bei Hanau abgelehnt. Der von SPD und Bündnis 90/Die Grünen eingebrachte gemeinsame energiepolitische Antrag wurde mit den Stimmen von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und Linken angenommen. CDU und FDP stimmten dagegen. Die Bürgerinitiative Stopp Staudinger fordert jetzt den Energiekonzern E.on auf, den projektierten Block 6 nicht gegen den Willen der Hessischen Landespolitik und der Bevölkerung zu bauen. Link zur BI ...
Quelle: BI Stopp Staudinger

09.06.2008
Erfolg für die Bürger

Marsch-Politiker und BI-Sprecher begrüßen Ergebnis der Electrabel-Anhörung. Politiker und BI-Sprecher aus der Haseldorfer Marsch begrüßen das Ergebnis der Anhörung zum Electrabel-Kohlekraftwerk in Stade. Der belgische Energieversorger muss sein Projekt besser begründen.

Haseldorf/Hetlingen/Haselau/Neuendeich/Stade: Für die Kommunalpolitiker sowie den Sprechern der Bürgerinitiative aus der Marsch war Stade eine Reise wert. Eine Überraschung erlebten sie während der viertägigen Anhörung zum Kohlekraftwerksbau der Firma Electrabel im Stadeum (die UeNa berichteten über die Ergebnisse der Anhörung in der Sonnabend-Ausgabe).
„Ich hatte den Eindruck, die Electrabel-Vertreter waren nicht gut vorbereitet“, urteilt Niels-Peter Rühl, Sprecher der „Bürgerinitiative gegen eine massive umweltbelastende Industriekonzentration in Stade“. Mehr dazu ...
Quelle: Uetersener Nachrichten

09.06.2008
Weg mit der schmutzigen Wäsche

Die Eon-Tochter Dekonta will im Landkreis Cuxhaven radioaktive Wäsche waschen. Eine Bürgerinitiative fürchtet, eine neues Zwischenlager für Atomschrott könnte hier entstehen. Die Gemeinde spricht von "Panik" - und von Steuereinnahmen

Cuxhaven: Es ist eine mitunter diffuse Angst, die die Menschen in der Samtgemeinde Hagen gerade umtreibt. Es geht dann um ein "neues Atomdorf", zerstörte Existenzen, radioaktiv verseuchte Lebensmittel, Wiesen und Felder, ja, um ein mögliches atomares Zwischenlager vor ihrer Haustüre. Und es geht um den Eon-Konzern, der keine 15 Kilometer entfernt von hier, in Esenshamm, an der Unterweser ein Atomkraftwerk (AKW) betreibt. Mehr dazu ...
Quelle: taz

09.06.2008
Energie-Expertin kritisiert Kopplung von Öl- und Gaspreis

Deutschland: Die Energieexpertin des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Claudia Kemfert, hat die Kopplung des Gaspreises an den Ölpreis kritisiert. "Ohne die Kopplung an den Ölpreis wäre das Gas deutlich günstiger, aktuell ist es künstlich verteuert", sagte Kemfert dem "Tagesspiegel". Die Kopplung ans Öl sei "überhaupt nicht mehr zeitgemäß. Wir brauchen mehr Wettbewerb und viel mehr Gasanbieter, die Stadtwerke sollten sich ihr Gas auf dem Markt kaufen können". Der Preis sollte sich laut Kemfert dann auf dem Markt bilden. Mehr dazu ...
Quelle: AFP

08.06.2008
"Braunkohleausstieg in Ostdeutschland machbar"

Ostdeutschland: Kürzlich hat die brandenburgische Landesregierung ihre Energiestrategie 2020 vorgestellt, in der an der Verstromung der Braunkohle konsequent festgehalten wird. In der Lausitz sollen danach dem Tagebau erneut einige Dörfer zum Opfer fallen. Eine Studie des ZukunftsEnergieSysteme (IZES) zeigt gangbare Alternativen für ganz Ostdeutschland auf und beschreibt, dass die ineffektive Form der Stromgewinnung eher die wirtschaftliche Entwicklung der Lausitz blockiert als sie voranbringt. Zudem können die Klimaschutzziele nur bei einem baldigen Ausstieg aus der Braunkohleverstromung erfüllt werden. Die Erschließung neuer Tagebaue und der Bau neuer Kraftwerke zur Verstromung von Braunkohle sind in Ostdeutschland überflüssig, da die Erneuerbaren Energien die entstehende Lücke problemlos schließen werden. Das ist die zentrale Aussage der Studie. Mehr dazu ...
Quelle: telepolis

07.06.2008
Stadt Neuss gegen Kohlekraftwerk

Düsseldorf: Das geplante Kohlekraftwerk auf der Lausward wird von der Nachbarstadt Neuss abgelehnt. In einer Stellungnahme zu dem Bebauungsplan für den Düsseldorfer Hafen, der den Standort des Kraftwerks festschreibt, weisen der der Planungs- sowie der Umweltausschuss der Nachbarstadt auf die Umweltbelastungen hin, unter denen Neuss bei einem Kraftwerk zu leiden hätte. Die gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerte für Feinstaub und Stickoxide würden wahrscheinlich überschritten. Das aber erschwere die Bemühungen von Neuss, die Luftqualität zu verbessern. Für Teile des Stadtgebiets werden zurzeit von der Bezirksregierung Luftreinhaltepläne erstellt. Neuss fordert daher, dass in dem Bebauungsplan Kohlefeuerung für ein Kraftwerk ausgeschlossen wird. Link zur Meldung ...
Quelle: RP

07.06.2008
Erfolg für Bürgerinitiativen - Electrabel darf noch kein Kraftwerk bauen

Haseldorf/Stade: Die Gewerbeaufsicht hat einen vorzeitigen Baubeginn für das Kohlekraftwerk des Energiekonzerns Electrabel abgelehnt. Sprecher von Initiativen aus Stade und der Haseldorfer Marsch werten das als Erfolg. Das Unternehmen muss erst die wasserrechtliche Genehmigung einholen, das im Kühlkreislauf erwärmte Wasser in die Elbe leiten zu dürfen. Dafür müssen hohe Hürden überwunden werden, da die Bundesländer einen strengen Wärmelastplan für den Fluss erarbeiten. Mehr dazu ...
Quelle: Hamburger Abendblatt

06.06.2008
Gabriel kritisiert Atompläne der IEA

Deutschland: Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) hat scharfe Kritik an Forderungen der Internationalen Energieagentur (IEA) geübt, bis 2050 sollten weltweit mehr als 1300 neue Atomkraftwerke gebaut werden. Mehr dazu ...
Quelle: AFP

06.06.2008
Störfall in deutschem Atomkraftwerk

Philippsburg: Vorsorglich wurde Block I des Atomkraftwerks im badischen Philippsburg vom Netz genommen. Es sei zu einem Druckabfall im sogenannten Sicherheitsbehälter gekommen, erklärte der Energiekonzern EnBW am Freitag. Mehr dazu ...
Quelle: RP online

05.06.2008
Deckung des Strombedarfs durch erneuerbare Energie möglich

Berlin: Nach einer Studie der den Grünen nahestehenden Heinrich-Böll-Stiftung ist die vollständige Deckung des europäischen Strombedarfs durch erneuerbare Energien möglich. Allerdings seien für die optimale Nutzung der vorhandenen Potenziale neue Instrumente und Strategien nötig, heißt es in dem am Donnerstag in Berlin veröffentlichten Papier der ehemaligen EU-Kommissarin Michaele Schreyer. Schreyer schlägt die Einrichtung einer Europäischen Gemeinschaft für Erneuerbare Energien (ERENE) vor. ERENE könne die Ressourcen in der EU bündeln und so die Erschließung und Nutzung erneuerbarer Energien optimieren. Mehr dazu ...
Quelle: AFP

05.05.2008
Vattenfall-Kohlekraftwerk vor dem Aus

Berlin: Das geplante Kohlekraftwerk Klingenberg in Lichtenberg wird möglicherweise nicht gebaut. Alle fünf im Parlament vertretenen Parteien haben sich gestern gegen das von Vattenfall geplante Großkraftwerk ausgesprochen. Mehr dazu ...
Quelle: Berliner Morgenpost

04.06.2008
Vattenfall setzt Hamburger Senat unter Druck

Hamburg: Vattenfall erhöht den Druck auf den Senat in Sachen Kohlekraftwerk Moorburg. Noch bevor das Genehmigungsverfahren durch die Behörden gelaufen ist, stellt der schwedische Energieriese heute ein von ihm in Auftrag gegebenes Rechtsgutachten zum geplanten und äußerst umstrittenen Kohlekraftwerk Moorburg vor. Es gehe dabei um eine Bewertung der gesamten Genehmigungssituation, so eine Unternehmenssprecherin. Vattenfall beauftragte eine komplette Anwaltskanzlei mit dem Gutachten. Der Konzern wollte sich noch nicht dazu äußern, ob es in dem Gutachten bereits um die Höhe eventueller Schadenersatzforderungen gehen wird. Wie berichtet, hatte die für das Genehmigungsverfahren zuständige Umweltbehörde erst kürzlich eine Frist bis zum 10. Juni 2008 verlängert. Für das Gutachten der Stadt gibt es seitdem keine zeitliche Begrenzung mehr. Link zur Meldung ...
Quelle: Hamburger Morgenpost

03.06.2008
Landtag gegen Ausbau von E.ON-Kohlekraftwerk

Hessen: Der Hessische Landtag hat sich aufgrund der hohen CO2-Belastung gegen den Ausbau des Kohlekraftwerks Staudinger entschieden und forderte den E.ON-Konzern auf, auf die Ausbaupläne zu verzichten. Der hessische Landtag hat sich gegen den Ausbau des Kohlekraftwerks Staudinger bei Hanau gewandt. Wie die Landtagsfraktion der Grünen berichtete, stimmte der Umweltausschuss des Landtags am Dienstag mit den Stimmen von SPD, Grünen und Linken gegen den Bau eines neuen Kraftwerksblocks. Die CDU stimmte dafür, die FDP enthielt sich der Stimme. Mehr dazu ...
Quelle: ap / Focus

03.06.2008
Kraftwerk Stade - Umweltschützer kritisieren Gutachten

Stade: Im Genehmigungsverfahren für das im niedersächsischen Stade geplante Kohlekraftwerk zeichnet sich ein Gutachterstreit um die voraussichtlichen Emissionen der Anlage ab. Die bislang vorgelegten Expertisen wiesen erhebliche fachliche Mängel auf, kritisierte ein Sprecher des Bundes für Umwelt- und Naturschutz Deutschlands (BUND) am Dienstag. Nach Angaben einer Sprecherin des Kraftwerkplaners Electrabel liegen die zu erwartenden Emissionen zum Teil erheblich unter den aktuellen gesetzlichen Bestimmungen. Der französisch-belgische Stromkonzern will an der Elbe ein 800-Megawatt- Kohlekraftwerk bauen. Link zur Meldung ...
Quelle: dpa

02.06.2008
Kraftwerksgutachten führt in die Irre

Berlin: Das von Senatorin Lompscher vorgelegte Gutachten bewertet die Frage, ob das von Vattenfall geplante große Kohlekraftwerk in Rummelsburg oder ein ebenso großes Gaskraftwerk betriebswirtschaftlich rentabler ist. Damit rückt Frau Lompscher die falsche Frage in den Mittelpunkt. Entscheidend ist für uns die volkswirtschaftliche Betrachtung: Welche Art der Energieerzeugung ist für Berlin langfristig am vorteilhaftesten? Und da ist die Antwort klar: Das geplante Kohlekraftwerk ist langfristig für Berlin von Schaden. Mehr dazu ...
Quelle: www.gruene-fraktion-berlin.de

02.06.2008
Ärzte lehnen Kohlekraftwerksneubau ab

Mannheim: Mediziner lehnen den geplanten Neubau eines Kohlekraftwerks in Mannheim ab und rufen in einem offenen Brief zum Protest auf. Sie fürchten um die Gesundheit der Bevölkerung in dem ohnehin überdurchschnittlich hoch belasteten Gebiet. Mehr dazu ...
Quelle: www.swr.de

29.05.2008
Mit Dank zurück - Dreckige Konfetti-Attacke auf EnBW

Karlsruhe: Mit einem Berg dreckigen Konfettis überschütteten aufgebrachte Karlsruher heute Mittag den nach eigenen Aussagen "EnBW-Propaganda-Stand" im Untergeschoss des Einkaufszentrums Ettlinger Tor. "In Hochglanzbroschüren redet die EnBW von einer sauberen, effizienten und umweltfreundlichen 'Energie der Zukunft' - tatsächlich setzt sie aber weiter auf dreckige und ineffiziente Kohle- und Atomkraftwerke, die vor allem den Rhein aufheizen", kritisierten die Aktivisten. Mehr dazu ...
Quelle: ka-news.de

28.05.2008
Widerstand gegen Vattenfall wächst

Berlin: Der Energieversorger Vattenfall muss mit wachsendem politischem Widerstand gegen seine Pläne zum Bau eines Kohlekraftwerks in Rummelsburg rechnen. Nachdem Umweltsenatorin Katrin Lompscher (Linke) Vattenfall auf Grundlage eines neuen Gutachtens aufgefordert hatte, die Planungen für ein klimaschädliches Kraftwerk ruhen zu lassen, erneuerte auch der Energieexperte der Grünen, Michael Schäfer, gestern die Kritik seiner Partei an dem umstrittenen Vorhaben. Der Regierende Bürgermeister müsse Klimaschutz zur Chefsache machen "und Vattenfall Chef Hataka klarmachen, dass Berlin kein Kohlekraftwerk will", sagte Schäfer, der gestern einen grünen "Klima-Aktionsplan" für Berlin vorstellte. Mehr dazu ...
Quelle: Berliner Zeitung

27.05.2008
Gaspreis - Der Wirtschaftsminister dilettiert in der Energiepolitik

Deutschland: Bundeswirtschaftsminister Michael Glos will die Energiekonzerne künftig stärker kontrollieren. Jeden Cent der angekündigten Preiserhöhung müssten die Konzerne dem Bundeskartellamt erklären, so Glos. Außerdem weiß der Bundeswirtschaftsminister auch, warum Gas so teuer wird: Weil immer mehr Kraftwerke ihren Strom aus Gas - und nicht aus Kohle - gewinnen wollten, treibe das die Preise. Doch ersten kann Michael Glos die Energiekonzerne künftig gar nicht stärker kontrollieren, weil er jüngst ein Energiewirtschaftsgesetz beschlossen hat. Mehr dazu ... Quelle: taz

26.05.2008
Eisbären stürmen Kohlekraftwerk

Bei einer Demonstration gegen das geplante Kohlekraftwerk in Mannheim entern Umweltschützer das Gelände

Mannheim: In die Menge vor dem Kraftwerk kommt Bewegung. Arme zeigen über das Haupttor des Großkraftwerks Mannheim auf den schwarzen Berg aus Schlacke. Darauf: ein Eisbär, der - von der Polizei vorne unentdeckt - den Berg von hinten erklommen hat. Er rammt die Attac-Fahne in den Gipfel, schüttelt seine Tatzen, stampft und brüllt. "Eure Kohle killt das Klima" - das Transparent zu seinen Füßen ist eine Klageschrift. Seinen Artgenossen in der Arktis schmilzt das Eis unter den Füßen weg. Mehr dazu ...
Quelle: taz

26.05.2008
„Das ist ein schwerer klimapolitischer Fehler"

Mannheim: Zu einer Kundgebung auf dem Marktplatz Mannheim-Neckarau mit einem anschließenden Demonstrationszug zum Großkraftwerk (GKM) versammelten sich am vergangenen Samstag mehrere hundert Teilnehmer – die Veranstalter sprachen von rund 600 Demonstranten. Zur Demonstration hatte die Bürgerinitiative "Klima und Energie Mannheim" (Ikema) aufgerufen. Mehr dazu ...
Quelle: Rhein-Neckar-Zeitung

24.05.2008
Aktionen am Kohlekraftwerk Mannheim

Mannheim: Eine bunte Demonstration fand heute am GKM (Großkraftwerk Mannheim) statt. Während die Bundesregierung über sogenannte Klimaschutzmaßnahmen debattiert, werden an vielen Orten durch Kraftwerksbauten Fakten geschaffen. Einige Menschen stürmten im Lauf der Demonstration das Kraftwerksgelände, einem einzelnem gelang es, auf einem Berg mit Kohleschlacke ein Transparten auszubreiten. Die Demonstration begann wie üblich mit einigen Redebeiträgen. Mehr dazu ...
Quelle: indymedia

21.05.2008
Bombendrohung gegen schwedisches AKW

Stockholm: Gegen das Atomkraftwerk Oskarshamn in Schweden ist am Mittwoch nach Angaben des staatlichen Versorgers Vattenfall eine Bombendrohung eingegangen. Ein Sicherheitsmitarbeiter des vom deutschen E.ON-Konzern betriebenen Kraftwerks sagte, ein Gebäude sei nach dem Alarm im Umkreis von 300 Metern abgesperrt worden. Bei einem Mitarbeiter sei Sprengstoff gefunden worden. Ob unmittelbare Gefahr für das AKW bestand, war zunächst unklar. Die Polizei erklärte, ein Verdächtiger werde derzeit vernommen. Sie konnte zunächst nicht bestätigen, ob es sich um einen Beschäftigten des Werkes handelt. Das Kraftwerk Oskarshamn befindet sich südlich von Stockholm an der Ostseeküste. Betreiber der Anlage ist neben E.ON der finnische Versorger Fortum. Vattenfall betreibt die beiden anderen AKWs des Landes. Link zur Meldung ...
Quelle: Reuters

21.05.2008
Kommentar: «Dumm, dümmer, Kunde» ist Vergangenheit, liebe Energiekonzerne!

Interessant ist es schon, was da so in der Strombranche passiert und permanent scheinbar durch Geldgier, sorry, Profitstreben verbockt wird. Die ständigen Preiserhöhungen, in diesem Fall vom schwedischen Unternehmen Vattenfall in Hamburg und Berlin, führten tatsächlich dazu, dass die sonst so treuen, drögen, dummen Stammkunden letztendlich doch in Scharen zur günstigeren Konkurrenz übergelaufen sind. Jetzt gibt es harte Zahlen: Im ersten Quartal brach der Gewinn beim schwedischen Energieriesen laut spiegel.de in Deutschland um gut ein Viertel ein. Vattenfall verlor in Berlin und Hamburg 2007 angeblich 250.000 Kunden – Köpfe rollten! Da kommt doch so eine Studie aus Hamburg gerade recht: Das Deutsche Institut für Service-Qualität hat "Tarife, Vertragsbedingungen, Produktspektrum, Internetauftritt sowie die Servicequalität am Telefon und per E-Mail eingehend analysiert" und 682 Interessentenkontakte (ist das damit überhaupt eine repräsentative Umfrage/Untersuchung?) ausgewertet. Das tolle Ergebnis: Vattenfall ist "Bester Stromanbieter", Sieger, Nummer 1, Primus, einfach geil, oder? Dabei scheinen die günstigsten Anbieterpreise in einzelnen Städten nicht ermittelt worden zu sein. Das ist doch nebensächlich, der Preis spielt keine Rolex, oder? Jetzt hängen überall Plakate in Hamburg mit "Vattenfall ist Nr. 1" herum und man hört komische Rundfunkspots von Vattenfall nach der Art "Du musst dich nicht schämen, denn Vattenfall ist doch supergeilsexy". Ist es nicht! Wie verzweifelt und frustriert müsst ihr eigentlich schon sein, liebe Stromchefs, dass ihr euch solche – sorry – blöden – Kampagnen verkaufen lasst? Kein Stromkunde glaubt noch, dass ihr Nummer 1 seid. [...] Ein Kommentar von Oliver Hein-Behrens

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Gegendarstellung im Sinne des Presserechtes: Sehr geehrter Herr Hein-Behrens, im Rahmen Ihres Kommentars "«Dumm, dümmer, Kunde» ist Vergangenheit, liebe Energiekonzerne!" beziehen Sie sich auf die von unserem Institut durchgeführte Studie in der Stromanbieterbranche 2008. Ihre Behauptung, wir hätten in dieser Studie das Preis/Leistungsverhältnis nicht getestet, ist schlicht falsch. Die Tarife flossen zu 50 Prozent in die Auswertung zum "besten Stromanbieter" ein. Auch das verwendete Zitat, das es kein Anliegen war "die günstigsten Anbieter in einzelnen Städten zu ermitteln" ist so missverständlich, da es aus dem Zusammenhang genommen wurde. Wir bitten um eine entsprechende Gegendarstellung und die Entfernung der Falschaussagen von der Homepage des Medienhandbuchs bis heute Abend – dann werden wir von weiteren rechtlichen Schritten Abstand nehmen. Im Anhang sende ich Ihnen die komplette Dokumentation der Studie, der Sie den richtigen Sachverhalt entnehmen können. Bei Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Viele Grüße, Bianca Möller, Geschäftsführerin. Deutsches Institut für Service-Qualität, Curio-Haus, Rothenbaumchaussee 17, 20148 Hamburg, Telefon: 040 / 41 11 69-25, Mobil: 0170 / 29 33 857, Fax: 040/ 41 11 69 22, Web: www.disq.de

Alles gefunden bei folgender Quelle: www.medienhandbuch.de

Anmerkung d. Redaktion:
"Institut": Auch viele nichtwissenschaftliche, privatwirtschaftliche Unternehmen führen die Bezeichnung Institut. Vorwiegend handelt es sich um Dienstleistungsanbieter, deren Kunden besonderen Wert auf Seriosität legen. So sind zum Beispiel Bezeichnungen wie Kreditinstitut (statt Bank), Bestattungsinstitut (statt Bestattungsunternehmen), Eheanbahnungsinstitut (statt Heiratsvermittlung) und Massageinstitut (statt Massagepraxis oder Massagesalon) üblich. Hier sagt die Bezeichnung nichts über Form, Art und Qualität des Unternehmens aus. Sie dient allein Marketingzwecken. Link zum wikipedia-Eintrag ...

21.05.2008
Vattenfall äußert sich zur Höhe des Kühlturmes - Kritiker stellen Kraftwerksneubau in Frage

Berlin: In der Diskussion um das geplante Kohlekraftwerk in Lichtenberg erklärten Vertreter von Vattenfall, dass der zukünftige Kühlturm ca. 105 Meter betragen werde. [...] Mittlerweile gibt es sogar Tendenzen, die den gesamten Kraftwerksneubau in Frage stellen. „Wenn es Vattenfall ernst mit einer umweltfreundlichen Wärmeversorgung Berlins meinen würde, gäbe es gar keine Debatte um einen Kraftwerksneubau und einen Kühlturm“, so Mike Kess, Sprecher der Bürgerinitiative (BI) „Nein zum Kohlekraftwerk“. Die Gaskraftwerke an der Jannowitzbrücke in Mitte und an der Rhinstraße in Lichtenberg können die Wärmeversorgung des östlichen Teils von Berlin übernehmen, meinte der Fraktionschef der Grünen in der BVV-Lichtenberg, Michael Heinisch dazu und erläuterte den anwesenden Bürgern den alternativen Vorschlag. Die beiden umweltfreundlicheren Kraftwerke seien nämlich nicht voll ausgelastet. Vattenfall lehnt diese Anregung jedoch ab. Mehr dazu ...
Quelle: www.kraftwerksneubau.de

21.05.2008
Radioaktive Wildschweine - Tschernobyl strahlt im Schwarzwaldboden weiter

Stuttgart – Tschernobyl und kein Ende: Die Folgen des Reaktorunglücks vor mehr als 20 Jahren in der heutigen Ukraine sind immer noch zu messen: Wildschweine im Südwesten sind teilweise massiv radioaktiv belastet. [...] „Für viele Menschen ist Tschernobyl schon wieder sehr weit weg“, sagt Bernd Schott vom Bund für Umwelt und Naturschutz, „aber die Natur vergisst nicht so schnell.“ Es könne noch bis zu 240 Jahre dauern, bis das angereicherte Cäsium komplett zerfallen sei. Um der Gefahr durch radioaktiv belastete Naturprodukte zu entgehen, empfiehlt Schott, auf Wildschweinfleisch und selbst gesammelte Pilze ganz zu verzichten. „Man müsste eigentlich seine Nahrungsgewohnheiten ändern“, sagt der Umweltschützer. Mehr dazu ...
Quelle: Stuttgarter Nachrichten

20.05.2008
Schweigen über Pannen in spanischen AKWs

In Spaniens Atomkraftwerken kommt es gehäuft zu Zwischenfällen. Die Öffentlichkeit erfährt davon oft lange nichts

Madrid: Spaniens Atomindustrie sorgt erneut für Schlagzeilen. Wie jetzt bekannt wurde, kam es im Atomkraftwerk Trillo in der zentralspanischen Provinz Guadalajara zu mehreren schweren Zwischenfällen. Vergangene Woche musste das Kraftwerk auf 39 Prozent seiner Leistung heruntergefahren werden. Eine Pumpe des Reaktorkühlsystems versagte, nachdem die Schaltkreise zur Messung der Temperatur im Kern falsche Ergebnisse geliefert hatten. Mehr dazu ...
Quelle: taz

20.05.2008
Endstation für Kohletransporter
Kohlegegner setzten auf aktiven Widerstand: Demonstranten blockieren erstmals einen Kohlezug

Berlin/Mannheim: Kohlekraft? Nein Danke! Auf die Anti-Atomkraft-Bewegung folgt nun der Kohleboykott. Kohlekraftgegner haben am Montag ihren Widerstand gegen Energie aus Kohle tatkräftig umgesetzt: Unmittelbar vor dem Kohlekraftwerk Mannheim stoppten sie einen Güterzug, der den Nachschub des Brennstoffs transportierte. Die Kohlegegner fordern zudem, keine neuen Kohlekraftwerke zu bauen. Mehr dazu ...
Quelle: taz

19.05.2008
Kohlezug erfolgreich blockiert

Mannheim: Der Widerstand gegen neue Kohlekraftwerke hat eine neue Stufe erreicht. Erstmals musste am Montag ein Güterzug mit Kohlenachschub für ein Kraftwerk eine Zwangspause einlegen: Rund 20 DemonstrantInnen stoppten ihn kurz vor dem Kraftwerksgelände in Mannheim-Rheinau und ließen sich für eine Stunde auf den Gleisen nieder. Endstation Kohle-Energiewende jetzt verkündete ihr Transparent. Mit der Sitzblockade protestierten sie gegen die Pläne der Großkraftwerk Mannheim AG zum Bau eines 900-Megawatt-Kraftwerks in Mannheim-Rheinau. An dessen Bau wollen sich neben den Mannheimer Stadtwerken MVV auch die Stromkonzerne RWE und die Energie Baden-Württemberg (EnBW) beteiligen. Mehr dazu ...
Quelle: www.wir-klimaretter.de

16.05.2008
Ende der Erörterung
Gegner wie Befürworter des Mainzer Kohlekraftwerks sehen sich nach dreiwöchigem Verfahren bestätigt

Mainz: Nach dem Erörterungsverfahren zum umstrittenen Mainzer Kohlekraftwerk sehen sich sowohl Gegner als auch Befürworter des Projekts in ihrer jeweiligen Haltung bestätigt. Insbesondere in den Fragen des Naturschutzes und der zu erwartenden Emissionen habe das Verfahren »erhebliche Mängel und Zweifel« an den Planungszahlen der Kraftwerke Mainz Wiesbaden (KMW) aufgezeigt, sagte der Vorsitzende der Bürgerinitiative Kohlefreies Mainz (KoMa), Christof van den Bruck, am Freitagabend in Mainz. Mehr dazu ...
Quelle: ddp

16.05.2008
Volksinitiative "Keine neuen Tagebaue" übergibt Listen

Berlin: Die Volksinitiative "Keine neuen Tagebaue" hat am Donnerstag 26.574 Unterschriften im brandenburgischen Landtag übergeben. 20.000 Unterschriften waren notwendig, um den Landtag zu zwingen, über die Zukunft der Braunkohle in Brandenburg zu debattieren. Vattenfall möchte zu seinen drei Tagebauen mindestens drei weitere erschließen, die Bewohner von Kerkwitz würden dann zwangsumgesiedelt. Vor der Übergabe empfing Landtags-Präsident Gunter Fritsch (SPD) eine Abordnung des Gesamtbetriebsrates von Vattenfall, die für die Pläne des Stromkonzerns warb. "Eine Frechheit", meint Axel Heinzel-Berndt vom BUND. Vattenfall gebe in Brandenburg nicht einmal mehr 6.000 Menschen Arbeit. "Hinter der Volksinitiative stehen fünfmal mehr Menschen." Link zur Meldung ...
Quelle: taz

16.05.2008
Spontandemo gegen Kraftwerk - BüKA richten Petition an den Landtag

Karlsruhe - Die Aktiven der Bürger für Karlsruhe (BüKA) sehen in der Erteilung der immissionsschutzrechtlichen Genehmigung des Regierungspräsidium (RP) Karlsruhe für das von der EnBW im Rheinhafen geplante Kohlekraftwerk (ka-news berichtete) als "gewaltigen Eingriff in die Zukunft der Menschen und vor allem der Kinder unserer Stadt und einen schwarzen Tag für die Karlsruher Luft". Mit einem, wie es heißt, eindringlichen Brief haben sich die BüKA-Sprecher am Donnerstag, noch vor der Entscheidung, an den Petitionsausschuss des Landtags in Stuttgart gewandt. Mehr dazu ...
Quelle: ka-news.de karlsruhe

16.05.2008
Bützflether verlassen Ortsratsitzung vor Ende unter Protest

Bützfleth: Sprecher der Bürgerinitiative fordert gezielte Beobachtung der Umwelt – Bauarbeiten haben bereits begonnen und verursachen Lärm. Die Zuschauer der Ortsratssitzung in Bützfleth interessierte nur eins: das Thema Kohlekraftwerk. Deswegen waren sie gekommen. Sie sollten sich aber ruhig verhalten, darauf machte Bürgermeister Wolfgang Rust die Einwohner aufmerksam. Viele gingen schon vor Ende der Sitzung im Dorfgemeinschaftshaus, teilweise unter Protest. Mehr dazu ...
Quelle: Tageblatt online

16.05.2008
Schwarzer Tag für Karlsruhe - Weitere Genehmigung für Kohlekraftwerk

Karlsruhe: Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat am gestrigen Donnerstag die immissionsschutzrechtliche Genehmigung für das geplante Kohlekraftwerk im Karlsruher Rheinhafen erteilt. Damit darf die EnBW eine Gasturbine und einen Kohleblock mit rund 900 Megawatt elektrischer Nennleistung auf dem Betriebsgelände des Rheinhafen-Dampfkraftwerks in Daxlanden bauen. Der Bau der Gasturbine und des Kohleblocks, gegen den die Proteste von Umweltschutzorganisationen, Anwohnern und einer Minderheit im Gemeinderat nicht abreißen, kostet rund eine Milliarde Euro (ka-news berichtete). Mehr dazu ...
Quelle: ka-news.de karlsruhe

16.05.2008
„Marktlage“ von Energie-Konzernen hausgemacht - Strompreisanstieg nicht gerechtfertigt

Hessen: Hessens Wirtschaftsminister Dr. Alois Rhiel hat Aussagen von RWE kritisiert, nach denen der Konzern in den kommenden Jahren weiter steigende Strompreise erwartet. RWE hatte Agenturberichten zufolge mitgeteilt, auf Grund der „Marktlage im Stromhandel“ werde es auch 2009 und 2010 Preiserhöhungen geben. „Mit dem Wörtchen ‚Marktlage’ verschleiert RWE die Tatsache, dass die vier marktbeherrschenden Konzerne RWE, E.ON, Vattenfall und EnBW sich keinerlei Wettbewerb in der Stromerzeugung leisten und so für überhöhte Strompreise sorgen. Dieses Preistreiber-Quartett ist zusammen mit der hohen Stromsteuer das Grundübel aus Sicht der Stromverbraucher“, kritisierte der Wirtschaftsminister gestern in Wiesbaden. Mehr dazu ...
Quelle: Frankfurt-live.com/hbh

16.05.2008
Kraftwerk Moorburg rechtswidrig - Steinkohlekraftwerk verstößt gegen EU-Richtlinien

Moorburg: "Das vom Stromversorger Vattenfall geplante Steinkohlekraftwerk in Moorburg verstößt massiv gegen die EU-Richtlinie Fauna-Flora-Habitat (FFH) und darf nicht gebaut werden." Diese Auffassung hat der Hamburger Landesverband des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) nach Auswertung der Antragsunterlagen und der im wasserrechtlichen Verfahren zusätzlich erstellten Gutachten untermauert. "Die Wahrscheinlichkeit, dass deutsche und europäische Gerichte sagen, das geht so nicht, ist außerordentlich groß", betonte gestern der Marmstorfer Fachanwalt für Verwaltungsrecht, Rüdiger Nebelsieck, der die Naturschützer berät. Mehr dazu ...
Quelle: Harburger

15.05.2008
Rekordwerte für CO2 und Methan in der Atmosphäre

Klimaforscher wollen nun den ewig stänkernden Klimaerwärmungsskeptikern endgültig den Hahn abdrehen. In einem Artikel, der in der Zeitschrift Nature erschienen ist, berichtet ein internationales Wissenschaftlerteam, dass nach der Auswertung von 29.500 Daten seit 1970 nachgewiesen werden könne, dass zahlreiche beaobchtete Veränderungen auf die Klimaerwärmung zurückgehen und nicht durch natürliche Klimaschwankungen erklärt werden könnten. Abgesehen von der Antarktis habe es global eine bedeutsame Klimaerwärmung mit Folgen für die physikalischen und biologische Systeme gegeben, die weitgehend von Menschen verursacht worden sei. Mehr dazu ...
Quelle: Telepolis

15.05.2008
Grünes Licht für das umstrittene EnBW-Kohlekraftwerk in Karlsruhe

Karlsruhe: Trotz lautstarker Proteste hat das Regierungspräsidium Karlsruhe grünes Licht für die Erweiterung des Steinkohlekraftwerks im Rheinhafen gegeben. Mehr dazu ...
Quelle: dpa

13.05.2008
Größte Geothermieanlage Deutschlands erzeugt erstmals Strom

Unterhaching: Die bundesweit größte Geothermieanlage in Unterhaching bei München hat ihre Stromproduktion gestartet. Erstmals in Deutschland komme dabei die besonders effiziente sogenannte Kalina-Technik zum Einsatz, wie die Geothermie Unterhaching GmbH am Dienstag mitteilte. "Jetzt ist eine entscheidende Phase der Inbetriebnahme abgeschlossen", sagte Bürgermeister Wolfgang Panzer (SPD). Bei der Kalina-Technik erwärmt das heiße Wasser ein Ammoniak-Wasser-Gemisch. Dieses produziert bei relativ niedrigen Temperaturen Dampf, so dass eine höhere Energieausbeute möglich ist. Mehr dazu ...
Quelle: dpa

13.05.2008
KMW ignoriert Nein des Stadtrats und plant weiter Kohlekraftwerk

Mainz: Ungeachtet des Beschlusses des Mainzer Stadtrats gegen das geplante Kohleheizkraftwerk auf der Ingelheimer Aue wollen die Kraftwerke Mainz-Wiesbaden (KMW) das Projekt weiter vorantreiben. Das Genehmigungsverfahren werde wie geplant weiter laufen, sagte der KMW-Aufsichtsratsvorsitzende, der Wiesbadener Oberbürgermeister Helmut Müller (CDU), am Dienstag nach einer Aufsichtsratssitzung in Mainz. Mehr dazu ...
Quelle: ddp-rps

13.05.2008
Gegner des Kohlekraftwerks Mannheim machen mobil

Mannheim: Mit der Enthüllung eines Großtransparentes am Großkraftwerk Mannheim (GKM) und der Befestigung von 1000 gleichlautenden Plakaten im Stadtgebiet machen die Gegner des geplanten neuen Kohlekraftwerks seit dem vergangenen Wochenende mobil. Mit der Kampagne "CO2hle? Nein Danke!" soll eine größere Diskussion des Themas in der Öffentlichkeit erreicht werden. Mehr dazu ...
Quelle: Rhein-Neckar-Zeitung

09.05.2008
Bernische Regierungsrätin gegen Bau von Kohlekraftwerk in Dörpen

Bern.: Die bernische Regierungsrätin Barbara Egger hat sich am Freitagvormittag vor der BKW-Generalversammlung demonstrativ mit deutschen Kraftwerkgegnern solidarisiert. Sie stellte sich hinter ein Transparent, auf dem «Kein Kohlekraftwerk Dörpen» stand.
Das Transparent wurde getragen von zwei Mitgliedern einer Bürgerinitiative, welche in Norddeutschland gegen den Bau eines Kohlekraftwerks im Dorf Dörpen kämpft, sowie von Berner Sympathisantinnen und Sympathisanten. In Dörpen ist ein Steinkohlekraftwerk mit einer Leistung von 900 Megawatt geplant. Nach Kritik am Engagement der BKW kündigte diese an, ihre Beteiligung auf unter 50 Prozent reduzieren zu wollen. Die bernische Regierung hat in einer Antwort auf einen Vorstoss im Kantonsparlament klar gemacht, dass sie den Bau des Kohlekraftwerks aus Klimaschutzgründen ablehnt. Mehr dazu ...
Quelle: sda/espace.ch

09.05.2008
Kinderkrebsstudie für AKW-Umgebungen

Berlin: Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat die Qualitätsprüfung zur Kinderkrebsstudie vom Ende vergangenen Jahres veröffentlicht. Die Studie hatte ergeben, dass mit der Nähe von Atomkraftwerken auch das Krebsrisiko bei Kindern steigt. Die im Anschluss an die Studie in Auftrag gegebene Qualitätsprüfung sollte die wissenschaftliche Qualität der Studie überprüfen. Die Wissenschaftler fordern in der Überprüfung unter anderem, gezielt zu untersuchen, ob einzelne AKW zum Erkrankungskrisiko beitragen. www.bfs.de/de/kerntechnik/kinderkrebs/Qualitaetspruefung_KiKK.html Link zur Meldung ...
Quelle: taz

05.05.2008
Erörterung zum Kohlekraftwerk mit Thema Gesundheit fortgesetzt - geplantes Kraftwerk in Bevölkerung sehr umstritten

Mainz: Über mögliche Gesundheitsgefahren des geplanten Mainzer Kohleheizkraftwerks haben Experten am Montag in Mainz diskutiert. Dabei drehte sich die Erörterung in der Phönixhalle am Morgen zunächst um die Frage, ob der für das Kraftwerk notwendige Kühlturm gesundheitsschädigende Keime enthalten könnte. Nach Angaben der Bürgerinitiative Kohlefreies Mainz (KoMa) befürchtete der Stellvertretende Leiter der Abteilung Hygiene und Umweltmedizin an der Mainzer Uniklinik, Michael Pietsch, einen kontinuierlichen Ausstoß solcher Keime in einem Radius von 1500 Metern. Ein Schwimmbadbetreiber aus dem angrenzenden Stadtteil Mombach befürchtete daraufhin Probleme für seine Anlage. Mehr dazu ...
Quelle: ddp-rps

02.05.2008
Gemeinsam gegen Kohlekraftwerk

Rügen/Lubmin: Bergen/MVregio Tourismusverband plädiert für Kooperation mit Ostseebädern.
"Mit der absoluten Ablehnung des Steinkohlekraftwerks in Lubmin sind wir uns einig. Und auch bei der Vorgehensweise gegen das Projekt ist Zusammenarbeit zwischen dem Verband und einzelnen Gemeinden gefragt." Thomas Wuitschik (Foto), Vorstandsvorsitzender des Tourismusverbandes Rügen (TVR), machte am vergangenen Montag erneut deutlich, wie wichtig dem TVR ein gemeinsames Vorgehen gegen das geplante Steinkohlekraftwerk in Lubmin ist. Anlass war ein Treffen zwischen dem Vorstand des TVR und dem Amtsleiter des Amtes Lancken-Granitz, Dieter Mathis, sowie der Bürgermeisterin von Thiessow, Gisela Zorn, am 21. April. Mehr dazu ...
Quelle: MVregio

01.05.2008
Ärzte gegen Kohlekraftwerk

Osnabrück: Mehr als 100 Heilberufler aus dem gesamten Landkreis, darunter über 50 approbierte Ärzte, haben sich bislang gegen den in Dörpen geplanten Bau eines Steinkohlekraftwerks ausgesprochen. Das teilte Hanne Gießen, Fachärztin für Urologie in Papenburg, jetzt in einer Presseerklärung mit. Link zur Meldung ...
Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung

30.04.2008
Klimaziele in weiter Ferne - Neubau von Kohlekraftwerken sollten verboten werden

Berlin: Die deutschen Klimaziele sind nach Ansicht von Umweltschützern mit der derzeitigen Gesetzgebung nicht zu erreichen. "Die Verringerungen der Treibhausgase von 40 Prozent bis 2020 gegenüber 1990 werden wir so nie und nimmer schaffen", sagte der Generalsekretär des Deutschen Naturschutzrings, Helmut Röscheisen. Gemeinsam mit Greenpeace, Nabu, WWF, der Deutschen Umwelthilfe und dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland forderte er eine Umkehr in der Verkehrs- und Kohlepolitik. Allein die Einführung eines Tempolimits würde die CO2-Emissionen stärker senken als die umstrittene Quote für Biotreibstoffe. Zudem waren sich die Vertreter einig, dass - sollten trotz der Versteigerung von Emissionsrechten neue Kohlekraftwerke gebaut werden - der Neubau per Gesetz verboten werden sollte. Link zur Meldung ...
Quelle: taz

30.04.2008
Proteste bei Eon-Hauptversammlung
"E - wie enteignen"

Essen: Umweltschützer nutzten die Hauptversammlung des Energiekonzerns Eon, um mit der Unternehmenspolitik abzurechnen. Doch Eon-Chef Bernotat will weiter auf Kohle und Atom setzen. Auch während der Hauptversammlung selbst konnten die Umweltschützer ihre Argumente vortragen. Möglich wurde dies durch die Organisation der kritischen Aktionäre, die den Umweltschützern ihr Rederecht überließ. So warnte etwa Rolf Wich von der Bürgerinitiative 'stop staudinger' vor dem Bau des sechsten Blocks des Kraftwerks Staudinger im hessischen Großkrotzenburg bei Hanau, der jährlich mindestens 5,2 Millionen Tonnen des Treibhausgases Kohlendioxid in die Atmosphäre blasen soll. Mehr dazu ...
Quelle: taz

29.04.2008
Erste Triumphe im Kampf gegen die Kohle

Deutschland: Bürgerinitiativen - iIn vielen Städten im Südwesten regt sich Widerstand gegen den Bau von Kraftwerken mit fossilen Brennstoffen. Während die Mainzer Kohlegegner schon einen kleinen Sieg verzeichnen können, wird in anderen deutschen Städten noch heftig an allen Fronten gekämpft. Bürgerinitiativen, Vereine und Umweltschutzverbände wehren sich mit Händen und Füßen gegen den Bau von neuen Kohlekraftwerken. Die Hauptargumente der Bürgerinitiativen gegen den Bau sind vor allem der Schutz der Umwelt und der Gesundheit. "Es ist absolut widersinnig, in Karlsruhe eine Umweltzone einzurichten und gleichzeitig ein Kraftwerk zu bauen, das tonnenweise Feinstaub produziert", regt sich Jürgen Wenzel, Pressesprecher von "Bürger für Karlsruhe", auf. "Städte mit Kohlemeilern verlieren an Wohnqualität." Jeder habe ein Anrecht auf frische Luft. "Mit dem Kraftwerk der EnBW verbauen wir die Gesundheit unserer Kinder", sagt der 46-Jährige. Mehr dazu ...
Quelle: Mannheimer Morgen

29. April 2008
Protestbrief an schwedische Regierung übergeben

Berlin: Anlässlich der Jahreshauptversammlung des staatlichen schwedischen Energieunternehmens Vattenfall übergab die Chefin der Berliner Grünen, Franziska Eichstädt-Bohlig am 29. April eine Protestnote gegen den Bau von Kohlekraftwerken an den stellvertretenden Botschafter Schwedens, Jan Lundin. Unter dem Motto „Klimatskydd – ja tack. Vattenfalls Kolkekraftverk – nej tack“ (dt. Klimaschutz – Ja bitte. Vattenfalls Kohlekraftwerke – Nein danke) protestierten zugleich Grüne, Umweltverbände und die Bürgerinitiative (BI) „Nein zum Kohlekraftwerk“ vor der schwedischen Botschaft gegen den geplanten Neubau eines Kohlekraftwerkes in Berlin-Lichtenberg. Mehr dazu ...
Quelle: PM BI "Nein zum Kohlekraftwerk"

28.04.2008
Kohlegegner rufen zur Teilnahme am Erörterungsverfahren auf

Mainz: Die Bürgerinitiative «Kohlefreies Mainz» (KoMa) und die Mainzer Grünen rufen zur regen Teilnahme am Erörterungsverfahren zum geplanten Mainzer Kohlekraftwerk auf. In den kommenden Wochen habe jeder Einwender die Chance, der genehmigenden Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) seine Bedenken persönlich vorzutragen. Die KoMa sieht in den Antragsunterlagen der KMW eine «riesige Liste» von Fehlern, Kritikpunkten und Lücken. So werde das Thema Energieeffizienz nur auf zwei Seiten und «noch dazu fehlerhaft» abgehandelt, fast 90 Prozent der Abwärme sollten aber ungenutzt in den Kühlturm oder sogar in den Rhein gehen. Die KoMa werde nun versuchen, wie beim Kohlekraftwerk Staudinger auch für die KMW eine Alternativprüfung anderer Energieformen als Auflage zu erreichen, sagte Sprecher Patrick Hassenpflug. Dann werde deutlich, dass die «immense Umweltbelastung» vermeidbar wäre. Die KoMa will mit einem Live-Ticker auf ihrer Homepage kohlefreies-mainz.de über die Erörterung berichten. Mehr dazu ...
Quelle: ddp-rps

25.04.2008
Nächste Runde im Mainzer Kohlestreit:
Kraftwerksgegner können ab Dienstag ihre Bedenken vortragen - Rederecht für 47 500 Einwender

Mainz: Politisch ist das geplante Mainzer Kohlekraftwerk eigentlich umstrittener denn je, seit sich in dieser Woche auch der Mainzer Stadtrat mit knapper Mehrheit gegen das Projekt ausgesprochen hat. Praktisch aber hat dieses Votum, das vor allem durch einen überraschenden Meinungsumschwung der CDU zustande kam, zunächst einmal keine Auswirkungen. Das Genehmigungsverfahren für das 823-Megawatt-Kohleheizkraftwerk, das die kommunalen Kraftwerke Mainz-Wiesbaden bis 2012 auf der Ingelheimer Aue bauen wollen, läuft vielmehr weiter wie geplant. Am Dienstag (29. April) beginnt die öffentliche Erörterung der insgesamt 47 500 Einwendungen, die von Bürgern und Umweltschutzverbänden gegen das Projekt erhoben wurden. Mehr dazu ...
Quelle: ddp-rps

25.04.2008
Kampfansage an RWE, E.On und Roland Koch - "Der Landtag wird die Blockade der erneuerbaren Energien in Hessen beenden"

Hessen: SPD, Grüne und Linke machen sich im neu gewählten Hessischen Landtag systematisch daran, ihre Wahlkampf-Versprechen einzulösen. Die drei Parteien warben im Vorfeld der hessischen Landtagswahl übereinstimmend für eine grundlegende Energiewende hin zu Energieeffizienz und 100 Prozent erneuerbarer Energie. Es solle Schluss sein mit der Blockadepolitik der Landesregierung unter Ministerpräsident Roland Koch (CDU) beim Ausbau der erneuerbaren Energien, forderten sie. Hessen dürfe nicht länger bundespolitisches "Schlusslicht" beim Ausbau der erneuerbaren Energien sein. Am 5. April brachten SPD und Grüne Anträge zur Energiepolitik in den Landtag ein, die am 24. April im Plenum diskutiert wurden. Sie wollen dass das RWE-Atomkraftwerk Biblis stillgelegt wird und der neue E.On-Kohlekraftwerksblock Staudinger-6 in Groß-Krotzenburg nicht genehmigt wird. Mehr dazu ...
Quelle: ngo online

24.04.2008
BUND und Bürgerinitiative wollen gegen Steinkohlekraftwerk klagen

Lünen: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und die Bürgerinitiative Kontra Kohle Kraftwerk wollen mit einer gemeinsamen Klage gegen das geplante Trianel-Steinkohlekraftwerk in Lünen vorgehen. Wie die beiden Organisationen am Donnerstag mitteilten, soll das Kraftwerk im Falle einer Genehmigung juristisch gestoppt werden. Mehr dazu ...
Quelle: ddp-nr

24.04.2008
Öko-Institut Darmstadt: Atomstrom schützt das Klima nicht

Frankfurt/Main: Die Meinung, Atomstrom schneide in der Klimabilanz gut ab, ist nach Darstellung des Darmstädter Öko-Instituts falsch. Wie die "Frankfurter Rundschau" (Donnerstag) berichtet, stellt das Institut in einer Studie fest, dass Atomkraftwerke mehr Kohlendioxid-Emissionen verursachen als erneuerbare Energien und ähnlich viel wie Erdgas-Blockheizkraftwerke. Die Atomkraft sei zudem mit hohen Risiken behaftet, und auch die Vorräte des Brennstoffs Uran seien nicht unbegrenzt. Die Umweltforscher kämen deshalb zu dem Schluss: Atomenergie könne keinen sinnvollen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Mehr dazu ...
Quelle: dpa

23. April 2008
Mainzer Landesregierung muss falsche Feinstab-Zahlen korrigieren

Mainz/Wiesbaden: Der Widerstand wächst gegen den Neubau eines Kohlekraftwerks auf der "Ingelheimer Aue", einer Rheininsel zwischen Mainz und Wiesbaden. Die Kraftwerke Mainz- Wiesbaden (KMW) wollen dort bis 2012 ein Kohlekraftwerk bauen. Für die geplanten 823 Megawatt Leistung müssen rund 6000 Tonnen Steinkohle pro Tag verbrannt werden. Auch diverse wütende Ausfälle von SPD-Politikern gegen die Kritiker ihrer Pro-Kohle-Politik können die Kohlekraftwerksgegner nicht stoppen. Mehr dazu ...
Quelle: Linkszeitung

23.04.2008
Bürgerinitiative wirft Stadt Mainz «Redeverbot» für Kohlegegner vor

Mainz: Unmittelbar vor Beginn der entscheidenden Sitzung des Mainzer Stadtrats zum Thema Kohlekraftwerk gibt es Streit um die Zulassung eines von den Kraftwerksgegnern benannten Experten zu der Sitzung. Die Bürgerinitiative Kohlefreies Mainz (KoMa) hatte den Bundesgeschäftsführer der deutschen Umwelthilfe, Rainer Baake, als ihren Experten in der geplanten Fragerunde im Stadtrat entsenden wollen. Dieser sei nun von der Stadt kurzfristig abgelehnt worden. Als
Begründung sei genannt worden, dass nur betroffene Personen Rederecht bekommen sollten, teilte die Bürgerinitiative am Mittwoch mit. Mehr dazu ...
Quelle: ddp-rps

23.04.2008
BEE: Spekulation über Energielücke ist Angstkampagne

Berlin: Die Produzenten erneuerbarer Energien haben Spekulationen über drohende Versorgungsengpässe bei der Energieversorgung zurückgewiesen. "Die angebliche Energielücke ist vor allem eine Angstkampagne der konventionellen Energiewirtschaft", erklärte Dietmar Schütz, Präsident des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE), am Mittwoch in Berlin. Ziel sei es lediglich, die Laufzeiten der Atomkraftwerke zu verlängern und weiter kostenlose Rechte für die Luftverschmutzung - sogenannte CO2-Zertifikate - zugeteilt zu bekommen. Die erneuerbaren Energien könnten die Versorgungssicherheit gewährleisten, betonte Schütz. Er bekräftigte die Investitionspläne seiner Branche. Mehr dazu ...
Quelle: AFP

23.04.2008
Atomkraftwerke - Strahlen-Experten schlagen Alarm

Deutschland: In der Umgebung von Atomkraftwerken erkranken nach Ansicht renommierter Wissenschaftler noch mehr Kinder an Krebs als bisher angenommen. Drei vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) beauftragte Epidemiologen kommen zu dem Ergebnis: Die Zahl der vermutlich durch AKW-Einfluss verursachten Leukämiefälle liegt rund zehnmal so hoch. Zwischen 1980 und 2003 erkrankten demnach bis zu 275 Säuglinge und Kleinkinder in der Nähe der Atomanlagen zusätzlich an Krebs. Bislang war von bis zu 29 zusätzlichen Fällen die Rede gewesen. Mehr dazu ...
Quelle: Frankfurter Rundschau

22.04.2008
Stunde der Bürger wird noch schlagen

Offstein: Bevor die zuständige Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Süd ihr Einverständnis zum geplanten Südzucker-Kohlekraftwerk gibt - oder auch nicht - steht ein Genehmigungsverfahren an (die WZ berichtete). Die gute Nachricht für die besorgten Bürger und die Bürgerinitiative (BI) Offstein, die sich gegen ein Kohlekraftwerk wendet: Im Rahmen dieses Verfahrens besteht die Möglichkeit, Einwände gegen den Bau des Kraftwerks zu erheben. Allerdings sind die Möglichkeiten, Bedenken loszuwerden, wie Rainer Kullack von der SGD-Geschäftsführung erläutert, streng reglementiert und gesetzlichen Vorschriften unterworfen. Der Ablauf des Verfahrens ist folgender: Zunächst wird die SGD über das Vorhaben unterrichtet, dann erfolgt eine Beratung durch die Genehmigungsbehörde. An diesem Punkt befindet sich das Verfahren zum jetzigen Zeitpunkt. Mehr dazu ...
Quelle: Wormser Zeitung

22.04.2008
Stromkonzerne und Dena ernten mit "Stromlücken"-Debatte Widerspruch

Deutschland: Eine Gruppe von Bundestagsabgeordneten, Energieforschern und Umweltschützer widersprach am 20. April in einem gemeinsamen Aufruf der von der Energiewirtschaft verbreiteten Behauptung, es drohe eine "Stromlücke", wenn Atomkraftwerke stillgelegt und neue Kohlekraftwerke nicht gebaut werden würden. In dem von Umwelt-Staatssekretär Michael Müller in seiner Funktion als SPD-Bundestagsabgeordneter initiierten Aufruf, der unter anderem auch von Josef Göppel, Bundestagsabgeordneter der CSU, mitgetragen wird, werden die Stromriesen EnBW, E.On, RWE und Vattenfall hart angegriffen. Mehr dazu ...
Quelle: ngo-online

21.04.2008
Deutliches Signal an die Politik - Tausende Kohlekraftwerks-Gegner demonstrieren gegen KMW-Pläne

Mainz/Wiesbaden: Von beiden Rheinseiten rollte die Welle des Protests: Nach Angaben der Polizei waren es 1500 Demonstranten aus Mainz und 700 aus Wiesbaden, die am Samstag gegen das geplante Kohlekraftwerk mobil machten. Die Veranstalter zählten bis zu 4000 Teilnehmer. Längst sind es nicht mehr nur die Aktivisten der Bürgerinitiativen und politischen Gruppierungen, die auf die Straße gehen. Trotz strömenden Regens hatten sich auch viele Mainzer und Wiesbadener Bürger mit Jacke, Schirm und Anti-Kohle-Plakat ausgestattet, um ihren Widerstand zu bekunden. "Wie kann es sein, dass eine Stadt heutzutage noch ein Kohlekraftwerk bauen will?", meinen etwa Wilma und Kurt Zoll. Bereits in den 60er und 70er Jahren habe ihr Sohn aufgrund der durch die Industrie belasteten Luft an Asthma gelitten, sagten die 75-Jährige und ihr 93-jähriger Ehemann. Mehr dazu ...
Quelle: Main-Rheiner/Wiesbadener Kurier

21.04.2008
Kohle auf der Kippe

Mainz/Wiesbaden: Rund 2500 Menschen haben am Wochenende in Mainz und Wiesbaden gegen ein geplantes Kohlekraftwerk protestiert. Regenschirme und Transparente prägten das Bild. Auf ihren Plakaten forderten die Teilnehmer "Raus aus der Stein-Kohle-Zeit" oder "Kehr aus der Kohlekraft". Auf der gemeinsamen Kundgebung in Mainz sagte der Sprecher der Bürgerinitiative "Kein Kohlestrom Wiesbaden", Georg Habs: "Von hier geht heute ein starker Impuls aus, dieses Projekt zu kippen." Die umweltpolitische Sprecherin der Landtagsgrünen, Ursula Hammann erklärte: "Bei der dringend notwendigen Energiewende hat die Stromerzeugung mit Kohle keinen Platz."
Mehr dazu ...
Quelle: FR-online

21.04.2008
In Kastel starteten 700 Menschen zur Demo in Mainz

Kastel: Mustafa Sumen freut sich. Noch nie hat der Besitzer der Trinkhalle am Kasteler Paulusplatz so einen Ansturm erlebt. Rund 700 Anti-Kohlkraftwerk-Demonstranten haben sich am Samstag hier getroffen, da gehen einige Kaffees, Zigaretten und Süßigkeiten über die Theke. Mehr dazu ...
Quelle: Main-Rheiner/Allgemeine Zeitung

21.04.2008
Schweden: Widerstand gegen Vattenfalls klimaschädliche Kohlekraftwerke

Stockholm: Schweden fordert von Vattenfall eine ökologische Vorreiterrolle. Doch der Staatskonzern setzt auf klimaschädliche Kohlekraftwerke. Jetzt regt sich Widerstand. Vattenfall ist nicht nur das größte Unternehmen im Eigentum des schwedischen Staates, sondern auch das profitabelste. Und das fragwürdigste. Schweden will eine klimapolitische Führungsrolle spielen. Zugleich aber betreibt Vattenfall mit seiner Braunkohleverstromung einige der größten Kohlendioxid-Schleudern Europas. Und der Konzern besteht auf dem Bau des Hamburger Steinkohlekraftwerks Moorburg, mit dem seine CO2-Bilanz um jährlich weitere 8,5 Millionen Tonnen wachsen würde. Wie passt das zusammen?, fragen jetzt Schwedens Grüne. In einer parlamentarischen Anfrage will ihr energiepolitischer Sprecher Per Bolund von der Regierung wissen, wie Vattenfall durch sein Agieren auf dem europäischen Energiemarkt "Schwedens Ruf in der Energiefrage zerstört". Mehr dazu ...
Quelle: taz

21.04.2008
Künast fordert Zerschlagung der Energieversorger - Gysi für mehr Staat

Offenburg: Grünen-Fraktionschefin Renate Künast hat eine Zerschlagung der großen Energiekonzerne gefordert. "Die Stromnetze gehören in unabhängige Hände, damit alle Stromerzeuger zu fairen Bedingungen Zugang erhalten", schrieb Künast in einem Beitrag für das "Offenburger Tageblatt" (Samstag). Die großen Versorger zockten ihre Kunden ab, behinderten den Klimaschutz und verbreiteten Panik, dass im Land bald die Lichter ausgingen. Mehr dazu ...
Quelle: dpa

19.04.2008
Demo gegen Kohlekraftwerk

Wiesbaden/Mainz: Gegen das geplante Kohlekraftwerk auf der Ingelheimer Aue haben am Samstag mehr als 2000 Menschen in Wiesbaden und Mainz demonstriert. Nach Angaben der Polizei zogen zunächst etwa 1500 Menschen durch Mainz. Aus dem benachbarten Wiesbaden stießen dann noch einmal etwa 700 Teilnehmer dazu. In der Mainzer Innenstadt versammelten sich die Demonstranten zum Abschluss zu einer Kundgebung. Ein Sprecher der Bürgerinitiative Kohlefreies Mainz sagte: "Von hier geht heute ein starker Impuls aus, dieses Projekt zu kippen." Bei den Gegnern des Kraftwerkes gebe es eine "große Entschlossenheit". Mehr dazu ...
Quelle: dpa/lhe

19.04.2008
"Kohle ist klimaschädlich"

Mainz/Wiesbaden: Das geplante Kohlekraftwerk ist nicht nur klima- und gesundheitsschädlich, sondern vermutlich auch noch unrentabel. Christopher Sonders ist Mitglied der Bürgerinitiative Kohlefreies Mainz (KoMa), die gemeinsam mit anderen Gruppen zu der Demonstration am Samstag aufgerufen hat. Er stellte sich vor der Protestaktion den Fragen von hr-online. Mehr dazu ...
Quelle: hr online

18.04.2008
Kohlegegner eröffnen Agenda-Büro in Kerkwitz

Brandenburg: Das in der «Lokalen Agenda 21 - Gemeinde Schenkendöbern» zusammengeschlossene Bündnis gegen den geplanten Braunkohletagebau Jänschwalde-Nord hat jetzt ein eigenes Büro. Es wurde am Freitagabend in Kerkwitz eröffnet. Die beiden Büroräume sollen für die rund 900 Einwohner der von Abbaggerung betroffenen Dörfer Atterwasch, Grabko und Kerkwitz als Anlaufpunkt dienen. Zudem sollen sich dort Kohlegegner sowie Sympathisanten informieren können. Mehr dazu ...
Quelle: ddp-lbg

18.04.2008
Erster Erfolg in Hamburg: Koalitionsvertrag ohne Kohlekraftwerk

Hamburg: Die Grünen haben einen Teilerfolg erzielt: Die CDU konnte im Koalitionsvertrag den Bau des Kohlekraftwerks NICHT durchsetzen. Vielmehr einigten sich die Parteien darauf, einen Investor für ein Gaskraftwerk und das Fernwärmenetz der Hansestadt zu suchen. Dieses Ergebnis ist angesichts der massiven Einschüchterungsversuche des Energiekonzerns Vattenfall ein positives Klima-Signal für ganz Deutschland. Mehr dazu ...
Quelle: BUND

17.04.2008
Strahlenschützer: 118 Melde-Fälle für AKWs in 2007

Berlin/Salzgitter: Bei den deutschen Atommeilern gab es 2007 trotz betrieblicher Mängel und Pannen laut Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) 2007 keine gravierenden Sicherheitslücken. Zwar kam es zu 118 meldepflichtigen Vorgängen im vergangenen Jahr, bestätigte die dem Bundesumweltministerium unterstehende Behörde am Donnerstag einen Bericht der "Saarbrücker Zeitung". Mehr dazu ...
Quelle: dpa

17.04.2008
Schwarz-grüner Vertrag in Hamburg steht - Streitpunkt Kohlekraftwerk bleibt offen

Der Koalitionsvertrag von Grünen und CDU in Hamburg ist unterzeichnet. Ob das Kohlekraftwerk gebaut wird, ist offen: Ein Gaskraftwerk wird ausgeschrieben. Mehr dazu ...
Quelle: taz

17.04.2008
Umstrittenes KKW beschäftigt auch den Mainzer Stadtrat - Demo gegen das Kohlekraftwerk

Wiesbaden: Der Streit um das geplante Kohlekraftwerk auf der Ingelheimer Aue wird heftiger. Am 23. April will sich der Mainzer Stadtrat, dessen Mehrheit das Projekt inzwischen ablehnt, erneut mit dem Thema befassen. Die Grünen wollen Oberbürgermeister Jens Beutel (SPD) per Beschluss zwingen, als Vertreter der Stadt Mainz in den Hauptversammlungen von Stadtwerken und KMW das Projekt zu Fall zu bringen. Beutel, erklärter Befürworter des Kohlemeilers, hält die Forderung für rechtlich nicht haltbar. Die Bürgerinitiative "Kohlefreies Mainz" wirft dem Rathauschef daher vor, das Parlament ausschalten zu wollen. Mehr dazu ...
Quelle: Main-Rheiner

16.04.2008
AUFTAUENDES METHANEIS - Neuer Klimaschock bahnt sich an

Forscher haben alarmierende Hinweise gefunden, dass der gefrorene Boden im Schelfmeer der Arktis auftaut und eingelagertes Methan freisetzt. Die Folge wäre eine katastrophale Erderwärmung - Methan ist ein noch viel stärkeres Treibhausgas als CO2. Mehr dazu ...
Quelle: Spiegel online

15.04.2008
Grüne kritisieren Stromlückenlüge

Berlin: Die Grünen haben Warnungen der Industrie und von Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU) vor Problemen in der Energieversorgung als gezielte Täuschung der Öffentlichkeit kritisiert. "Ich spreche von einer Stromlückenlüge, weil hier ganz offensichtlich versucht wird, mit willkürlich gegriffenen Annahmen der deutschen Öffentlichkeit etwas einzureden, das durch die Fakten nicht gedeckt wird", sagte der Parteivorsitzende Reinhard Bütikofer am Montag in Berlin. Insbesondere ein entsprechendes Gutachten der Deutschen Energie-Agentur (Dena) verwende völlig einseitige oder unsinnige Annahmen zum Umfang künftiger Kraftwerksstilllegungen, zum Stromexport oder zur technologischen Entwicklung. Die Dena mache sich in offenkundiger Weise zum Büttel der Atom- und Kohlelobby. Link zur Meldung
Quelle: dpa

14.04.2008
EU emanzipiert sich von russischem Gas

Brüssel: Der zentralasiatische Staat Turkmenistan sichert der EU zehn Milliarden Kubikmeter Erdgas pro Jahr zu. Außenkommissarin Benita Ferrero-Waldner sieht einen „Durchbruch“ für die Nabucco-Pipeline. Mehr dazu ...
Quelle: DiePresse.com

14.04.2008
WWF kritisiert Gabriel wegen Falschen Angaben zu Kohlekraftwerken

Hamburg: Die Umweltorganisation WWF hat Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) falsche Angaben zu geplanten Kohlekraftwerken in Deutschland vorgeworfen. Nach jüngsten Erkenntnissen befänden sich bundesweit derzeit 19 neue Kohlekraftwerke im Genehmigungsverfahren, weitere fünf seien konkret geplant, sagte der WWF-Klimaschutzexperte Brick Medak am Montag in Hamburg. Er berief sich dabei auf eine Analyse der Hamburger Rechtsanwaltskanzlei Günther Heidel im WWF-Auftrag. Damit werde die von Gabriel genannte Zahl von zehn neuen Anlagen deutlich übertroffen. Mehr dazu ...
Quelle: ddp

13.04.2008
Ein Kohlekraftwerk entscheidet Schwarz-Grün in Hamburg

Hamburg: Hamburgs Bürgermeister Ole von Beust (CDU) lässt sich so kurz vor dem Ziel nicht beirren. Schließlich will er bereits an diesem Donnerstag die Koalitionsverhandlungen für eine erste schwarz-grüne Regierung auf Landesebene unter Dach und Fach bringen und einen unterschriftsreifen Koalitionsvertrag vorlegen. Dementsprechend kühl reagiert sein Sprecher Christof Otto auf die Drohungen des Vattenfall-Vorstands Hans-Jürgen Cramer mit einer Untätigkeitsklage und Schadenersatzforderungen in Milliardenhöhe, falls das Steinkohlekraftwerk Hamburg-Moorburg nicht genehmigt wird. Dem Energieriesen stehe der Gang vor Gericht offen, sagt Otto schlicht. Und fügt hinzu: Das bedeute aber nicht, dass Vattenfall auch im Recht sei. Mehr dazu ...
Quelle: dpa

13.04.2008
Gabriel outet sich als Kohlelobbyist

Deutschland: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat Bundesumweltminister Sigmar Gabriel vorgeworfen, er habe sich für eine Kampagne des Magazins Der Spiegel gegen eine zukunftsfähige Energieversorgung missbrauchen lassen. Der Vorwurf Gabriels in der aktuellen Ausgabe des Spiegel, die Umweltverbände leisteten der Atomenergie Vorschub, entbehre jeder Grundlage. Mehr dazu ...
Quelle: Europaticker

13.04.2008
Merkel für Kohlekraftwerke und längere Atommeiler-Laufzeiten

Berlin: Die Union hält nach den Worten von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) daran fest, dass für eine sichere Energieversorgung in Deutschland Kohlekraftwerke und eine längere Laufzeit von Atommeilern notwendig seien. [Wen wundert's, Frau Merkels Energieberater soll ja ein Vattenfaller sein] Mehr dazu ...
Quelle: dpa

12.04.2008
Kraftwerksgegner machen bei KMW-Forum Front gegen die Kohle

Mainz/Wiesbaden: Beim Auftakt des "Kraft-werksforums" über die Frage "Gas oder Kohle" kam es im Kurfürstlichen Schloss zum Schlagabtausch zwischen Kohle-Gegnern und den verantwortlichen Vorständen über das geplante Kohleheizkraftwerk der Kraftwerke Mainz-Wiesbaden (KMW). "Ihnen brennt jetzt der Kittel" sagte der moderierende ZDF-Journalist Uli Röhm angesichts der Protestwelle, die den Verantwortlichen von Seiten der Politik und Kohle-Gegner entgegen schlägt. "Wir haben zugegebenermaßen spät reagiert. Ich hoffe nicht zu spät", erwiderte Stadtwerke-Vorstand Detlev Höhne neben seinem KMW-Kollegen Ralf Schodlok die süffisante Bemerkung. Mehr dazu ...
Quelle: Main-Rheiner

11.04.2008
Weltweit kräftiges Wachstum bei regenerativen Energien

Münster: Die anhaltend hohe internationale Nachfrage nach regenerativen Energietechniken wie Windkraftanlagen und Solaranlagen hat im vergangenen Jahr rund um den Globus zu einem Umsatzsprung bei den börsennotierten Unternehmen der Branche geführt. Mehr dazu ...
Quelle: verivox

11.04.2008
Neue Bürgerinitiative gegen Klimakiller

Veranstaltung zu Kraftwerksbauten / Knapp 200 Zuhörer. Der Widerstand in der Marsch gegen den Bau von vier Kraftwerken in Stade formiert sich. Eine Bürgerinitiative soll am 24. April gegründet werden.

Haseldorf/Hetlingen/Haselau/ Neuendeich/Seester/Seestermühe/Stade: Die Marschmer haben Flagge gezeigt. Knapp 200 Bürger waren zu einer vom Haseldorfer Amtsausschuss initiierten Informationsveranstaltung über die geplanten Kraftwerksbauten auf der anderen Seite der Elbe in den Haseldorfer Hof gekommen. Mehr dazu ...
Quelle: Uetersener Nachrichten

11.04.2008
Protest gegen Kohlekraftwerk Lubmin nimmt zu

MV/Österreich: Die Grünen in Mecklenburg-Vorpommern und Österreich protestieren jetzt gemeinsam gegen das geplante Kohlekraftwerk in Lubmin bei Greifswald. Der Grund: Ein Teil des dort erzeugten Stroms soll nach Österreich exportiert werden – ein Land, das gleichzeitig große Mengen von Strom aus Wasserkraft an deutsche Ökostromkunden liefert. Mehr dazu ...
Quelle: stromtip

11.04.2008
US-Forscher messen rapiden Anstieg des CO2-Ausstoßes

Washington: Die weltweiten Kohlendioxid-Emissionen sind in diesem Jahrzehnt mehr als doppelt so schnell gestiegen wie in den 1990er-Jahren. Der globale Ausstoß des Treibhausgases aus fossilen Brennstoffen habe sich von 2000 bis 2006 um insgesamt 20 Prozent auf eine Rekordmenge von 8,38 Milliarden Tonnen im Jahr 2006 erhöht, berichtete das Earth Policy Institute in Washington. Das entspreche einem Zuwachs von durchschnittlich 3,1 Prozent pro Jahr - mehr als doppelt so viel wie im vergangenem Jahrzehnt. amit überschreite der CO2-Anstieg selbst die schlimmsten Erwartungen des Weltklimarats IPCC, der im schlechtesten Fall von einem jährlichen Zuwachs von 2,3 Prozent in diesem Jahrzehnt ausgegangen sei. Entsprechend seien auch ein höher als erwarteter Temperatur- und ein stärkerer Meeresspiegelanstieg zu befürchten. Mehr dazu ... (siehe auch: www.earthpolicy.org)
Quelle: dpa

10.04.2008
Vattenfalls Schadenersatzansprüche zu Kohlekraftwerk Moorburg haltlos

Hamburg/Berlin: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) wirft dem Energieunternehmen Vattenfall vor, sein geplantes klimaschädliches Kohlekraftwerk in Hamburg-Moorburg mit dreisten Erpressungsversuchen durchsetzen zu wollen. Die Drohung mit Schadensersatzforderungen in Milliardenhöhe im Fall einer Nichtgenehmigung des Baus entbehre jeder Grundlage, sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger in Berlin: "Wenn es Schule macht, dass Unternehmen ohne das Vorliegen aller Genehmigungen Industrieanlagen in die Welt setzen und bei einem Baustopp ihre bis dahin entstandenen Kosten der Allgemeinheit in Rechnung stellen, werden sämtliche Genehmigungsbehörden Deutschlands zu Geiseln der Wirtschaft", sagte Weiger. Mehr dazu ...
Quelle: BUND

10.04. 2008
"Vattenfall will die Koalition erpressen"

Hamburg: Manfred Braasch, Landesgeschäftsführer des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND), sieht "Licht und Schatten" in den Koalitionsvereinbarungen von CDU und GAL. Im Gespräch mit WELT ONLINE gibt er dem Kraftwerk Moorburg keine Chance. Mehr dazu ...
Quelle: Welt online

08.04.2008
Greenpeace fordert Offenlegung aller Moorburg-Absprachen

Hamburg: [...] Die Umweltschützer fordern das Unternehmen auf, während der Koalitionsverhandlungen alle Bauarbeiten auf dem Gelände des geplanten Kohlekraftwerks in Hamburg Moorburg einzustellen und Planungen für ein klimafreundlicheres Gaskraftwerk vorzulegen. [...] "Vattenfall versucht in Moorburg vollendete Tatsachen zu schaffen und droht gleichzeitig mit nicht belegbaren Schadensersatzforderungen", sagt Klimaexperte Karsten Smid von Greenpeace. "Was für ein klimapolitischer Sprengstoff muss in den bisher geheimen Absprachen im Rathaus schlummern, dass Vattenfall dem CDU-Senat gegenüber eine solche Drohkulisse aufbauen kann? Jetzt müssen alle Unterlagen und Nebenabsprachen uneingeschränkt offengelegt werden." Mehr dazu ...
Quelle: Greenpeace e.V.

08.04.2008
Gegenanträge gestellt - Aktivisten agieren als EnBW-Aktionäre

Karlsruhe: Insgesamt 19 neue Kohlekraftwerke sollen laut den Bürgern für Karlsruhe (BüKa) in der Bundesrepublik gebaut werden. Allein drei davon könnten in der Region rund um Karlsruhe gebaut werden. Neben den bereits bekannten Plänen für Karlsruhe und Mannheim, prüft die EnBW derzeit auch Germersheim als möglichen Standort für ein Kohlekraftwerk. Gestern haben Aktivisten verschiedener Organisationen ihre Gegenanträge für die Hauptversammlung der EnBW abgegeben. Mehr dazu ...
Quelle: ka-news

07.04.2008
Deutsche Umwelthilfe: Stromlücke entspringt "strategischem Kalkül" der Energiekonzerne

Analyse der dena kommt wegen zweifelhafter Vorfestlegungen zu erwünschtem Ergebnis - DUH-Geschäftsführer Baake: "RWE, E.ON, Vattenfall und EnBW wollen die Strukturen erhalten, die sie reich gemacht haben und die ihre Macht dauerhaft sichern"

Berlin: Die seit Wochen diskutierte, angeblich in Deutschland drohende Stromlücke entspringt einem "strategischen Kalkül" der vier dominierenden Energiekonzerne Eon, RWE, Vattenfall und EnBW. Ziel der Unternehmen ist es, trotz der Diskussion über den Klimawandel in Deutschland, neue Kohlekraftwerke in großer Zahl ans Netz zu bringen und den einst mit ihnen vereinbarten Atomausstieg rückgängig zu machen. Das erklärte die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH) auf Basis eigener Berechnungen und der Bewertung einer Kurzanalyse der Deutschen Energie-Agentur (dena), die die Diskussion über eine Stromverknappung in Deutschland angeheizt hatte. Mehr dazu ...
Quelle: DUH (Deutsche Umwelthilfe)

07.04.2008
Lubmin: 22 000 Unterschriften in 55 Tagen - Unterschriftensammlung läuft noch eine Woche

Schwerin: Die Anfang Februar gestartete Volksinitiative gegen das Steinkohlekraftwerk in Lubmin hat in nur 55 Tagen mehr als 22 000 Unterschriften gesammelt. Mehr dazu ...
Quelle: MVticker

07.04.2008
BI zum Kampf ,wild entschlossen’

Duisburg/Rheinhausen: Die Bürgerinitiative „Saubere Luft e.V.“ sieht sich als „David“ im Kampf gegen „Goliath“: die Unternehmen [Trianel und Bayer], die das Steinkohlekraftwerk in Uerdingen planen. Mehr dazu...
Quelle: RP online

05.04.2008
Missbrauchsverfahren gegen Stromkonzerne - 800 Millionen Euro zu viel kassiert?

Hamburg: Die deutschen Stromkonzerne E.ON, RWE, Vattenfall und EnBW sollen ihren Kunden in den Jahren 2006 und 2007 insgesamt mehr als 800 Millionen Euro zu viel berechnet haben. Wie das Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» am Samstag vorab berichtete, leitete die Bundesnetzagentur auf Antrag des Hamburger Ökostrom-Anbieters Lichtblick und des Bundesverbands Neuer Energieanbieter (BNE) ein Missbrauchsverfahren gegen die vier Versorger ein. Mehr dazu ...
Quelle: ddp

03.04.2008
Kohleausstieg in Hamburg in Sicht

Hamburg: Bei den Verhandlungen für die erste schwarz-grüne Koalition auf Landesebene in Hamburg wird der Streit über das geplante Kohlekraftwerk in Moorburg zum Knackpunkt. Das bereits begonnene 2 Mrd. Euro teure Projekt könnte tatsächlich gekippt werden. Mehr dazu ...
Quelle: Financial Times Deutschland

03.04.2008
Bürgermeister von Schleife in der Kritik - Ruhendes Arbeitsverhältnis bei Vattenfall bestätigt

Schleife: Schleifes Bürgermeister Hans Hascha (CDU), ist gestern unter Beschuss der Bürgerinitiative Umsiedler Schleife geraten. Diese fand heraus, dass Hascha ein ruhendes Beschäftigungsverhältnis mit Vattenfall hat. Mehr dazu ...
Quelle: Lausitzer Rundschau

01.04.2008
Volksinitiative gegen das Kohlekraftwerk Lubmin erfolgreich

Rostock: Zum Erreichen der für die Volksinitiative nötigen Anzahl von 15.000 Unterschriften gegen den geplanten Bau des Kohlekraftwerks in Lubmin gratuliert die Grüne Jugend Mecklenburg-Vorpommern allen Beteiligten. Mit der Volksinitiative ist der Landtag nun verpflichtet, sich mit diesem Thema auseinander zu setzen. Mehr dazu ...
Quelle: MVregio

01.04.2008
Den Bock zum Gärtner gemacht - Vattenfall gibt Schülern Nachhilfe

Berlin: Klimatipps vom Klimasünder - der Energiekonzern Vattenfall will Schülern beibringen, wie man Strom spart und damit schon heute die Imageprobleme von morgen bekämpfen. Mehr dazu ...
Quelle: taz

Sonnenenergiepotenzial auf Osnabrücks Dächern
Alle Dachflächen in der Stadt wurden untersucht

Osnabrück: Mit dem Projekt "Sun Area" der Stadt Osnabrück und der Fachhochschule können sich Internetnutzer mit wenigen Klicks anzeigen lassen, ob sich die Dachflächen ihres Hauses für den Bau einer Photovoltaik-Anlage eignen [...]. In Osnabrück sind etwa 50.000 Dächer mit insgesamt 2 Millionen Quadratmeter Dachfläche gut bis sehr gut für den Einbau von Photovoltaikmodulen geeignet. Theoretisch könnte der gesamte private Stromverbrauch oder 20 % des gesamten Stromverbrauchs Osnabrücks mit Photovoltaik in der Hasestadt zukunftssicher und weitestgehend CO2-frei erzeugt werden. Mehr dazu ...
Quelle: Stadt Osnabrück

29.03.2008
Windenergieverband: Einstieg in Offshore-Technik verzögert sich

Osnabrück : Die ambitionierten deutschen Pläne zur Windkrafterzeugung auf hoher See (Offshore) drohen sich laut Befürchtungen des Bundesverbandes Windenergie zu verzögern. Ziel sei nach einer Studie der Bundesregierung, bis 2010 in den Markt einzusteigen und bis 2020 Anlagen für 10 000 Megawatt zu installieren, sagte Verbands-Geschäftsführer Ralf Bischof der Deutschen Presse-Agentur dpa in Osnabrück. Der Aufbau der Produktionsanlagen laufe aber schleppender als geplant. Ein Grund sei, dass die Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) noch ausstehe. "Banken geben erst dann Kredite, wenn es Investitionssicherheit gibt", sagte er. Mehr dazu ...
Quelle: dpa

29. März 2008
Heizen in Berlin wird deutlich teurer: Vattenfall hebt Preise für Fernwärme an

Berlin: Der Energiekonzern Vattenfall hat am Freitag angekündigt, die Preise für Fernwärme in Berlin schon zum 1. April um 1,8 Prozent anzuheben. Für eine Durchschnittswohnung von 65 Quadratmetern mit einem Verbrauch von 8000 Kilowattstunden pro Jahr bedeutet dies laut Vattenfall für die Heizung Mehrkosten von 9,60 Euro. Von dem Preisanstieg sind rund 615 000 Berliner Haushalte betroffen. Mehr dazu ...
Quelle: Welt online

28.03.2008
Electrabel in der Schusslinie - Bürgerinitiative: Kraftwerk für Bützfleth so nicht akzeptabel

Stade/Bützfleth: In Bützfleth wächst der Widerstand gegen den vom belgischen Energiekonzern Electrabel geplanten Bau eines Kohlekraftwerks bei Stade. Unter dem Motto „Bürger informieren Bürger“ wurde eine Kampagne gestartet, welche die Bützflether Anwohner über mögliche Folgen eines Kohlekraftwerkes vor ihren Toren informieren soll. Mehr dazu ...
Quelle: Tageblatt

27.03.2008
Sonne, Wind und Sterne

Lubmin/Deutschland: Jeder will Strom, aber keiner will Kraftwerke in seiner Nähe - das Seebad zeigt exemplarisch, wie Deutschland in eine Energiekrise zu schlittern droht
In Lubmin herrscht Krieg. Kohlekrieg. "Eure Lügen und Bestechungen stärken unseren Widerstand", hat jemand an eine Mauer gepinselt, jemand anderes hat es übertüncht. Bürgerinitiativen hängen tagsüber Plakate auf, nachts hängt sie jemand ab. Mehr dazu ...
Quelle: Sueddeutsche Zeitung

27.03.2008
Kraftwerksgegner wollen klagen

Duisburg/Rheinhausen: Gemeinsam mit dem BUND-Landesverband bereitet sich die Bürgerinitiative „Saubere Luft e. V.“ auf eine gerichtliche Auseinandersetzung mit den Kraftwerksplanern von Trianel vor. Doch zuerst muss das Geld für die Anwälte aufgetrieben werden. Das wird ein hartes Stück Arbeit: 20 000 bis 30 000 Euro wollen die Mitglieder der Bürgerinitiative „Saubere Luft“ so schnell wie möglich sammeln. Mehr dazu ...
Quelle: RP-online

27.03.2008
BI will alle Alternativen geprüft wissen

Offstein: Die Bürgerinitiative (BI) gegen das von der Südzucker AG am Standort Offstein geplante Kohlekraftwerk möchte unbedingt alle Alternativen geprüft wissen, bevor eine endgültige Entscheidung über die Art der Energiegewinnung des Südzucker-Werkes fällt. Dies ist laut Ralf Ruff, Vorstandssprecher der Grünen, Stadtverband Worms, die Kernaussage des jüngsten Treffens der BI am Dienstagabend. Mehr dazu ...
Quelle: Wormser Zeitung

27.03.2008
"Stromlücke" ist Schimäre der Energiekonzerne - Atom- und Kohlekraftwerke sind verzichtbar

Berlin: Zur aktuellen Expertise des Umweltbundesamtes über das Nichtvorhandensein einer Versorgungslücke im Energieangebot erklärte Hubert Weiger, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND): "Jetzt hat auch das Umweltbundesamt klargestellt, dass ohne Atomstrom und ohne neue Kohlekraftwerke ambitionierte Klimaschutzziele und eine sichere Stromversorgung erreichbar bleiben. Die Chefs der Energieunternehmen sollten endlich einsehen, dass ihre Panikmache vor einem Black-out in Deutschland gescheitert ist. [...] " Mehr dazu ...
Quelle: ots

27.03.2008
Widerstand gegen neues Kraftwerk

Mannheim: Die Pläne zur Erweiterung des gemeinsamen Steinkohlekraftwerks der Versorger MVV, RWE und EnBW in Mannheim stoßen auf Widerstand in der Bevölkerung. Eine Bürgerinitiative kündigte am Mittwoch an, ab Mai gegen den geplanten Bau eines 900 Megawatt-Blocks protestieren zu wollen. Die Initiative Klima und Energie Mannheim (Ikema) rief die Stromkunden dazu auf, wegen der schädlichen Auswirkungen der Stromerzeugung aus Steinkohle den lokalen Mannheimer Versorger MVV zu boykottieren. Mehr dazu ...
Quelle: FR-online / Stuttgart (rtr)

27.03.2008
In der CDU wächst Frust über Atom-Ausstieg

Berlin: In der CDU wächst der Frust über das in der Koalition vereinbarte Festhalten am Atomausstieg. Die gemeinsamen Pläne von Frankreich und Großbritannien zum Bau neuer Kernkraftwerke zeigten, dass Deutschland sich zunehmend isoliere, sagte der Präsident des CDU-Wirtschaftsrates, Kurt Lauk, am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur dpa in Berlin. Er forderte eine Verlängerung der Laufzeiten deutscher Atommeiler auf mindestens 60 Jahre. Mehr dazu ...
Quelle: dpa

25.03.2008
Demo gegen Kohlekraftwerk

Mainz: Mit einer Demonstration wollen die Gegner des zwischen Mainz und Wiesbaden geplanten Kohlekraftwerks am 19. April ihre Ablehnung bekräftigen. Ein breites Bündnis wolle tausende Bürger mobilisieren, um den Kraftwerken Mainz-Wiesbaden (KMW) zu zeigen, dass ihre Pläne in der Bevölkerung keinen Rückhalt fänden, kündigte die Bürgerinitiative Kohlefreies Mainz (KoMa) am Dienstag in Mainz an. Mehr dazu ...
Quelle: dpa

24.03.2008
Osterspaziergang gegen Kohlekraftwerk in Lubmin

Lubmin: Knapp 200 Menschen haben am Ostermontag in Lubmin gegen das geplante Steinkohlekraftwerk und das Abholzen des Küstenwaldes protestiert. Nach Angaben der Bürgerinitiative "Zukunft Lubminer Heide" nahmen an dem Osterspaziergang auch der Träger des Alternativen Nobelpreises, Michael Succow, und der frühere Umweltminister von Mecklenburg-Vorpommern, Wolfgang Methling (Linke), teil. Ein Teil des Waldes, der an das Industriegebiet auf dem Gelände des ehemaligen Atomkraftwerkes grenzt, war in den vergangenen Wochen wegen einer geplanten Erdgastrasse und einer Anschlussstraße bereits gerodet worden. Mehr dazu ...
Quelle: NDR

23.03.2008
E.ON-Chef warnt vor Stromknappheit - Ministerium: Kein Engpass

Berlin/Düsseldorf: Der Vorstandschef des größten deutschen Energiekonzerns E.ON, Wulf Bernotat, hat vor Engpässen bei der Stromversorgung gewarnt und die weitere Nutzung der Atomenergie gefordert. "Wir brauchen weiterhin die Kernkraft, und wir brauchen moderne Gas- und Kohlekraftwerke, die deutlich weniger CO2 ausstoßen", sagte Bernotat der "Welt am Sonntag". Im Bundesumweltministerium hieß es dazu, es gebe keinen Engpass und keine Stromlücke. "Mit einer seriösen Debatte hat das nichts zu tun", sagte Staatssekretär Michel Müller laut Mitteilung vom Samstag. Den Energiekonzernen gehe es nur um ihre abgeschriebenen Kraftwerke, mit denen sich bei längerer Laufzeit sehr gute Geschäfte machen ließen. Mehr dazu ...
Quelle: dpa

22.03.2008
Kritik am KMW-Vorstand

Wiesbaden: Nach dem Votum der Mainzer CDU gegen das Kohlekraftwerk gerät nun der KMW-Vorstand verstärkt in die Kritik. Die Bürgerinitiative Kekowi (Kein Kohlestrom Wiesbaden) fordert die Städte Wiesbaden und Mainz auf, eine außerordentliche Hauptversammlung der Kraftwerke Mainz Wiesbaden AG einzuberufen und dort einen Antrag auf Stornierung der Kohlekraftwerkspläne zu stellen. Mehr dazu ...
Quelle: Main-Rheiner

22.03.2008
CDU-Brief heizt Kraftwerksstreit an

Ein Werbeschreiben der CDU-Landtagsfraktion hat auf Rügen den parteiinternen Streit um das in Lubmin geplante Steinkohlekraftwerk angeheizt. Mehr dazu ...
Quelle: ddp/dpa

22.03.2008
Das Märchen von der Stromlücke - Klima-Lügendetektor von Greenpeace entlarvt Einfluss der Kohle-Lobby in den Medien

Hamburg: Mit einem »Kohlesaurier« standen am Mittwoch Greenpeace-Aktivisten vor der Hamburger Vattenfall-Zentrale. Mehr dazu ...
Quelle: Neues Deutschland

21.03.2008
Osterspaziergang in Lubmin für Küstenwald und gegen Kraftwerk

Lubmin: Mit einem Benefizkonzert von Künstlern aus Vorpommern und einem Osterspaziergang wollen Gegner des geplanten Kohlekraftwerks am Ostermontag in Lubmin gegen den Bau des dänischen Energiekonzerns Dong Energy demonstrieren. Mehr dazu ...
Quelle: dpa/mv

20.03.2008
Energiestudie schürt Versorgungsängste - Stromlücke oder Stromlüge?

Berlin: Die Energie-Agentur Dena warnt in ihrer Studie vor drohendem Strommangel ab 2012. Kritiker sprechen von einer unseriösen politischen Kampagne im Namen der Stromkonzerne. Mehr dazu ...
Quelle: taz

20.03.2008
Gericht bremst Industrie-Gebühren für CO2-Emissionshandel

Berlin: Die Industrie kann mit einer erheblichen Entlastung bei Gebühren im Emissionshandel mit Verschmutzungsrechten rechnen. Die Kostenverordnung der beim Umweltbundesamt geführten Deutschen Emissionshandelsstelle (DEHSt) sei "nichtig", berichtete das Berliner Verwaltungsgericht am Mittwoch über einen Beschluss der 10. Kammer vom 1. Februar. Damit sind die vom Bundesumweltministerium geplanten Gebühren-Gesamteinnahmen von 40 bis 44 Millionen Euro gefährdet. Mehr dazu ...
Quelle: dpa

17.03.2008
Initiative gegen Braunkohle

Brandenburg: Eine Volksinitiative hat mehr als 25 000 Unterschriften gegen neue Tagebaue in Brandenburg gesammelt. Jetzt muss sich der Landtag mit dem Thema befassen. Mehr dazu ...
Quelle: taz

26.02.2008
BUND-Studie "Das Steinkohle-Kraftwerk Hamburg Moorburg und seine Alternativen"

Kohlekraftwerk in Hamburg-Moorburg klimaschädlich und unwirtschaftlich. Der BUND zeigt in seiner Studie, wie klimaschädlich Kohlekraftwerke sind, dass sie sich wirtschaftlich nicht rechnen, wenn die Bundesregierung ernst macht mit ihren Klimaschutzankündigungen und dass es bessere Alternativen gibt. Mehr dazu ...
Quelle: BUND

23.02.2008
Kohlekraftwerk heizt Stadtklima auf - Bürgerinitiative informiert über die Umweltauswirkungen des beabsichtigten Neubaus

Berlin: Bei ihrer Kampagne gegen den von Vattenfall geplanten Kraftwerksneubau setzt die Berliner Bürgerinitiative »Nein zum Kohlekraftwerk« auf Information. Mit einer diese Woche begonnenen Veranstaltungsreihe will sie Interessierte über die Auswirkungen des Kraftwerks auf Stadtklima, auf den Wasserhaushalt der Spree und über den Schadstoffausstoß aufklären. Mehr dazu ...
Quelle: Neues Deutschland

23.02.2008
Debatte um Bau des Mainzer Kraftwerks - Union entdeckt den Klimaschutz

Mainz: Der rheinland-pfälzische CDU-Landeschef spricht sich plötzlich gegen das geplante Kohlekraftwerk in Mainz aus. Dafür sollen aber die Atomkraftwerke länger laufen. Mehr dazu ...
Quelle: taz

22.02.2008
E.ON stellt Stadtwerke-Holding Thüga zum Verkauf

Hamburg: Der Energiekonzern E.ON hat nach einem Medienbericht seine Tochter Thüga zum Verkauf gestellt. Die Gesellschaft würde sich damit auf einen Schlag von allen Beteiligungen an Stadtwerken trennen, berichtete das manager magazin am Freitag in seiner Internetausgabe. Mehr dazu ...
Quelle: (dpa-AFX)

22.02.2008
Ex-Landesminister wird EnBW-Lobbyist in Brüssel

Stuttgart: Der frühere baden-württembergische Sozialminister Andreas Renner (CDU) wird einen Posten für den Energiekonzern EnBW in Brüssel übernehmen. "Ich freue mich über die neue Aufgabe, die mich wieder näher an mein bisheriges Wirkungsfeld führt", zitiert die "Stuttgarter Zeitung" (Freitag) den früheren Landespolitiker. Mehr dazu ...
Quelle: dpa

21.02.2008
Präzedenzfall vom Bundesverwaltungsgericht entschieden - Kommunen und Bürger haben Anspruch auf Umweltinformationen

Würzburg: In seiner ersten Entscheidung zum Umweltinformationsrecht nach der EU-Umweltinformationsrichtlinie hat das Bundesverwaltungsgericht für informationssuchende Institutionen und Bürger eine Presche geschlagen: Das höchste deutsche Verwaltungsgericht hat heute Nachmittag den Begriff „Umweltinformation“ weit ausgelegt und hierunter Unterlagen und elektronische Speicherdaten verstanden, die Aufschluss geben über unmittelbare, vor allem aber auch mittelbare Ausführungen eines sog. Infrastrukturprojekts wie z. B. eines Flughafens. Mehr dazu ...
Quelle: Bad Vilbel Online

21.02.2008
Transformator-Panne im Atomkraftwerk Brunsbüttel

Kiel : Die Pannenserie in den abgeschalteten Atomkraftwerken in Schleswig-Holstein reißt nicht ab. In Brunsbüttel schaltete sich am Mittwoch ein Transformator in der Notstromanlage ungewollt ab, wie die Atomaufsicht in Kiel und Betreiber Vattenfall mitteilten. Dadurch sei eine von sechs Notstromschienen, die die Versorgung von Hilfs- und Nebeneinrichtungen des Sicherheitssystems garantierten, vorübergehend ohne Spannung gewesen. Mehr dazu ...
Quelle: dpa

21.02.2008
Glos macht gegen Atomausstieg mobil - Kritik an EU-Energiepolitik

Berlin : Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) will verstärkt auf eine stabile Energieversorgung mit Hilfe von Atomkraft und Kohle dringen. Mehr dazu ...
Quelle: dpa

20.02.2008
Eon baut Staudinger - „wenn man uns lässt“

Main-Kinzig-Kreis: Der Energie-Erzeuger Eon hat seine umstrittene Absicht zum Bau eines Steinkohleblocks am Kraftwerk Staudinger in Großkrotzenburg im Main-Kinzig-Kreis bekräftigt. „Wir stehen zu Staudinger und bauen den Block, wenn man uns lässt“, sagte Eon-Sprecher Jens Schreiber. Es sei eine Frage für die hessische Landesregierung, ob eine Genehmigung erteilt werde. Eon widersprach damit Spekulationen, das Projekt stehe zur Disposition. Mehr dazu ...
Quelle: Frankfurter Allgemeine

20.02.2008
Streit um Kraftwerk - Bezirk heizt Vattenfall ein

Berlin: Die Vattenfall-Pläne für ein neues Steinkohlekraftwerk in Lichtenberg werden am Bezirk scheitern. "Ein solches Kraftwerk wäre ein Eingriff in das Stadtbild, den wir genehmigen müssten", sagt der stellvertretende Bürgermeister und Baustadtrat, Andreas Geisel (SPD), der taz. Komplett zu verhindern sei eine neue Anlage zwar nicht, so Geisel, doch der Bezirk wolle über den Bebauungsplan dafür sorgen, dass sie deutlich kleiner ausfällt als von Vattenfall bisher geplant. Mehr dazu ...
Quelle: taz

20.02.2008
Bürgerinitiative in Offstein gegründet

Worms: Südzucker soll auf umweltfreundliche Energiegewinnung setzten / Expertengespräch am 29. Februar / BI-Treffen am 25. März. Mehr dazu ...
Quelle: Nibelungen-Kurier

20.02.2008
Interesse an Ökostrom in 2007 deutlich gewachsen

Heidelberg: Das Interesse an Ökostrom ist im Jahr 2007 deutlich gewachsen. Immer mehr Haushaltskunden entscheiden sich beim Stromanbieterwechsel für ein grünes Stromprodukt. Die Gründe für den Bewusstseinswandel der Verbraucher sind neben den relativ geringen Mehrkosten von Ökostromtarifen vor allem die Störfälle in den Atom-kraftwerken Krümmel und Brunsbüttel im Sommer 2007. Mehr dazu ...
Quelle: www.verivox.de

19.02.2008
Emissionshandels-Raubzug beenden

Deutschland: "Die Extraprofite der Stromkonzerne aus dem Emissionshandel muessen endlich abgeschoepft werden", fordert Eva Bulling-Schroeter, umweltpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, anlaesslich der heute vorgestellten Gewinnbilanz von EnBW und erklaert weiter: "Nach Vattenfall verkuendet nun auch EnBW Rekordgewinne aufgrund steigender Strompreise. Diese stiegen nicht nur wegen fehlenden Wettbewerbs, sondern auch aufgrund eines Instruments, das eigentlich dem Klimaschutz, und nicht den Stromkonzernen dienen soll - dem Emissionshandel." Mehr dazu ...
Quelle: www.dailynet.de

19.02.2008
Widerstand gegen Tagebaue

Niederlausitz: Der Widerstand gegen neue Tagebaue in der Niederlausitz dauert an. Mittlerweile haben die Initiatoren einer Volksinitiative 23.000 Unterschriften gesammelt. Die Aktion soll voraussichtlich Ende April zum Abschluss kommen. Im Mai werden die Akten an den Potsdamer Landtag übergeben. Sollte der Gesetzentwurf keine Mehrheit finden, streben die Initiatoren im Herbst ein Volksbegehren an. Dazu sind 80.000 Unterschriften nötig. Die Unterzeichner wenden sich gegen die Absicht von Vattenfall, drei neue Tagebaue im Spree-Neiße-Kreis zu eröffnen. Zur Meldung ...
Quelle: www.faktuell.de

17.02.2008
Kohlestrom: unverantwortlich oder unverzichtbar?

Deutschland: Dem Energiemarktbarometer des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) zufolge gehen die meisten Energiemarktexperten in Deutschland davon aus, dass deutsche Energieversorger auch in Zukunft in erster Linie auf Kohlekraftwerke setzen werden. Den ZEW-Forschern zufolge weist dies darauf hin, dass zumindest die Investitionsanreize zugunsten der Steinkohle ausgestaltet sind. Mehr dazu ...
Quelle: stromtip.de

15.02.2008
Bürger gegen neue Kraftwerke

Lubmin: Heute startet die Bürgerinitiative „Kein Steinkohlekraftwerk in Lubmin“ in Greifswald mit einer Unterschrifteninitiative gegen den Bau eines vom dänischen Konzern Dong Energie betriebenen Kohlekraftwerks. Es handelt sich um den neusten Zusammenschluss von Bürgerinnen und Bürgern gegen die Errichtung von Kohlekraftwerken. Der geplante Bau des Steinkohlekraftwerks in Lubmin steht im Widerspruch zum erst kürzlich verabschiedeten Gesetzespaket der EU-Kommission zum Klimaschutz. Mehr dazu ...
Quelle: www.care-and-click.org

15.02.2008
Greenpeace: Zwei Drittel der Bürger gegen Kraftwerk

Hamburg: Zwei Drittel der Hamburger lehnen laut einer repräsentativen Umfrage der Umweltschutzorganisation Greenpeace den Bau des umstrittenen Kohlekraftwerks in Moorburg ab. Bei der Erhebung der Forschungsgruppe g/d/p unter gut 1000 Bürgern der Hansestadt hätten sich sogar 62 Prozent der befragten CDU-Wähler gegen das Projekt des Senats ausgesprochen, teilte Greenpeace am Donnerstag in Hamburg mit. Der Senat hatte sich mit dem Energiekonzern Vattenfall auf den Bau des Kraftwerks geeinigt. Mehr dazu ...
Quelle: Welt online

15.02.2008
58.000 Einwendungen gegen geplantes Kohlekraftwerk

Mainz: Gegen das geplante Kohlekraftwerk auf der Ingelheimer Aue zwischen Mainz und Wiesbaden sind bis wenige Stunden vor Ende der Frist rund 58 000 Einwendungen eingegangen. Das teilte die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Süd am Freitag in Mainz auf ddp-Anfrage mit. Die Einwendungsfrist sollte am Freitag um Mitternacht enden.
Die Einsprüche kamen nach Angaben der SGD von Bürgerinitiativen, Verbänden, Firmen und Privatpersonen. Da manche der Einwendungen doppelt eingereicht wurden, kann nach Angaben der SGD Süd eine endgültige Zahl erst kurz vor einem Erörterungstermin am 29. April bekannt gegeben werden. Mehr dazu ...
Quelle: ddp

 

14.02.2008
Protest gegen Neubau-Pläne -
Bürgeraufstand gegen die Kohlekraft

Volksinitiativen, Volksbegehren, Volksentscheide: Weil Energiekonzerne neue Kohlekraftwerke bauen wollen, entdecken die Deutschen alte Mittel der Demokratie wieder. Mehr dazu...
Quelle: taz

14.02.2008
Bundesregierung will mit neuer Immissionsschutz-Verordnung verstärkte
Kohleverbrennung ermöglichen

Die Große Koalition will heute im Bundestag gegen jede ökologische Vernunft eine neue Luftreinhalteverordnung durchwinken, mit der nicht Immissionen vermindert, sondern neue Kohlekraftwerke ermöglicht werden sollen. Mehr dazu...
Quelle: Pressemitteilung von MdB Sylvia Kotting-Uhl (Bündnis 90/Grüne)

12.02.2008
Umwelthilfe: Alte Kohleanlagen aB 2010 abschalten

Deutschland: Ältere Kohlekraftwerke sollten nach Ansicht der Deutschen Umwelthilfe (DUH) entweder für den Klimaschutz nachgerüstet oder von 2010 an stillgelegt werden. Sie sollten dann nur noch zugelassen werden, wenn ihr Brennstoffeinsatz nach festzulegenden Mindestwerten von Jahr zu Jahr effizienter werde, forderte DUH-Geschäftsführer Rainer Baake am Dienstag in Berlin. Mehr dazu...
Quelle: dpa

09.02.2008
Zahlen widerlegen Atomwirtschaft - Trotz Ausstieg genug Strom

Die Stromversorgung in Deutschland ist durch den Atomausstieg nicht gefährdet: Sechs AKW waren 2007 überflüssig, belegen Zahlen des Bundesamtes für Strahlenschutz. Mehr dazu...
Quelle: taz

08.02.2008
"Atomkraft lässt sich problemlos ersetzen"

Hubert Weiger, Chef des Umweltverbandes BUND, über Stromversorgung und die Erpressung durch Energiekonzerne.
Die Stromkonzerne warnen: Deutschland droht eine Stromlücke, weil Umweltschützer keinen Atomstrom wollen und Kohlekraftwerke blockieren. Herr Weiger, nehmen Sie in Kauf, dass wir bald Blackouts kriegen?
"Das Märchen von der Stromlücke ist nichts anderes als ein Erpressungsversuch der Energiekonzerne. Sie wollen den Atomausstieg hinauszögern und weiter mit kostenlosen CO2-Emissionsrechten Milliardengewinne machen. Investitionen in erneuerbare Energien und die effiziente Kraft-Wärme-Kopplung haben sie seit Jahren blockiert." Mehr dazu ...
Quelle: Frankfurter Rundschau

07.02.2008
Sieben Kohlekraftwerke in sechs Monaten gestoppt

Deutschland: Nach Protesten der Einwohner wurde auch in Kiel der geplante Bau eines Kohlekraftwerkes gestoppt.Nach Bremen, Bielefeld, Köln, Ensdorf, Krefeld und Herne ist in Kiel nunmehr das siebte Kohlekraftwerk in sechs Monaten gestoppt worden. Freilich: Mehr als 20 neue Kohlekraftwerke sollen in den nächsten Jahren noch in Deutschland gebaut werden. Wo aber bleibt dann der Klimaschutz? Die Bevölkerung ist dabei, ein Kohlekraftwerk nach dem anderen zu kippen, sie ist klüger als die alte Energiewirtschaft und ihre politischen Helfershelfer. Mehr dazu...
Quelle: Junge Welt

07.02.2008
Wilhelmshaven gibt grünes Licht für neues Kohlekraftwerk

Wilhelmshaven: Die Stadt Wilhelmshaven hat grünes Licht für ein neues Kohlekraftwerk an der Nordseeküste gegeben. "Die planungsrechtlichen Voraussetzungen sind geschaffen", sagte der Sprecher der Stadt, Arnold Preuß, am Donnerstag. Eine große Mehrheit der Parteien im Stadtrat habe den Plänen des französisch-belgischen Energiekonzerns Electrabel für den 800 Megawatt-Meiler zugestimmt. Mehr dazu...
Quelle: dpa

07.02.2008
20362 Einwendungen gegen Kohlkraftwerk

Mainz: 20362 Einwendungen gegen den Bau eines Kohleheizkraftwerkes der Kraftwerke Mainz Wiesbaden (KMW) auf der Ingelheimer Aue hat die Bürgerinitiative Kohlefreies Mainz (KoMa) gestern bei der SGD Süd als der zuständigen Genehmigungsbehörde eingereicht. Mehr dazu...
Quelle: Wiesbadener Tageblatt

06.02.2008
Rheingauer Winzer wehren sich gegen geplantes Kohlekraftwerk


Rheingau:KREIS Der Vorsitzende des Hochheimer Weinbauvereins, Franz Werner Michel, will heute eine Einwendung gegen das geplante Kohlekraftwerk auf der Ingelheimer Aue losschicken. Er befürchtet wie der Rheingauer Weinbauverband negative Auswirkungen auf den Weinbau. Mehr dazu ...
Quelle: Wiesbadener Tageblatt

03.02.2008
Protest gegen Kraftwerk in Lubmin - Kopenhagener gegen Kohle

Auch in Dänemark wächst der Druck gegen das geplante Kohlekraftwerk des Energiekonzerns Dong. Das Motto: "Kul - wrong Dong" - Kohle ist falsch, Dong. Mehr dazu ...
Quelle: taz

31.01.2008
RWE und Steag stoppen Bau von Kraftwerken

Düsseldorf: Der größte deutsche Stromerzeuger RWE und die Evonik-Tochter Steag stoppen den Bau neuer Kohlekraftwerke in Deutschland. Der RWE-Konzern, der mit seinem 2,2-Milliarden-Projekt im saarländischen Ensdorf im November am Widerstand der Bürger gescheitert war, wird den Neubau nun auch anderswo in Deutschland nicht realisieren. Mehr dazu ...
Quelle: Financial Times Deutschland

28.01.2008
Lubmin: Noch ist nichts verloren

Lubmin: Der dänische Konzern DONG Energy will bei Greifswald ein gigantisches Kohlekraftwerk bauen. Grüne und Linke protestieren, Bürgerinitivativen erfahren massiven Zulauf. Mehr dazu...
Quelle: Junge Welt

26.01.2008
Widerstand gegen Kohlekraftwerk

Wiesbaden: Einwendung wirkt als Wort etwa so anziehend wie Einberufungsbescheid oder Mahnverfahren. Doch Bürgerinitiativen und linke Parteien in Wiesbaden hoffen, genau dieses Wort möge in den nächsten Wochen für eine Massenbewegung stehen. Mehr dazu...
Quelle: Frankfurter Rundschau

25.01.2008
Wiesbadener Ärzte gegen Kraftwerk

Wiesbaden: In Wiesbaden hat sich jetzt, wie zuvor auch in Mainz, eine Gruppe von Medizinern zusammengeschlossen, die sich gegen den Bau des Kohleheizkraftwerks (KHKW) auf der Ingelheimer Aue wenden. Die "Initiative Wiesbadener Ärztinnen und Ärzte" sieht in der von den Kraftwerken Mainz-Wiesbaden (KMW) geplanten Anlage einen "extremen zusätzlichen Belastungsfaktor in einer ohnehin schon hochbelasteten Region", sagte Dr. Michael Wilk, einer der Gründungsmitglieder. Aus ärztlicher Sicht könne die Steigerung der Schadstoffkonzentration nicht akzeptiert werden. Mehr dazu...
Quelle: Allgemeine Zeitung

21.01.2008
Streit um Kohlekraftwerke hält an

Deutschland: Rund 25 Kohlekraftwerke sollen in den nächsten Jahren in Deutschland entstehen. Nach Berechnungen der Umweltschutzorganisation Greenpeace würden dadurch jährliche
CO2-Emissionen von insgesamt 130 Millionen Tonnen verursacht. Die meisten der vorgesehenen Kraftwerksstandorte liegen in Nordrhein-Westfalen und im Norden. Mehr dazu...
Quelle: ddp

15.01.2008
Hanau und Hainburg klagen gegen Staudinger-Kohlelager

Hanau: Im Kampf gegen den umstrittenen Neubau von zwei Kohlelagern am Kraftwerk Staudinger hat die Stadt Hanau gemeinsam mit der Gemeinde Hainburg Klage am Hessischen Verwaltungsgerichtshof in Kassel eingereicht. Wie die Leiterin des Rechtsamtes der Stadt Hanau, Birgid Leinweber-Richter, auf Anfrage mitteilte, sei die Klage im Dezember eingereicht worden. Mehr dazu...
Quelle: FAZ

10.01.2008
Kraftwerk: Bauantrag ist eingereicht

Duisburg: Kurz vor Weihnachten hat Trianel doch noch zum Schlag ausgeholt: Der Aachener Kraftwerksbauer hat am 21. Dezember den Bauantrag für das geplante Kohlekraftwerk im Bayer Chempark in Uerdingen bei der Bezirksregierung Düsseldorf eingereicht. Mehr dazu...
Quelle:Rheinische Post

10.01.2008
Kohlekraft – nein, danke!

25 neue Kohlekraftwerke sind für Deutschland in Planung. Das größte soll in Lubmin entstehen, im Wahlkreis der Bundeskanzlerin. Internationales Vorbild beim Klimaschutz wird man so nicht. Im Land des Investors, in Dänemark, wäre ein solcher Neubau verboten. Mehr dazu...
Quelle: Jungle World

08.01.2007
Deutliches Nein am Himmel

Kiel:Luftballons und „rote Karten“: Mit dieser Aktion gegen das geplante neue Kieler Kohlekraftwerk ließ die SPD in Mönkeberg zum Neujahrsempfang rund 150 Luftballons in den Himmel steigen. Mehr dazu...
Quelle: nordclick.de

07.01.2008
Beim neuen Vattenfall-Kraftwerk stehen die Zeichen auf Kohle

Berlin: Vattenfall redet kaum mehr über seine Neubaupläne für ein Kraftwerk in Lichtenberg – obwohl sie weiter aktuell sind, weil das heutige Kraftwerk Klingenberg etwa 2015 ersetzt werden soll. „Wir prüfen ergebnisoffen“, heißt es seit Monaten. Allerdings entwickeln sich die Rahmenbedingungen so, dass das Ergebnis für Vattenfall ebenso unerfreulich werden könnte wie für hunderttausende Berliner. Mehr dazu..
Quelle: Tagesspiegel

02.01.2008
Pläne für strittiges Kohlekraftwerk liegen aus

Mainz: Die Unterlagen zum Bau des umstrittenen Kohlekraftwerks auf der Ingelheimer Aue sind jetzt öffentlich ausgelegt. Bis zum 15. Februar haben die Bürger bei verschiedenen Behörden Gelegenheit, sich ein Bild von dem Projekt zu machen. Mehr dazu...
Quelle: SWR

 

 

 

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Meldungen 1. und 2. Quartal 2008